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FondLilienfeld, Zisterzienser (1111-1892)
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Charter: 1430 VII 17
Date: 1430 Juli 17
AbstractHaydenreich von Plankchenstain beurkundet, daß er von seinem Haus zu Wienn in der Rattstras zwischen Albrecht von Rorr und Jorigen Enczendorffer an Abt und Konvent des Klosters Vnser Frawntal zu Liligenueld 4 d Grunddienst zu Michaeli zu zahlen hat. $$Siegler: der A.

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Charter: 1430 XII 04
Date: 1430 Dezember 4
AbstractHerzog Albrecht entscheidet einen Streit zwischen dem Abt von Lienueld und den Vettern Stephann und Fridreich von Hohemberg; 1. die Leute der Hohenberger und auch die Kirchleute ihrer Kirchlehen Hohemberg, Traisem, Sant Giligen und Kreuspach sind in Wilhalmspurg zu Zoll und Maut verpflichtet, und im Kloster wird dafür für die Hohenberger ein Jahrtag gehalten. 2. Die Freiung des Hauses Stephans von Hohenberg in Wilhalmspurg im Kyel geht nicht bis in die Mitte des Weges, sondern nur bis zur Dachtraufe, da das Gericht dem Kloster zusteht; 3. die Hohenberger behaupteten, in allen Stiftwäldern das Jagdrecht zu haben, da sie gegen Bären immer mit Jägern und Hunden zu Hilfe gerufen wurden; von erlegten Bären und Schweinen erhielten sie dafür die rechte Pranke und das Haupt als Wahrzeichen ihrer Gerechtigkeit; da dafür keine Beweise erbracht werden können, darf das Kloster auch selbst jagen lassen, ohne diese Gaben schuldig zu sein; doch haben auch die Hohenberger das Jagdrecht auf Bären, Schweine und Wölfe; nur die kleine Jagd richtet sich nach den Besitzgrenzen; in Ramsaw gehört die Jagd ausschließlich dem Kloster. 4. als Besitzgrenzen werden festgelegt: von der Bergspitze des Hohemberg under dem Enderspachekg dem Regenwasser nach auf den Peilstein, dann den Marchen nach auf den Swartzenpachkogel, der auch Peilstainkogel heißt, dann bis zur Steinwand nach dem Riegel bis zum Baum, der in einem Steinhaufen steht, genannt Wölfleinsofen, liegt unter dem Acker in dem Halbpach; diese Grenze verläuft gemäß der Regenwasserscheide; vom Acker weiter entlang des Zaunes in das Gehag bis zum Schachnstain, weiter bis Eybek und weiter in den Enderspach; einerseits ist Hohenberger Besitz, die andere Seite oberhalb des Zaunes gegen das Durrental und bis auf das Eybekg gehört dem Kloster; vom Eybekgrigel bis auf das Schachenekg und dem Regenwasser nach bis auf den Galgenrigel und weiter bis zur Ebene bei der Traisem; auch hier verläuft die Grenze nach der Regenwasserscheide: was gegen das Haus Hohenberg zu liegt, gehört den Hohenbergern, was gegen das Durrental zu liegt, gehört dem Kloster. $$Siegler: der A.

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Charter: 1431 III 04
Date: 1431 März 4
AbstractPeter von Wildekk stiftet zu seinem Seelenheil und dem seiner Frauen, der Valchenstainerinn und der von Zelking, dem Kloster Liligenveld ein ewiges Licht zum Dreifaltigkeitsaltar, wo er sein Begräbnis wählt; er gibt dafür 50 lb der swartzen muntz auf 14 ß in der Ramsaw und im Fridreichspach in der Pfarre Hainveld: von seinem eigenen Gut an dem Stainperg 10 ß 8 d, in der Aw 3 ß 5 d und am Hohenperg von 1 Holz und 1 Wiese 31 d; er übergibt diese Güter dem Kloster, doch kann seine, Frau Elspet, die Tochter des verstorbenen Chadolt von Zelking, die Güter auch ablösen: mit 50 lb in bar oder mit anderen 14 ß Gülten; darüber gibt der A. Abt Stephan und dem Konvent von Lilgenveld den vorliegenden Brief. $$Siegler: der A. und seine Oheime, die Vettern Stephann und Fridreich von Hohenperg.

