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Charter: Salzburg, Domkapitel (831-1802) AUR 1292 VII 04
Signature: AUR 1292 VII 04
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4. Juli 1292, Salzburg
Friedrich v. Velben (Veliwen) bekennt, daß ihn Eb Konrad wieder zu Gnaden aufgenommen habe, und zwar: (1.) Vergessen beide Parteien die gegenseitigen Schäden. (2.) Der Eb läßt ihm seinen Teil an der Burg Kaprun (Chapprvnn), (3.) F. dem Eb die Burg Sulzau (bei Neukirchen-a-Grv) und was er an Kirchengut innegehabt. (4.) In Vollendung der zwischen ihm und wld. Eb Friedrich begonnenen Taiding leiht ihm und seinen Erben der Eb das Burgstall zu Maierhofen (Neukirchen-a-Grv) und die 10 Pfd. Geld, die ihm Bf Philipp einst zu Sulzau verliehen hat, nämlich je einen Hof zu Vorderkrimml (Vorchrvmbel), Niederkaserbach (Niderchaeserpach), zu »Rasperge«, »Torwaertelsstat«, Mühle und Gut Maurach (Movrach) und Maierhofen. (5.) F. gibt 10 Pfd. Geld rechtes Eigen dem Eb auf und erhält sie wieder zu Lehen, nämlich Schwaighof (Swaichof), Hoched (Hohenode) (Wald-i-Pzg) und Bachsrain (Pachs-) (Neukirchen-a-Grv). (6.) Der Eb soll ihm den halben Burgstall Maierhofen ledig machen, nämlich von Walter v. Neukirchen ein Viertel und von den übrigen, die das andere Viertel haben. F. soll den Bsuch (gesuche) hinauf gegen Sulzau haben, soviel ihm der Eb erlaubt, jedoch soll er keine Neugereute machen. (7.) F. gibt dem Eb Sulzau ledig auf, alle Ansprüche und auch die Urkunden, worauf ihm der Eb die Burg wieder empfiehlt, sie zu halten nach Salzburger Recht. Es darf auch niemand den Eb wegen der Kost während der Zeit, als er davon war, ansprechen, und »da sol ich für in und daz gotshous sten und offen, daz ich daz sunderlichen auznam, du ich die burch S. dem hertzog Ludwich antvrte, daz man dehain chost uf dieselbe purch solde zelen«. (8.) F. soll die Burg M. von Nov. 11 in fünf Jahren mit zwei Gaden des Turms mauern und darauf ein hölzernes Zimmer setzen und eine Ringmauer bauen, so hoch, als ein Mann mit der Hand reichen mag. Ist sie fertig, soll er von Sulzau in die neue Burg M. fahren, und S. samt der Handfeste dem Eb übergeben. (9.) Während dieser fünf Jahre soll der Eb die Burg Kaprun mit zwei Turnern besetzen. Hält er wegen Irrungen am Bau S. länger, so soll auch der Eb Kaprun ebenso länger besetzt halten und ebenso, wenn er vor den fünf Jahren S. übergeben könne. S.: Bf Friedrich v. Chiemsee, Bf Heinrich v. Lavant, DP Friedrich, Abt Engelbert v. St. Peter. Z.: Kun v. Gutrat, Eckart v. Tann, Konrad von Wartenfels, der Hofmeister, Ott v. Goldegg, sein Bruder Konrad, Friedrich v. Mitterkirchen, Gebhart v. Velben, Fr.'s Vetter, Kun und Konrad v. Kalheim, Konr. v. Kuchl, Vicedom. Ze Salzb. 1292 an s. Vlreichstag.
Source Regest: MR II 0137
 

orig.
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HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

