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Charter: St. Paul, Benediktiner (1099- 1499) 1480 III 16
Signature: 1480 III 16
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16. März 1480
Georg Rosenberger reversirt dem Abte Johann von St. Paul die in seinem Anstellungs-Decrete als Schaffer zu Fall enthaltenen Rechte und Pflichten.
Source Regest: SCHROLL, Urkundenbuch St. Paul (= FRA II/39, Wien 1876) S. 475, Nr. 613
 

orig.
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Stiftsarchiv St. Paul (http://www.stift-stpaul.at)

2 Siegel Material: Papier
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    Ich Jorg Rosenberger Bekenn für mich vnd all mein Erben vnd thun kundt mit dem offen briefe menicklichen den er furkumbt. Als mir der hochwirdig Furst vnd Herr Herr Johanns Abbt zu s. Pauls im Lauental mein gnediger Herr Sein vnd seines Gotshaws Schafferambt zu der Vall mitsambt dem Hawss vnd Gericht darzu gehorendt auf ain ganntz Jar von hewt sannd Jorgen tag negstkomenden zeraitten empholhen vnd gelassen hat, also beschaidenlich das Ich dasselbig Ambt Hawss vnd Gericht aufrichticklich vnd nach aller notdurfft mit knechten vnd andern sachen fursech bestell vnd innehabe in mass als das vor vnd ytz herkomen ist, nemlichen schedliche sachen vnd vbelthat mit fleiss vnderkhom, die Straffen vnd kirchteg ordenlich befrid, Seiner gnaden vnd des Gotshaws vorberurtt guter allenthalben treulich bestifft, Ires Gotshaws gerechtickeit vesticklich halt vnd nicht enziehen lasse vntz an sein gnad oder nachkomen Irn lewtten trewlichen vor sei vnd nicht vnpillichs inn khainen weg gestaett zubeschweren noch selbs beschwer vnd in solichen mein gerichtshenndlen puessen vellen Stiftungen Storungen vnd ander meiner verwesung nichts vnpillich meinen frummen sunder Ir vnd Ires Gotshaws nutz vnd frummen nach pillichen tracht vnd furkher. Item das Ich auch inn den bemeltten Gerichtshenndlen Puessen vnd Vellen seiner gnaden vnd des Gotshaws obbemelt armenlewt nicht vnrechtlich beschweren oder zu Vast strenngen sol, dardurch seiner gnaden vnd des Gotshaws vorberurtt guter inn od oder die Armenlewt inn verderben geraten mochten, sunder sein gnaden sol vnd mag gewalt haben soliche swere puess vnd vell durch mich furgenommen zu minneren vngeuerlich vnd Ich sol seiner gnaden vnd nachkomen darinne verfolgen. Item das mir auch sein gnad doentgegen fur mein vnd der mein mue Zerung khost vnd darlegen gevallen hat lassen das hawss zu der Vall vorbemelt mit paw wisen holtz Ecker vnd andern zugehorungen mit allen vnd yeslichen Schafferrechten aus seiner gnaden Ambtern meiner Verwesung wie die genanntt sein nichts ausgenomen, so weilent die Schaffer daselbs enphanngen haben vnd noch darzu gehoren, also das Ich sein gnaden vnd Gotshaws das berurt hawss behuet vnd nach dem treulichisten bewar vnd damit sein gnaden vnd nachkomen gewerttig vnd gehorsam sei. Item ob sein gnad inn den bemeltten artickeln nicht alle sachen notdurffticklich bedacht sunder ains oder menigs ausgelassen oder in den bedachten oder onbedachten artickeln mit mir oder mein erben oder wir mit sein gnaden oder nachkomen icht zwitrecht gewunnen, oder ob ich icht redlichen scheden in des benantten meines gnedigen herren oder seiner nachkomen dienst ausserhalbs gemaines lannd schaden nem, das Ich wissenlich machte, denselben schaden sol Ich albeg ains yeden Jahres vor sannd Jorgen tag sein gnaden, oder nachkomen genntzlich anbringen vnd erkhunden, vnd des Schadens auch der Zwitrecht sullen vnd wellen Ich vnd mein Erben genntzlich pleiben bey seiner gnaden oder nachkomen Reten. Was die in der gutickeit vns darumb nach Irn gewissen sprechen, daran sullen wir ain volligs benugen haben an ferrer auszug wegrung vnd widersprechen. Ob Ich aber solichen schaden obbetnelt