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Charter: 1431 VI 14
Date: 14. Juni 1431
AbstractNoch kein Regest vorhanden.

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Charter: 1432 IV 24
Date: 1432 April 24
AbstractAbt Johannes von Citeaux beauftragt den Abt von Lilienfeld, anstelle des durch Ordensgeschäfte verhinderten Abts von Morimond die Abtwahl in Heiligenkreuz zu leiten.

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Charter: 1433 III 13
Date: 1433 März 13
AbstractAbt Stephan von Lilienfeld teilt Bischof Leonardus von Passau oder seinem Generalvikar mit, daß Vikar Johannes de Rosenaw der Stephans-Pfarrkirche in Wilhalmspurg, auf welches Benefizium seinem Kloster durch Inkorporation das Präsentationsrecht zusteht, mit Pfarrer Wolfgangus in Külb das Benefizium tauschen will; er stimmt dem Tausch als Patron zu und bittet um Bestätigung Wolfgangs für Wilhelmsburg.

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Charter: 1433 III 15
Date: 1433 März 15
AbstractAbt Stephanus von Lilienfeld läßt seine Präsentation für Wolfgangus de Rosenaw auf das Vikariat der Pfarrkirche Wilhalmspurg transsumieren (n. 1063). $$Zeugen: Georgius de Wels, Priester, Caspar Pravonsdorffer, Johannes Lerobestorffer armiger, Johannes Rotolsdorfer, iudex generalis in Lilienfeld.

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Charter: 1433 III 29
Date: 1433 März 29,
AbstractDie Vettern Steffan und Fridreich von Hachenbergk urkunden über die Beilegung ihres Rechtsstreites mit Abt Steffan und dem Konvent von Liligenfeld um die große Jagd: Rotwild, das von Klosterleuten auf Klostergrund gejagt wird und auf Hohenberger Grund flüchtet, darf noch am selben Tag verfolgt werden; wird es erlegt, muß 1/3 des Wildbrets den Hohenbergern abgeliefert werden; von Bären erhalten sie die rechte Pranke, vom Schwein die rechte Hamme; der Kopf bleibt auf jeden Fall dem Abt; was vom flüchtigen Wild von den Klosterleuten am 1. Tag nicht erlegt wird, können die Hohenberger selbst jagen; von dem auf Klostergrund erlegten Wild erhalten die Hohenberger nichts; die Jagd der Hohenberger wird so anerkannt, wie sie in der Urkunde Herzog Albrechts (n. 1060) festgelegt ist. Zeugen für die Hohenberger: Albrecht der Rorer, Jorig Chers, Steffan Fauchter; Zeugen für Lilienfeld: Prior Peter, Kellner Diethreich, Hans Gers, Sekretär des Herzogs Albrecht, Hanns Lewbestorffer. Zeugen: Hanns von Eberstorff, oberster Kämmerer in Österreich, Albrecht Wolffenrawter zu Emberberg.