10 Siegel (das 9. und 10. fehlen)Notarius Description: 912
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    Ich Fridrich von Veliwen verieh an disem brief unt tu/on chunt allen den, die in ansehent oder ho/erent lesen, daz ich meins lieben herren des ersamen erzbischolff Chunraten von Salzburch und desselben gotshouses huld gevangen han unt hat mih mein vorgenanter herre an sein genad entphangen als hie nach verschriben stêt. Des ersten vergezzen wir an einander alles des schaden, der zwissen dem gotzhous unt mier geschehen ist unt schol er mir ledich lazen Chapprvnn meinn tail und swaz er des meinen da inne gehabt hat, so han ich im und dem gotshouse ledich lazen Sultzowe deu purch und swaz ich des gotzhous gu/ots han inne gehabt. So hat er auch deu taidinch, deu bei meinem sæligem herrem bischolf Fridrichen, sinem vorvordern, nach des gotshous rats rat mit mir waren an gevangen also geendet, daz er mir hat gelihen daz purchstal ze Maierhoven mir und meinen erben ze rehtem lehen unt deu zehen pfu/ont geltz derzu/o, deu mir bischolf Philip emalen zu/o Sultzowe verlihen hêt und hayzent also: der hof ze Vorchrv/ombel, daz Niderchsæserpach der hof, ze Rasperge Torwærtelsstat, die mul mit dem gu/ot ze Movrach und Maierhofen, so han ich im unt dem gotshous meins rehten aigens uf geben zehen pfu/ent geltz und han seu her wider entphangen ze rehtem lehen von im und haizent also: Swaichof, Hoheno/ede und Pachsrain, und sol er mir ledich machen daz purchstal halbz ze Maierhofen von herem Waltheren von Nevnchirchen, dera) sein ein viertail von im hat, und von den andern die daz ander viertail inne habent und sol ih an waide vnd an wite den gesu/oche haben uf gegen Sultzowe als verre er mir erlauben mach an so vil, daz ich nicht schol neureut machen. Ich han im auch Sultzowe ouf geben ledichlichen und alle die ansprach, die ich daru/of hêt und schol ich auh die hantvest, die ich daruber han wider geben und hat mir mein herre deu purch Sultzowe herwider u/of mein triwe enpholihen und han ich im da mit gesworn unt dem gotshous zebehalten nach Salzburgær reht unt ob iemen umb deu chost der zi/et und ich da von pin gewesen mein vorgenanten herren und daz gotshous anspræch, da sol ich fu/or in und daz gotshous stên und offen daz ich daz sunderlichen auznam, du/o ich die burch Sultzowe dem herren hertzog Lvdwi/ech antvrte, daz man dehain chost u/of dieselben purch solde zelen und sol daz sagen vor reht swo des du/erft sei. Und swanne ich deu purch ze Maierhof von sand Merteins tach, der nu/o næhst chu/omt, in fu/onf iaren als verre zu/obring, daz ich zway gadem eins tu/orns ubereinander gemourre und daru/of ein hultzeyn cimber gesetze und deu rinchmower als hohe und ein man mit der hant gereichen mach, gemouret wirt, so sol ich ab Sultzowe in der new purch ze Mayerhof varn und sol Sultzowe mit sampt miner hantvest minem herren und dem gotshous ze hant in anturten iz wær danne so verre, daz ich an dem bowe mit ubel oder mit gewalt geirret wurde und mir daz mein herre niht enwendet, so schol ich als lang als ih girret wurde, uber die fiunf iar Sultzowe inne haben mit den vonlern gelubden. Ich han auh willechlichen deuselben fiunf iar im mein turn ze Chapprv/on inn lan also daz er mit siner purchhu/ot mit zwayn turnnærn nach minem rat denselben tu/orn besetzen sol und sulen die im warten. Und als lang so ich Sultzowe uber deu fiu/onf iar inne het ob ich leiht girret wurd an dem bo/ew, als lang sol er Chapprv/on inne haben in den vordem sætzen. Swen ich aber in den selbeu fiu/onf iaren Sultzowe in antu/orte, so sol man mir anturten Chapprv/on. Und daz diseu verrichtigungb) als hie oben verschriben ist, stæt und unzebrochen beli/ebe, so gibt ih minem herren und dem gotshous disen prief zu/o einem urchund versigelt mit minem insigel und han erpeten der ersamen herren insigel pischolf Fridrichs von Chyemse, bischolf Heinrichs von Lauent, herren Fridri/eches des tumbrostes, abt Engelbrehts van sand Peter an disen prief henchen und auh su/omerlicher miner housgenozen und vreunt und ander biderber leute, die diser verrichtigung gezeug sint und sint die: her Chv/on von Gu/otrat, her Ekkart von Tanne, her Chv/onrat von Wartenvels, der hofmaister, her Otte von Goldek und Chvnrat sein pru/oder, her Fridreich von Miterchirchen, Gebhart von Veliwen mein vêter, Chvn und Chu/onrat von Chalhaym und her Chu/onrat von Chuchel der vitztum von Salzburch. Diser brief ist geschriben ze Salzburch, du/o von Christes geburd waren tousent zwayhundert iar unt in dem anderm unt neuntzigistem iare an sand Vlreichstâg.||
    S.c) S.d) S.e) S.f) S.g) S.h) S.i) S.k) SD. SD.
    Source Fulltext: Salzburger Urkundenbuch, IV. Band, Urkunden von 1247-1343. Franz Martin. S. 207-209.

    Original dating clause1292 am sand vlreichs tag

    Editions
    • SUB IV 168


    LanguageDeutsch

    Notes
    a) folgt er getilgt. b)verrichlitung A. c) schildförmig oben abgerundet: Wappen (Horn) in Muschel + SIGIL . . . I. D. VELVUEN. d) besch. spitzoval (Chiemsee). e) besch. spitzoval (Lavant). f) besch. spitzoval (DP). g) besch. rund (Ekkart v. Tann). h) rund (Wartenfels) Fragm. i) rund (Otto v. Goldegg). k) spitzoval (Abt Engelbert).
    Places
    • Salzburg
       
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