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Charter: Chartularium Sangallense 07 (1348-1361) 1360 IX 05
Signature: 1360 IX 05
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5. September 1360, Laufenberg
Verena Keller verspricht, ihrem Leibherrn Graf Friedrich von Toggenburg bei eventueller Entfremdung von Leib oder Gut 60 Pfund zu bezahlen.
Source Regest: Chartularium Sangallense VII, Nr. 4699, S. 514.
 

orig.
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StA St. Gallen FF.5.K.23.

3 Siegel, 1. wie 2. in Nr. 3851; 2. Ø 3,2 cm, +S.KVONRADI.DE.BOSWILE; 3. Ø 3,5 cm, besch., +S.H.DCI.HASEOR. . .
    Graphics: 
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    Allen den, die disen brief ansechent oder hoerent lesen, kúnde vnd vergich ich Verena Chůnratz Kellers || von Sultz1 elichú tochter vnd Heinrichs Vrimans seligen von Wile2 wilent elichú wirtin, dz ich mit dem || hochedeln vnd minem genedigen herren graf Fridrich von Toggenburg3, den ich von eigenschaft wegen an||hoeren, lieplich vnd guetlich v´ber ein komen bin mit verhenossea) gunst vnd willen des egenanten mines vatters vnd w´ssenthaften vogtes in sustlich wise, als hie nach geschriben stat. Weri, dz ich dem egenanten minem genedigen herren oder sinen erben minen lip oder min gůt emphroemdetti oder mich enderti ane ir willen vnd gunst, so sol ich dem egenanten minem genedigen herren vnd sinen erben rechter gúlte schuldig sin vnd geuallen ze gebenne sechzig phunt stebliter phenningen, vnd dur dz der egenant min genediger herre oder sin erben der selben sechzig phunden von mir destor sicher sin, v´b ich da wider tetti, als vor benemmet ist, so han ich ime ze rechten búrgen vnd ze giseln geben vnuerscheidenlich dise wolbescheiden wisen lúte, die hie nach geschriben stant, juncherr Chůnrat von Boswile4 den eltern, Heinrich Hasenor, Johansen Oswaltz, Hartman Segenser, Lútolt Banboltz vnd Heinrich Berschis alle burger ze Lovffenberg5, vnd hant die gelobt bi gůten trúwen, weri, dz ich da wider tetti, als vor benemmet ist, wemea) si denne dar vmb gemant werdent von dem egenanten minem genedigen herren, von sinen erben oder von ir gewissen botten ze huse ze hofe oder vnder ovgen, dz si sich dar nach inrent acht tagen antwerten soellent ze Lovffenberg in recht giselschaft, vnd soellent da ligen vnd leisten in offenner wirten húser ze veilem gůte vnd ze rechten malen, alle die wile die egenanten sechzig phunt nút gewert sint, oder der egenant min genediger herre vnd sin erben werden denne ab geleit, als man es an ir genaden vindet. Weri aber, dz die egenanten búrgen also ligent vnd leistent wurdin ze Lovffenberg vierzechen tage vnd dennocht der egenant min genediger herre, als vor benemmet ist, nút ab geleit weri, so soellent sich die selben búrgen antwerten ze Sekingen6 ane manung vnd soellent da ligen vnd leisten ze gelicher wise, als vor stat, oder aber der búrgen ieclicher mag einen andern gisel an sin stat legen, der als vaste zere als er, v´b ir decheiner selber nút leisten wil noch ovch leisten mag, ane geuerde. Weri ovch, dz der egenanten búrgen decheiner in diser giselschaft vnnútz wurdi, in welen weg dz beschechi, so sol ich einen andern búrgen als gůten geben an des ab gegangen stat dar nach inrent vierzechen tagen, so es an mich geuordert wirt von dem egenanten minem genedigen herren, von sinen erben oder von ir gewissen botten. Tetti ich des nút, so soellent sich die andern búrgen antwerten ligen vnd leisten ze gelicher wise, als vor stat, vntz ein ander búrge geben wirt, ane geuerde. Ich dú egenant Verena han ovch gelobt mit dem egenanten minem vatter, die búrgen von schaden ze wisen, dar in si oder ire erben koment von diser giselschaft wegen, vnd binde ovch har zů min erben ane geuerde. Ich der egenant Chůnrat Keller vergich der egenanten vogtye vnd dz alle die vorgeschribnen ding mit miner verhengnoscea) beschechen sint vnd mit minem willen vnd gunst. Vnd har v´ber ze v´rkúnde habe ich dú egenant Verena mit dem egenanten minem vatter vnd ovch die egenanten búrgen mit v´ns gebetten den hoch edeln vnd v´nsern genedigen herren graf Růdolf von Habspurg7 disen brief besigeln mit sinem ingesigel, wond wir eigenner ingesigeln nút haben. Ich der egenant graf Růdolf von Habspurg han dur pette willen der egenanten Verenen, ire vatters vnd der egenanten búrgen disen brief besigelt mit minem ingesigel. Wir die egenanten búrgen veriechen alles, so vor von v´ns geschriben stat, vnd loben es stette ze habenne bi gůten trúwen, vnd har v´ber ze v´rkúnde haben wir Chůnrat von Boswile, Heinrich Hasenor die egenanten búrgen disen brief ovch besigelt mit v´nsern ingesigeln, vnd vnder dú egenanten drú ingesigel wir die egenanten Johans Oswaltz, Hartman Segenser, Lútolt Banboltz vnd Heinrich Berschis v´ns binden, wond wir eigenner ingesigeln nút haben. Diser brief wart geben ze Lovffenberg an dem sampstag vor v´nser frovwen tag ze herbste, do man zalte von gottes gebúrte drúzechenhundert jar vnd dar nach in dem sechzigosten jare.
    Source Fulltext: Chartularium Sangallense VII, Nr. 4699, S. 514-516.

    Original dating clausean dem sampstag vor v´nser frovwen tag ze herbste

    Editions
    • Stiftsarchiv St. Gallen, Bd. 61, S. 631 (Klosterdruck). - UB St. Gallen IV, 1557.


    LanguageDeutsch

    Notes
    a) A. - 1 Sulz, Bez. Laufenburg AG. - 2 Wohl Wil, Stadt u. Bez. - 3 Friedrich V. v. Toggenburg, 1315 - + 1364. - 4 Konrad v. Boswil (Bez. Muri AG). - 5 Laufenburg, Stadt u. Bez. AG. - 6 Säckingen BW. - 7 Rudolf IV. v. Habsburg-Laufenburg, 1337 - + 1383.
    Places
    • Laufenberg
       
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