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Charter: 1433 III 29
Date: 1433 März 29
AbstractDie Vettern Steffan und Fridreich von Hachenberg urkunden über die Beilegung verschiedener Streitpunkte mit Abt Steffan und dem Konvent von Liligenfeld: 1. die kleine Jagd in der Ramsaw soll nach den in der Urkunde Herzog Albrechts festgelegten Grenzen gehalten werden; 2. jeder Wirt im Haus in dem Chiel darf den Platz vor seinem Haus wie jeder Bürger von Wilhalmsburg nutzen: er darf den Mist vor das Haus legen und von hier ausführen; 3. der Schranken in der Vischgassen soll immer für Hohenberger Leute wie für die Lilienfelder offen sein; 4. der Zehent an dem Gries ob dem Dorfflein bei Lilienfeld soll wie bisher bleiben; um den Burgstall Hochenstawff soll alles so bleiben, wie es in den Lilienfelder Urkunden festgelegt ist; 6. die fronwag im Markt Wilhalmsburg ist für alles Kaufgut zu benützen, das schwerer als 10 lb ist; was darunter liegt, kann jeder Bürger in seinem Haus wägen; 7. bezüglich des Wandels wird vereinbart, daß zu jedem von einem Teil einberufenen Banntaiding der andere Teil seinen Anwalt schicken darf, damit sich die etwa Beklagten im Nachtaiding verantworten können; Wandel unter 2 und 6 ß d soll verglichen werden, darüber soll jeder Holde entscheiden können, ob er mit der Weisung einverstanden ist oder auf andere Weisung besteht; 8. der Zehent der Hohenberger von den Äckern zu Wilhelmsburg vor dem Poltingertor und hinter dem Markt nach dem Berg, wo die Weingärten angrenzen, bis hinunter zum Marktgraben und aufwärts bis zu den Äckern soll vom Bau und nicht in Pfenniggeld geleistet werden; vom Garten des Abtes am Graben gibt man den Hohenbergern jährlich 15 ½ d; zehentfrei ist der Garten des Richters beim Kalkofen, der früher zur Hälfte ein Gries und eine Holzstatt und zur anderen Hälfte ein Krautgarten war; ebenso zehentfrei sind die Gärten in der Hell, die ehedem Hofstätten waren; von der Pewnt, die Steffel Pinter hinter seinem Haus hat, zahlt er 12 d als Zehent zur Zwölfbotenzeche, jedoch keinen Zehent an die Hohenberger; Hans Zimerman hat hinter der Newstift. einen zehentfreien Garten, zahlt aber Gartenpfennige an die Hohenberger; 9. auf den Zehent von den Äckern zu Lilienfeld an dem Wisperig oberhalb des Klosters verzichten die Hohenberger; 10. vom Polster beim Hammer besitzt Steffan Kranstorffer, Richter zu Wilhelmsburg, 3 Teile, den 4. Teil besitzt der Hohenberger Holde Chuenz Smid: in diesem Schlüssel sind auch die Zahlungen davon geteilt; Smid braucht aber von dem, was der Richter gebaut hat, nichts zu bezahlen. $$Zeugen für die Hohenberger: Albrecht der Rorer, Jorig Chers, Steffan Fauchter; Zeugen für Lilienfeld: Prior Peter, Kellner Diethreich, Hans Gers, Sekretär des Herzogs Albrecht, Hanns Lewbestorffer; Zeugen über Aufforderung Herzog Albrechts: Hans von Eberstorff, oberster Kämmerer in Österreich, Albrecht Wolffenrawter zu Emberberg.

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Charter: 1433 IX 04
Date: 1433 September 4
AbstractHerzog Albrecht entscheidet einen Rechtsstreit zwischen dem Abt von Lienueld und Rudolf von Tyernstain um Maut und Zoll zu Wilhalmspurg; für das Kloster hat Hans der Lewbestorffer Urkunden vorgelegt; wenn Rudolf von Tyernstain nicht binnen 14 Tagen mit Urkunden die Zollfreiheit seiner Holden beweisen kann, sind diese zu Zoll und Maut verpflichtet.

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Charter: 1434 IV 13
Date: 1434 April 13
AbstractHans Weyppot, Bürger zu Krems, verkauft 2 Weingärten in Streczing, die Kirichpewnt am Kirichparcz und die Pachleytten im Streczingpach, an Abt Steffan und den Konvent von Liligenueld, die Grundherren der Weingärten sind. $$Siegler: Oswald der Hakcher, oberster Spitalmeister und Rat zu Krems, Niklas der Kemauf, Bürger zu Krems.

