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Charter: Urkunden des Benedictiner Stiftes Seitenstetten, ed. Raab, 1870 (Google data)  CCLII.
Signature:  CCLII.

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1379. 25. Mai. Sine loco. — Georg von Meillersdorf verzichtet für seine Nachkommen auf den ihm zu Leibgeding verliehenen Zehent auf dem Hofe daselbst sowie auf die von seinem Vetter Conrad zu einem Seelgerät in die Oblei vermachten 15 Pfund Pfenninge.
Source Regest: Urkundenbuch des Benedictiner Stiftes Seitenstetten, Nr. CCLII. , S. 296
 

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Urkundenbuch des Benedictiner Stiftes Seitenstetten, Nr. CCLII. , S. 296

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    CCLII.

    Seelgerät in die Oblei vermachten 15 Pfund Pfenninge.

    Ich Goerg von Meylesdorf vergich offenbar mit dem brief vnd tun chunt allen lewtn, di in sehent, lesent oder hornt lesen, daz der erwirdig geistleich herr Abbt Engelschalch vnd der gancz Conuent des chlosters ze Seydenstetn von irs czehents wegen auf dem hof cze Meylesdorf in wolfspekcher pharr ge- legn, den ir vodern weilnt meinem vetern saelign Chunratn von Meylesdorf vnd vrawn kathreyn seiner hausvrawn vnd ir paider erbn verseczzt habnt vmb fumfczehn pfunt wienner pfenning, di sew auf di oblay des Gotshaws cze Seydenstetn czu einem

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    selgraet gegebn habnt, mir von besundern gnadn di fueg habnt getan, daz ich denselbn czehent mit aller czugehorung vncz an meinen tod schol inn habn, vessen vnd nuczczen, also daz ich da von di weil ich leb all iar an sand kathreyn tag vnuer- czognleich in auf ir oblay irm oblaymaister schol raichen vnd gebn zwelif schilling wienner pfenning, dar vmb sew des vor- genantn meins vetern Chunrats von Meylesdorf, dem Got gnad, vnd vrawn kathreyn seiner hausvrawn vnd ir paider erbn ge- dechtnuss schulln habn all wochn ains an dem eritag auf sand peters allter in irm munster mit einer selmess vnd alle iar des nastn tags vor sand kathreyn tag oder des nastn tag hinnach des abents mit einer vigili vnd des morgens mit einer selmess als gewondleich ist cze begen irr brueder ainem auz dem Con- uent. Vnd wann ich vorgenanter Goerg von Meylesdorf abgen mit dem tod, so schulln all mein erbn an dem obgenantn cze hent auf dem hof cze Meylesdorf vnd an allen nuczczen des- selbn czehents vnd auch an den vorgeschribn fumfczehn pfunt wienner pfenning chain recht mer habn ju der beschaidnuss, daz der obgenant Conuent des selbn czehents nuczz in die oblay all iar an alle irrung schol vessen als lang, vncz daz der vorgenant herr Abbt Engelschalch oder sein nachchomen oder wer czu den czeitn abbt ist cze Seydensteten denselbn czehnt loset, also daz er di vorgeuantn fuemfczehn pfunt wienner pfen ning dem eegenantn Conuent daselbs auf di Oblay rieht vnd wert, so schol im der czehent mit aller czugehorung in die Abbtey des Gotshaws cze Seydenstn gancz vnd gar ledig sein vnd di fuemfczehn pfunt wienner pfenning schullen sew dann mit der nastn frewnt gwizzn an einen ewigen gelt legn, als vil des mag gesein, vnd vmb des czehents nuczz vnd vmb den gellt, der vmb di offtgenantn fumfczehn pfunt pfenning wienner munzz gechaufft wirt, schol di vorgeschribn gedechtnuss durch der sel hail willn hinfur ewichleich all wochen vnd all iar vol- pracht vnd begangn werdn, alz oben an dem brief geschribn stet. Geschech aber, daz ich eegenanter Gorg von Meylesdorf di vorgenantn zwelif schilling pfenning wienner verezug vnd sew dem Conuent ze Seydenstetn in di oblay an dem oben geschribn sand kathreyn tag nicht gancz vnd gar gib vnd rieht, wann mich dann der oblaymaister daselbs mit dem brief mont vnd ich nach der monung in einen ganezen moned di selbn czwelif schilling wienner pfenning in nicht gib vnd rieht, so

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    schol der eegenant Conuent cze Seydenstetn selber dar nach alle iar des vorgeschribn czehens nuczz invessenn vnd nemmen, also daz ich vnd all mein erbn vnd frewnt den Conuent dar an nynndert schulln irren weder mit wortn nach mit werchn. Daz di red hinfur staet vnd vnuerchert beleib, dar vber czu einem sichtign vrchund der handlung gib ich offtgenanter Gorg von Meylesdorf in den offenn brief versigillt mit meinem anhan- gundem Insigil. Der sache sind auch durch meines vleizzign pets willn czeugn mein paid Ohaim, di erbern Ritter herr Vlreich von Rorbach vnd herr Lienhart von Rorbach sein brue- der mit irn czwain anhangundn Insigilln in an allen schadn. Der brief ist gebn nach vnsers hern Christi gepurd vber drey- czehn hundert iar dar nach in dem newn vnd sybenczgisten iar, an des heylign Pabsts sand vrban tag.

    Original auf Pergament mit drei Siegeln.

    Meilersdorf eine eigene Dorfgemeinde. Hier hatten die Herren von Meilersdorf ihren Sitz, doch ist von einem Schlosse keine Spur mehr vor handen; die Steine sollen zum Wiederaufbaue des zerstörten Kirchthurmes verwendet worden sein.

     
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