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Charter: Schlägl, Prämonstratenser (1204-1600) 1387 VIII 06
Signature: 1387 VIII 06
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6. August 1387 (Dienstag), o. O.
Friedrich der Trübenbein und seine Frau Elspet, ansässig in der Wachau, verkaufen dem Propst Heinrich von Schlägl einen Weingarten, genannt die Peunt zu Puchel, um 50 Pfund Wiener Pfennige.
Source Regest: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 206 (S 145), S. 208
 

orig.
Current repository
Stiftsarchiv Schlägl (www.stift-schlaegl.at); siehe auch: "Anmerkungen" (aus Platzgründen)!

Seal: Siegel an Pergamentbändchen hängend: 1) Hans der Chrvmicher, Burggraf zu Dürnstein (Siegel fehlt).
Seal: 2) Chunrat der Flander zu Wösendorf. Gelbes Wachs, runde, 26 mm Dm. Umschrift: "S CVNRADI FLANDER". Wappen: Lateinisches Kreuz.
Material: Pergament
Dimensions: 164/168 x 190/196 mm, Plica 10/15 mm.
  • notes extra sigillum
    • Rückseite: Brobst Heinrich khauft die pewnt, den weingarten in der Wochaw / 1387. / Vber dy pewnt / N. IX. / Clas: I. Aquisit: Rub: b.
Graphics: 

cop.
Kopialbuch A (1593) 38r-v.


    cop.
    Kopialbuch B (1597) 49r-50r.


      cop.
      K. Rumpler (1980)

        x
        "Ich, Ffridreich der Trwebenbein(1) ze Wachaw(2), vnd ich Elspet, sein hawsfraw, vnd all vnser erben, wir vergehen offenleich mit dem prief allen den, dew in ansehent, lesent oder hornt lesen, daz wier mit vnserer erben gueten willen vnd gunst, mit wolbedachten muet, vnd nach ratt vnserer nachsten vnd pesten vrewndt, ze der zeit, da wier ez mit recht uol tun machten, verchawft haben vnsers ledigen vnuerchumerten guetz, ain purchrecht weingarten, genant dy Pewnt, gelegen ze Puhel(3) ze nachst Petreins dez Schreiber(4) pewnt, da von man jarchleich dint ze rechtem purchrecht ffvmfczehen Wyenner phenning in dez abptz hoff von Pawern(5) ze Jewching(6) an sand Michels tag, vnd nicht mer. Den obgenanten weingarten mit allen den eren, rechten vnd nutzen, alz wier jn in purchrecht gewer herpracht vnd jnne gehabt haben, also haben wier jn recht vnd redleich verchauft vnd hin geben mit purchern hant, mit dez weschaiden Symons dez Muemeleins(7) aydem, dy zeit hofmaister ze Jewching in dez obgenanten abptz hoff von Pawern, dem erbierdigen geistleichen hern, hern Hainreichen(8), dew zeit probst datz sand Marein Slag, vnd dem conuent daselbs, vmb ffvmfczikch phunt gueter Wyenner phenning, der wier gancz vnd gar weczalt vnd geberet sein ze rechten taegen an allen schaden. Sew schullen vnd muegen auch furbas uol mit dem obgenanten weingarten allen iren frvmen geschaffen mit verchawffen, mit versetzen, schaffen machen vnd geben, wem sew wellen, an all vnserer vnd vnserer erben ierrung vnd widerred. Wier sein auch dez obgenanten weingartens irer rechter scherm vnd gewer fuer all ansprach, alz purchrecht recht ist vnd gebonhait in dem lant ze Oestereich. Waer awer, daz jn mit recht an dem obgenanten weingarten vnd scherm icht abgieng, also, daz sew chrieg oder ansprach gebunen, von wem oder welherlay daz waer, wie sich daz vergieng, daz schullen wier jn alles auzrichten, ablegen vnd wider chern, gantz vnd gar, vnd schullen sew daz haben auf vns vnd auf allem vnserm guet, wa wier daz haben oder lazzen, wesuecht oder vnbesuecht, wa sew dar auf weysen oder zeigen, vnd dez da von wolbechomen mit gerichtes poten vollichleich an alles verrechten, daz ist vnser vnd vnserer erben guetleich will, vnd nichtz dawider tuen, wier sein lemptig oder tod. Dez ze vrchund so geben wier jn den offen prief versygelten, wand ich obgenanter Fridreich noch mein obgenanter purcherr die zeit nicht aygens jnsygel gehabt haben, so haben wier fleizleich gepeten dy erbern Hansen den Chrvmicher(9), dy zeit purchgraff ze Tyrnstain(10) vnd richter in der Wachaw, vnd Chuenrad den Flander(11) ze Wesendoerf, daz sy der sach an unserer stat zewg sind vnd den chauff westaet haben mit iren aygen anhangunden jnsygeln, jn paiden vnd allen iren erben an schaden. Dar vnder ich mich, offtgenanter Ffridreich Truebenbein, vnd ich Elspet sein hawsfraw, vnd all vnser erben verpinten mit vnsern trewen an aydez stat, alles daz staet ze haben vnd ze folfueren, daz oben verschriben stet. Der prif ist geben nach Christi gepuerd drewczehen hundert jar, dar nach in dem syben vnd achtzkisten jar, dez eritags vor sand Larenczen tag(12)."
        Source Fulltext: Pichler, Isfried H., Urkundenbuch des Stiftes Schlägl, Aigen i. M., 2003, Nr. 206 (S 145), S. 208-209

        Original dating clausedez eritags vor sand Larenczen tag(12)

        Editions
        • Erstveröffentlichung.
        Secondary Literature
        • Pröll, Geschichte (1877) 62.
        • Luger, Dissertation (1936) 137, 204.


        LanguageDeutsch

        Notes
        (1) Friedrich und Elspet Trübenbein, ansässig in Joching?
        (2) Wachau: Gegend um Wösendorf; vgl. Urk 175 und Weißenkirchen; zu letzterem vgl. Gesch. Beilagen St. Pölten 13 (1951) 516-596.
        (3) Die Peunt bei Puchel; wohl bei Joching gelegen.
        (4) Peter der Schreiber, Nachbar unseres Weingartens.
        (5) Pauern, wohl bei Joching; Hof des Abtes unklar; hier hatten mehrere Stifte Weinlesehöfe.
        (6) Jeuching: Joching vgl. Urk 187 Jakob v. J. 1374.
        (7) Simon der Mümelein, Hofmeister zu Joching.
        (8) Heinrich IV. Propst; vgl. Urk 192, Anm 2.
        (9) Hans Chrvmicher, Burggraf in Dürnstein.
        (10) Tyrnstein: Dürnstein an der Donau: Vgl. dazu Topographie NÖ 2 (1885) 375-386. - Weigl, Ortsnamen NÖ 2 (1965) 94, D 340.
        (11) Chunrat der Flander, Wösendorf; vgl. Urk 204, Anm 12.
        (12) Die Regesten von Grüll-Hageneder datieren auf den 13. August, das wäre Dienstag nach Laurentius.
        Places
        • o. O.
           
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