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Charter: 1436 X 04
Date: 1436 Oktober 4
AbstractHaidenreich von Planchenstain, Christoff von Czinczendorff, Jorg von Toppl, Thaman Cholb, Jorg Sawsenekcher, Hainreich Ell und Hans Purkchstaler, Landrichter zu Purkchstal, entscheiden als Schiedsleute zwischen Abt Stephan und dem Konvent von Liligenveld und Prior Fridreich und dem Konvent von Gemnikg: Streit-Objekt ist ein Mühlgang und eine Wehr zu Hergersteten in Sant Leonharts Pfarre; beide Klöster erheben darauf Anspruch, Gaming mit der Begründung, daß Mühlgang und Wehr zum Korndlhof gehören; der Spruch erfolgt aufgrund der seit mehr als 58 Jahren bezeugten Rechtslage: Wehr und Mühlgang von der Wehr bis zur Mühle und von der Mühle bis in die Melkch sollen wie bisher bleiben; Wehrschäden sollen die Müller zu Hergersteten reparieren; den Mühlgang zwischen der Wehr und der Mühle soll der Müller räumen, doch ist der Korndelmair auf dem Korndelhof verpflichtet, mit 32 Mann zu helfen oder pro Mann 10 d zu zahlen; das ausgeräumte Material gehört dem Müller zur Ausbesserung der Wehr; weitere Räumungen des Mühlgangs sollen nach Gewohnheitsrecht geschehen; der Müller muß die Landstraße und den Weg über die Wehr erhalten; die Weiden auf den Gründen des Korndelhofs gegen dem Pruel darf er nicht verstümmeln, und bei Arbeiten am Wehr dürfen auf den Gründen des Hofes keine Materialien gelagert und kein Erdreich weggenommen werden; als Pön werden 400 lb in die Kammer des Herzogs festgelegt. $$Siegler: die 7 A.

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Charter: 1437 I 09
Date: 1437 Jänner 9
AbstractHerzog Albrecht befiehlt allen Prälaten, Herren, Rittern und Knechten, die in der Gegend von Wilhalmspurg Holden haben, dafür zu sorgen, daß diese gemäß den Privilegien des Klosters Lienueld im Markt Wilhalmspurg Maut und Zoll entrichten.

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Charter: 1437 IV 18
Date: 1437 April 18
AbstractLeupolt der Holczer, Bürger zu Stain, und seine Frau Kathrey, Tochter des verstorbenen Hansen Hawer zu Lewbs, verkaufen für sich und als Gerhaben der Geschwister der Frau Benedict, Wolfgang und Martha ihr Haus zu Chrems in der Landstrazze zwischen dem Haus Peter des Wueppel und dem Gäßchen nächst dem Verber, das Hans Hawer von Herzog Albrecht gekauft hat, an Abt Steffann und den Konvent von Liligenveld. $$Siegler: ihr Bruder bzw. Schwager Meister Vrbann der Holczer, Pfarrer zu Stain, Sigmund der Seeber, Bürger zu Stain, Stadtschreiber Mert Tumlstainer.

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Charter: 1437 X 11
Date: 1437 Oktober 11
AbstractBischof Albertus von Leitomischl privilegiert mit Ablässen die Klosterkirche Lilienfeld, die Magdalenenkapelle an der Pforte, die Annenkapelle am Berg Taperg, die Marienkapelle in Wilhamspurga, die Wolfgangkapelle in Forhenveld, die Erhardskapelle im Hof in Welesdorff, die Johannes-Baptist-Kapelle in Phafsteten und die Johannes-Baptist-Kapelle in Weinczurl; ferner verleiht er Ablässe für den Engel des Herrn vor dem Marienbild im Kreuzgang, für Wallfahrten auf den Mons sancte Anne, für Vater Unser und Engel des Herrn vor dem Leonhardsaltar und dem Sanctissimum dieser Kapelle, sowie allen, die zum Bau oder zur Ausstattung mit Paramenten und Büchern beitragen.