ains yeden Jares vber sannd Jorgen tag verswig vnd den nicht anpreˆchte, so sol Ich furbass darvmb gegen dem obbemeltten herrn Abbte vnd sein nachkomen khain anvordrung mer haben, sunder ganntz gevallen sein. Item das auch sein gnad oder nachkomen mit der obgeschriben thaiding des Schafferambts halben nicht ferrer dann das ain berurtt Jar verpunden sein sol vnd fur das ain Jar wol haben mir das Ambt auf das minnest ain Quatember vor sannd Jorgen tag nagstkunftigen vber ain Jar auszesagen, dieselb wal mir desgleichs gen sein gnaden vnd nachkomen auch vorsteen sol. Ob aber sein gnad oder nachkomen mir oder mein erben noch wir In dieselbig thaiding vorbemellt nicht aussagen noch endretten, so sol die obberurtt thaiding vnd verschreibung fürbass als offt von ain sand Jorgen tag auf den andern sich zwischen vnnser halden inn aller mass als die auf das ytzkunfftig Jar lauttedt vnd desgleichs yeder tail dem andern als vor stet wal haben auszesagen auf das mynnest ain Quatember vor sannd Jorgen tag. Item das Ich vnd mein Erben sein gnaden vnd nachkomen, so Ich ain abschied von dem Ambt machen wirde, welches Jahres das beschicht, die verschreibung, so mir von sein gnaden des bemeltten Schafferambts halben, auch Register, Vrber oder ander khundschefft mitsambt dem Zewg, so mir zu behuet vnd rettung des hawss zu der Vall nach lawt ainer Zedl von sein gnaden mir vnd von mir sein gnaden darvmb ausgangen gegeben sein, ausgenomen, was solichs Zewgs inn notdurfften vernutzt oder prochen were, widervmb inantburtten, dergleichen sew vns das gegenwurttig verschreiben auch wider antburtten sol, alles obberurts treulich vnd ongeuerlich. Theten wir aber des nicht vnd ain oder mer der obbemeltten artickell nicht hieltten, was schaden dann des der obbemellt mein gnediger herr vnd Abbt zu sannd Pauls, sein nachkomen vnd Gotshaws nemen hintz Christen oder hintz Juden, wie der schaden genanntt wurde, khain schaden ausgenomen, den sew Ir ains oder Ir scheinbot mit wortten gesagen mugen an aid vnd all ander bewerung, Ir ains slechten wortten darvmb zuglauben, denselben schaden allen sullen vnd wellen wir in genntzlich ablegen vnd widerkheren, vnd sew schullen das haben vnd bechomen auf aller vnnser hab vnd gut, so wir ytz haben oder khunfticklich gewinnen, wo die gelegen oder wie die genanntt sein, es sei erb oder varundt gut nichts ausgenomen. Davon sol vnd mag sew richten vnd wern der Landesfurft inn Steir, sein Haubtman oder wer an ir Stat gewalttig ist, oder ain yede Herrschafft vnd gericht, darvnder sew vnser gut ankhomen, wo sy darauff weisen oder zaigen an klag an thaiding vnd vnberechtendt. Das ist vnser guter willen vnd gunst. Des zu Vrkundt gib Ich obgenanntter Jorg Rosenberger dem bemeltten mein gnedigen herrn Abbt Johannsen, sein Nachkomen vnd Gotshaws den briefe versigelten mit mein aignem aufgedrucktem Insigl, das Ich fur mich vnd all mein Erben auf den briefe gedruckt hab. Und zu pesserr gezewgnuss hab Ich mit fleiss gebeten den Edlen ernvesten Ritter herrn Wilhalm von Reysperg, mein lieben Swager, das er sein Insigl auch an den briefe gedruckt hat, doch im vnd sein Erben an schaden. Vnder die benanntten Insigl Ich offtgenanntter Jorg Rosenberger mich vnd all mein Erben verpinde alles das war vnd stet zehalden, auch genntzlich zuvolfuren, so von wort zu wort oben geschriben vnd begriffen ist. – $$Geben nach Christi vnsers herren geburde im virzehenhundert vnd achzigistem Jare am pfintztag nach sannd Gregorien tag des heiligen Pabstes vnd Peichtigers.
    Source Fulltext: SCHROLL, Urkundenbuch St. Paul (= FRA II/39, Wien 1876) S. 475-478

    Original dating clauseam pfintztag nach sannd Gregorien tag des heiligen Pabstes vnd Peichtigers



    LanguageDeutsch
     
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