useridguestuseridguestuseridguestERRORuseridguestuseridguestuseridguestuseridguest
Charter: Illuminierte Urkunden 1347-12-99_Paris
Signature: 1347-12-99_Paris
Zoom image:
Add bookmark
1347-12-99, Paris
König Philipp [VI.] von Frankreich übergibt seiner Ehefrau [Jeanne de Bourgogne] auf deren Bitte hin eine Kelterei (presseoer) und einen Weinberg (cloz de vingnes) in Saint-Pourçain-sur-Sioule in der Auvergne.
Markus Gneiss
Source Regest: FWF Projekt P 26706-G21 "Illuminierte Urkunden"
Bearbeitungsstand: MITTEL
 

Original
  • Current repository
  • Paris, Archives nationales, J 357 B, no 15

  • Material: Pergament
    • Graphics: 
      x
      • Materielle Beschreibung: 
        Stark vergrösserte historisierte Initialen „Ph“ mit Fleuronnée und einer Büste sowie einer Jagdszene.
      • Die Binnenfelder der gespaltenen Initialen „Ph“ gefüllt mit einer aus dem schraffiertem Grund ausgesparten Blattranke im „P“ sowie einer Jagdszene im „h“. Über dem Schaft des „h“ eine in eine Raute eingepasste Fleur-de-lys. Eine Büste des Königs über der Serife des „P“ in der Farbe des Fleuronnée. Der stark verkürzte Balken, der einmal die Abbreviatur gewesen ist, läuft unten in eine Fleur-de-lys aus.
      • Die Initiale S(avoir) zu Beginn des Kontexts im Binnenfeld mit Palmetten gefüllt und aussen Fleuronnée-Besatz.
      • Drei stilisierte Blätter, die den Ort der Siegelanbringung markieren.
      • Stil und Einordnung: 
        Der Florator hält sich im Wesentlichen an das, was 1332 März und 1332 Oktober für Jeanne de Bourgogne gemacht worden ist. Er wiederholt die gestalterischen Grundgedanken mit Palmettendekor und schraffiertem Grund in den Binnenfeldern; die Jagdszene wechselt in das Innere des „h“. Dabei hat man mehr Raum für die Initialen frei gelassen, die insgesamt grösser sind als 1332 März. Die eigentliche Vorlage für die Gestaltung des Monogramms liegt freilich bei 1336 Juni: Die Position des Königs wie die der Fleur-de-lys stammt von dort. Hier wie bei 1336 Juni scheint es eindeutig, das der Florator auch die Büste des Königs gezeichnet hat, denn sie läuft links in einen Fleuronnée-Faden aus.
      • Hier hat man demnach den Florator auch mit der Zeichnung des Königs betraut. Die vier Urkunden erlauben, denselben Florator im Abstand von 15 Jahren zu studieren. Zwar merkt man dem Stück von 1332 März noch einige Unsicherheiten an, wie z. B. die Palmetten zu handhaben sind. Gleichwohl ist der stilistische Unterschied gering. Ohne die festen Daten der Urkunden würde man eine Einordnung nach stilistischen Kriterien so nicht treffen.
      • Gabriele Bartz
      x
      Bibliography

      Comment

      Siegel: Majestätssiegel (grünes Wachs) an rot-grünen Seidenfäden.
      Vermerke:
      Vorderseite (links auf der Plica): Par le roy (Auftragsvermerk); J. Marie.
      Rückvermerk: De vignes de Saint Pourçain qui furent donnees a madame, perpetuelles, et l’an MCCCXLVII en decembre, f, XIIII [durchgestrichen]; XV [von einem anderen Schreiber].
      Markus Gneiss
      Places
      • Frankreich
        • Type: Region
      • Paris
         
        Keywords
        • Illuminated Charters: Niveaus:
          • N1: Initials
          • N1: historiated
          • N1: drawn
        x
        There are no annotations available for this image!
        The annotation you selected is not linked to a markup element!
        Related to:
        Content:
        Additional Description:
        A click on the button »Show annotation« displays all annotations on the selected charter image. Afterwards you are able to click on single annotations to display their metadata. A click on »Open Image Editor« opens the paleographical editor of the Image Tool.