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Charter: 1438-1439
Date: (1438 - 1439)
AbstractAbt Stephan transsumiert Urkunden über die Mautfreiheit des Klosters: 1358 März 7, Stephan Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern (n. 775), 1405 März 22, Heinrich Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern (n. 976), 1422 September 25, Graf Johann von Schaumberg (n. 1034), und gibt eine Zusammenfassung der landesfürstlichen Mautbefreiungen für 2 lb Salz der Herzöge Leopold und Friedrich, der Könige Rudolf, Albrecht und Friedrich, der Herzöge Albrecht und Rudolf und des Königs Albrecht von Ungarn,

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Charter: 1438 VII 06
Date: 1438 Juli 6
AbstractBischof Mathias Victricensis, Suffragan des Bischofs Leonardus von Passau, privilegiert mit Ablässen: die Klosterkirche Lilienfeld, die Marienkapelle in Wilhalmspurga, die Annenkapelle auf dem Berg Tanperg, die Wolfgangkapelle in Forenfeld, die Johannes-Baptist-Kapelle in Weinczurl iuxta Chrembs, die Johannes-Baptist-Kapelle in Phafsteten, die Erhardskapelle in Welhenstorff und die Magdalenenkapelle an der Klosterpforte; ferner verleiht er Ablässe für den Engel des Herrn vor dem Marienbild im Kreuzgang und vor dem Hochaltar der Magdalenenkapelle und für Wallfahrten auf den Mons sancte Anne in Tanperg.

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Charter: 1440 IV 23
Date: 1440 April 23
AbstractKönig Fridreich verleiht als Herzog und Fürst von Österreich dem Landrichter des Klosters Lienueld Hans dem Rotelstorffer Bann, Acht und Blutgericht.

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Charter: 1440 VIII 13
Date: 1440 August 13
AbstractHanns Purkchstaler, Landrichter zu Purkchstal, urkundet über die Beilegung eines Streites zwischen Abt Stephan in Vnser Frawntal zu Lilienfelden und Prior Fridreich zu Vnser Frawen Thron zu Gemnikch, die sich als Schiedsleute gewählt haben: Hans Rotersdorffer, Lilienfelder Landrichter, und Gilig Kelhaymer zu Markchtduernitz sowie Erhart Volkrat und Berichtold Dachawer, Amtmann zu Scheibbs; Streitobjekt ist ein Brunnen, 1 Gehege, 1 Krautgarten und 1 Wiese bei zwei neuen Gütern in der Chlaws in Scheybser Pfarre, deren eines der Lilienfelder Holde Stephan besitzt, während sein Bruder Erhart auf dem anderen Gaminger Untertan ist; vom Brunnen soll der Gaminger jährlich 3 d zu Michaeli zum Lilienfelder Gut für die Nutzung für Leute und Vieh bezahlen; bezüglich des Geheges soll jeder Amtmann 2 Männer bestimmen, um eine Entscheidung zu treffen; der Krautgarten und die Wiese gehören dem Gaminger, doch darf der Lilienfelder den Randweg benützen, der in sein Holz führt; als Pön werden 100 lb zur Kammer König Fridreichs und 32 lb für den A. bestimmt. $$Siegler: der A.

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Charter: 1440 XII 30
Date: 1440 Dezember 30
AbstractKönig Fridericus empfiehlt durch seine primae preces dem Abt und Konvent von Lilienfeld den Priester der Passauer Diözese Johannes Carnifex de Wilhalmsburg für ein Benefizium, das dem Kloster zur Verleihung zusteht.

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Charter: 1441 I 09
Date: 1441 Jänner 9
AbstractKönig Fridreich beurkundet, daß der königliche Kämmerer Wolfgang der Wolfenrewtter eine Brandstatt in der Newnstat, die bisher nicht wieder aufgebaut wurde, an Abt und Konvent von Lilienueld verkauft hat; die Brandstatt wird Reinleins Haus genannt, liegt am Eck neben dem Gäßlein, das zum Frauenkloster führt, neben des Swertzer Haus und gegenüber der Schule; er stimmt dem Verkauf zu und befreit das neu zu bauende Haus, wie schon das Lilienfelder Haus beim Fleischakcher tor befreit war.

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Charter: 1441 II 03
Date: 1441 Februar 3
AbstractGilig Geirsperger, Bürger zu Piesting, und seine Frau Kathrey beurkunden, daß sie 1 Weingarten bei Piesting unter Starichenbergkch an dem Muelsteig neben des Herrn Kess Weingarten, der lange unbebaut war, nun übernommen haben und bebauen; man gab früher als Bergrecht 3 Eimer Most an Abt und Konvent von Liligenueld; der Dienst wurde nun vermindert und beträgt jährlich 60 d der swarzen munz Burgrecht und Grunddienst. $$Siegler: Peter der Meglinger im Turm zu Piesting, Hans Zach, Ratsbürger der Newnstat.

