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Urkunde: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1515 I 20
Signatur: 1515 I 20
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20. Januar 1515 (Samstag), Hainrichsburg
Johannes, Graf zu Hardegg, verleiht der Magdalena Weigatsberger, Witwe nach Thomas, Richter zu Klaffer, den halben Zehent auf neun Gütern am Klaffer und zu Freundorf zu Rechtlehen.
Quelle Regest: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 569 (S 405), S. 642
 

orig.
  • Aufbewahrungsort
  • Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at)

  • Siegel Siegel an Pergamentbändchen hängend: Graf Johannes zu Hardegg. Rote Schale, rotes Siegel, rund, 50/70 mm Dm. Ähnlich wie bei Siebmacher, Wappen OÖ, Tafel 33: Hardegg-Glatz II.
  • Material: Pergament
  • Maße: 150 x 355 mm, Plica 30 mm.
    • Kanzleivermerk
      • Rückseite: 1515 / N. V. / A: Clas: II. Alienat: Rub: c.
    Bilder: 

    cop.
    Keine Angabe.

        x
        "Wir Johanns, graf zu Hardegg(1), zu Glatz vnnd im Machland, obrister erbschenkh in Österreich vnnd druchsess in Steir etc. Bekhennen das für vns komen ist Magdalena Weygkhhartzpergerynn(2) weylend vnnsers richter am Klaffer Thoman Weikhartzperger(3) seligen verlassen witib, vnnd pat vnns mit diemüetigem vleiss, das wir jr halben zehent auf newen gütern am Klaffer(4) vnnd zu Freindorff(5), zu baiden dorffern gelegen, geruchten zu verleihen. Wann den gedachter jr man Thoman Weikhartzperger vormals vonn weilennt vnnserm vatter graf Hainrichen(6) seliger gedechtnuss vnd nachmalen von vns zu lehen getragen hette. Also haben wir angesehen jr diemutig vleissig bethe vnd jr darauf den gemelten zehent mit seinen zugehorungen gnädigklich verlihen, verleihen jr den auch hiemit wissentlich jn crafft des briefs, was wir jr zw recht daran verleyhen sollen vnnd mogen, also das sy vnnd jr erben den nw hinfür von vnns vnnd vnnsern erben jn rechtlehens weis jnhaben, nutzen vnnd nyessen sollen vnnd mogen, als rechtlehens vnnd lannds zw Österreich ob der Enns recht ist, doch vnns vnnd vnnsern erben an vnnser lehenschafft, vordrung vnd gerechtigkait vnuergriffenlich vnd an schaden. Mit vrkhundt des briefs, besigelt mit vnserm anhangendem jnsigel. Geben zu Hainrichsburg(7) jm Machlanndt, an sand Sebastians tag, anno Domini funfftzehundert vnd jm funftzehenden."
        Quelle Volltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 569 (S 405), S. 642-643

        Original dating clausean sand Sebastians tag

        Editionen
        • Erstveröffentlichung.
        Sekundärliteratur
        • HB Klaffer (1996) 46.


        SpracheDeutsch

        Bemerkungen
        (1) Johannes, Graf zu Hardegg, Glatz und im Machland: Eigentlich Johannes Prueschenk, Sohn des Heinrich Prueschenk (Anm 6), geb. um 1470/80, 1495 in den Grafenstand erhoben.
        (2) Weikhartsperger: Magdalena Weigatzberger, Witwe nach Thoman.
        (3) Thoman Weigatzberger (+): Urk 516, Anm 1 (1493)
        (4) Klaffer, seit 1264 in Evidenz: Urk 19. Die einzelnen Häuser sind nicht zu identifizieren.
        (5) Freundorf: Urk 221 (1396)
        (6) Heinrich, Graf zu Hardegg etc. Eigentlich Heinrich Prueschenk, geb. um 1450, gewann als Günstling Kaiser Friedrichs III. große Reichtümer; von Kaiser Maximilian I. 1495 in den Reichsgrafenstand erhoben; + um 1513/14. Vgl. Günther Probszt, Die Brüder Prueschenk: Oberösterr. Heimatblätter 14 (1960) 115-127.
        (7) Heinrichsburg im Machland: Von Heinrich Prueschenk erbaute Burg (1491/95), später (1533) Greinburg genannt. Vgl. Baumert-Grüll, Burgen 1 (1988) 144f, 185.
        Orte
        • Hainrichsburg
           
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