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Charter: 1441 IV 11
Date: 1441 April 11
AbstractAlbrecht Puschinger zu Achspach übergibt Abt Stephan und dem Konvent von Liligenueld als Stiftungsgut von seinem väterlichen Erbe: von 1 Gut zu Mospach 7 ß 23 d in Spitaler Pfarre; Thaman ob des Holczs ½ lb 15 d, Chunrat im Holcz 3 ß 12 d, Vlreich zu Lueg 78 d, Pernhart zu Lueg ½ d 15 d, Jorig Grefenperg ½ lb 12 d in Walthauser Pfarre; Hans zu Waygernod 45 d, an der Chefermuel 19 d, Chaynprukker 32 d, Passawerperg 32 d in S. Jorign Pfarre; und von jedem zu Weihnachten 3 d, zusammen 4 lb 12 d; dazu gibt er in bar 32 lb, damit der Jahresdienst 5 lb ausmacht; dafür stiftet er für sich und seinen verstorbenen Bruder Hanns den Puschinger, der in der Kapelle auf dem Tanperg begraben ist, 3 Seelgeräte: 1. Jahrtag am Dienstag in den Pfingstfeiertagen mit Vigil und Seelenamt; 2. Jahrtag am Tag nach Maria Geburt, 3. am Sterbetag des Bruders zu Dionysii; 1. und 2. Jahrtag mit 8, 3. mit 12 Kerzen; zu jedem Jährtag soll der Hofmeister mit den Herren mit Weihrauch und Weihwasser nach Vigil und nach Seelenamt zum Grab gehen, nach der Predigt ist für den Puschinger zu beten; zu jedem Jahrtag sollen die Herren 2 gute Fische erhalten. $$Siegler: der A., Ritter Sigmund der Potenprunner, Herman der Schad.

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Charter: 1441 IV 19
Date: 1441 April 19,
AbstractAbt Stephann und der Konvent von Liligenueld übernehmen die Stiftung Albrecht des Puschingers zu Achspach (vgl. n. 1079) für die Kapelle auf dem Tanperig, wo der Bruder des Stifters, Hanns der Puschinger, begraben ist, unter wörtlicher Übernahme der Aufzählung des Stiftungsgutes und der Stiftungsbedingungen. $$Siegler: Abt und Konvent.

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Charter: 1441 VI 30
Date: 1441 Juni 30
AbstractAbt Heinricus von Heiligenkreuz und Propst Kaspar von St. Pölten lassen als Schiedsleute ein Notariatsinstrument ausfertigen über die Beilegung des Streites zwischen Abt Thomas von Gotwico und Abt Stephanus von Lilienfeld um die Opfergaben in der Wolfgangskapelle in Forhenfeld in der Pfarre Sancti Viti: 1. der Streit wird völlig beigelegt; 2. die Brüder von Lilienfeld, die die Grangie bei der Kapelle leiten, dürfen sich keine Pfarrechte anmaßen; 3. mit ausdrücklicher Zustimmung des Abtes von Göttweig werden die zur Kapelle gegebenen Opfergaben geteilt: 1/3 für Göttweig bzw. die Pfarre St. Veit, 2/3 für Lilienfeld; 4. der Abt von Göttweig kann jederzeit einen seiner Konventualen zur Kapelle schicken, besonders wenn größerer Zustrom von Gläubigen zu erwarten ist; dieser darf vom Abt von Lilienfeld nicht abgewiesen werden; 5. als Pön werden 100 ungarische fl. festgelegt. $$Zeugen: Johannes Hutt de Feucht, Pfarrer von Schonaw, Perchtoldus Gugk de Mittenwald, bacc. in decretis aus der Diözese Freising.

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Charter: 1441 XII 07
Date: 1441 Dezember 7
AbstractPeter Rotoltzstorffer zu Markchdurnicz und seine Frau Anna verkaufen ihr Haus in Markchdurnicz zwischen Vlreich dem Chekch und Gerung Kechk, mit 5 d Dienst am Pöltentag an das Kloster Liligenueldt, um 103 lb und 1 fl Leihkauf an Gabriel den Zukchengast auf dem Tanperig und seine Frau Margretha. $$Siegler: Abt Stephann von Liligenueldt und der Konvent.

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Charter: 1442 XII 06
Date: 1442 Dezember 6
AbstractDer Passauer Offizial Franciscus Woitzdorf, decretorum doctor, entscheidet einen Streit zwischen Pfarrer Johannes in Mewsling und Vikar Nicolaus in Els um die jährliche Zahlung von 2 lb vom Vikariat an die Mutterkirche und um 17 lb Schulden: 1. wird, aller Streit beigelegt; 2. die Filiale hat jährlich 2 lb, je 1 lb zu Weihnachten und zu Ostern, an die Mutterkirche zu zahlen; als Pön wird das Dreifache und 10 lb, 8 zur Mensa des Passauer Bischofs und 2 zur Mensa des Ofßzials, festgelegt; 3. Meisling verzichtet auf die 17 lb Schulden; 4. Pön für Vertragsbruch 50 lb: 25 zur Kirchenfabrik von St. Stephan in Passau, 13 [Text verderbt], 8 für die Mensa des Bischofs und 4 lb für die Mensa des in Wien residierenden Offizials. Zeugen: Wolffgangus Biberstain socius in Wäring, Nicolaus vicarius in Legintz (Legink?), Matheus Flugl de Argentina aus den Diözesen Passau und Breslau.

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Charter: 1443 II 15
Date: 1443 Februar 15
AbstractHainreich Puel, Bakkalareus der 7 freien Künste und Kaplan der Frauenmesse bei St. Peter in Wien, und der Wiener Bürger Michel Torl genannt Haiden beurkunden, daß der verstorbene Magister Hanns Geuss, Lehrer der Hl. Schrift und Chorherr der Allerheiligendomkirche zu St. Stephan in Wien, ein silbernes Kreuz mit einem Beryll und einem Dorn der Dornenkrone Christi besaß, das er von der Königin Elisabeth von Ungarn, deren Beichtvater er war, erhalten hat; es soll von Kaiser Karl stammen; Geuss hat nun Michel Torl testamentarisch verschiedene Kleinodien vermacht, und darunter war auch das Kreuz; Torl schenkt das Kreuz Abt Stephan und dem Konvent von Liligenveld, damit man für ihn, seine Frau und seine Kinder bete. $$Siegler: Michel Torl und Hans der Rauenspurger, Bürger zu Wien.

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Charter: 1443 III 27
Date: 1443 März 27
AbstractKönig Fridrich bestätigt Abt und Konvent von Lienueld alle Rechte und Freiheiten.

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Charter: 1444 I 06
Date: 1444 Jänner 6
AbstractBischof Johannes Victricensis, Suffragan des Bischofs Leonardus von Passau, rekonziliiert auf Bitten des Abtes Petrus von Lilienfeld die Klosterkirche und die Magdalenenkirche an der Pforte und privilegiert sie mit allen Altären mit Ablässen für genannte Festtage.

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Charter: 1444 I 08
Date: 1444 Jänner 8
AbstractDer Passauer Suffraganbischof Johannes Victricensis weiht in Anwesenheit des Abtes Petrus von Lilienfeld die Kirche in (Annaberg) propter ampliationem novarum structurarum cum omnibus altaribus: Hochaltar: Erlöser, Maria und Anna; altare versus meridiem: Leonhard, Bernhard, Alexius, Nikolaus, Margaretha, Hedwig; altare in sinistra parte versus aquilonem de novo constructum: alle Apostel, Bischof Tibuldus, Achatius et soc., Dorothea, Barbara; altare in medio constitutum: Maria Magdalena, Johannes Evangelist, Katharina, Cäcilia; altare super basilicam fabricatum: Sigismund, Pankraz, Georg, Oswald Udalrich und Theobald.

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