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Charter: Chartularium Sangallense 08 (1362-1372) 1363 IX 21
Signature: 1363 IX 21
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21. September 1363
Bürgermeister, Rat und Zunftmeister von Zürich beurkunden, dass Peter von Diemberg dem Propst Bruno Brun des Grossmünsters Zürich zuhanden des Dreikönig-Altars ein Gut zu Ottikon verkauft habe.
Source Regest: Chartularium Sangallense VIII, Nr. 4899, S. 100 (Urkundenregesten Zürich, 1589.).
 

orig.
Current repository
STA Zürich C II 1 340.

2 Siegel, 1. besch., wie 2. in Nr. 4051; 2. Abb. 418.Material: Pergament
Dimensions: 33/22 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (14. Jh.): Der kúngen altars; (15. Jh.): Ottikon.Funk.
Graphics: 
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Allen, die disen brief sehent oder hoerent lesen, kúnd ich Ruedger Maness ritter burgermeister1 vnd wir der nachgeschriben || rat vnd die zûnftmeister der stat Zúrich, das Peter von Dienberg2 burger ze Kyburg3 sin gůt ze Ottikon4 || gelegen, daz Brendli bûwet vnd man nemt der hoflúten gůt, giltet jaerlich fúnf mút kernen zwei malter habern Winter||tûrer messes5 sechs schilling pfennig zwei herbst huenr zwei vasnachthuenr vnd fúnfzig eijera), mit husern mit hofstetten mit holtz mit veld mit akern mit wisen mit wûnn mit weid mit steg mit weg vnd mit aller rechtung friheit vnd ehafti, so darzů gehoert, recht vnd redlich ze kovffenn geben hat fúr ledig frij eigen dem erwirdigen herren hern Brûn Brûnn probst der kilchen Zúrich6 ze dez altars wegen der heiligen drij kúngen, der in der selben kilchen vff dem gewelb gelegen ist, des stifter Hug Senger selig was, vmb hûndert guldin vnd vmb vier guldin alles gůter vnd genger Florener, dero der vorgenant Peter von Dienberb) nach siner vergichte mit voller gewichte von dem egenanten hern Brûn Brûnen probste gar gewert ist. Vnd darumb so hat sich der selb Peter von Dienberg enzigen alles rechten vordrung vnd ansprach, so er oder sin erben, die er herzů bind(et)c), mit geistlichen oder mit weltlichen gerichten oder mit keinen andern sachen iemer gewinnen moehtin nach dem obgenanten gůte ze Ottikon mit allem recht, so darzů gehoert, gen dem vorgenanten altar vnd gen allen sinen nachkomen, an all geuerd. Er hat ovch mit gůten trúwen gelopt fur sich vnd sin erb, dez vorgeschriben gůtes ze Ottikon mit allem recht, so darzů gehoert, nach recht wer ze sinne fúr ledig frij eigen vnd vmb den vorgeschriben kovffsb) dez vorgenanten alltars vnd aller siner nachkomen vor geistlichen vnd vor weltlichen gerichten vnd an allen den stetten, so si sin notdúrftig sint, and) all geuerd. Vnd herúber won wir dis horten vnd sahen, so haben wir ze vrkúnd vnser stat insiggele) offenlich gehenket an disen brief. Vnd ich der obgenant Peter von Dienberg vergich einer warheit vmb alles, daz hie von mir geschriben stat, vnd darumb so han ich min insigel zů der stat Zúrich insigel ovch offenlich gehenket an disen brief. Der geben ist an sant Mauricijen abent in dem jare, do man von gottes gebúrte zalte drúzehenhundert vnd sechzig jar vnd darnach in dem dritten jare. Vnser des rates namen sint Volrich Maness, Kraft Biber, Jacob von Wengi7, Růdolf Brûn, Herman Maness, Eberhart Brûn, Volrich Swend, Burkhart von Seon8, meister Niclaus arzat, Růdolf Meijer, Heinrich Truber, Heinrich Meiso vnd Rudolf Mûrer. Der zûmftmeister namen sint Johans Seiler, Johans Kůntz, Johans Zaffner, Johans Diethelm, Berhtolt Schúrmeijer, Johans Graser, Volrich Obrest, Simon Binder, Niclaus von Spyr, Johans Ruenilib), Růdolf Grauo, Johans Stettler vnd Johans Steinimûr.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense VIII, Nr. 4899, S. 100-101.

Original dating clausean sant Mauricijen abent



LanguageDeutsch

Notes
a)eijer mit überflüssiger er-Kürzung. - b) A. - c)bindz, wohl z für et-Kürzung. - d)an korr. aus all. - e) Am Ende der Zeile insig, auf neuer Zeile gel. - 1 Rüdger Manesse, 1360-1383 Bürgermeister. - 2 Peter v. Diemberg (Gem. Eschenbach, Bez. See). - 3 Kyburg, Bez. Pfäffikon ZH. - 4 Ottikon, Gem. Illnau-Effretikon, Bez. Pfäffikon ZH. - 5 Kornmass v. Winterthur, Stadt u. Bez. ZH. - 6 Bruno Brun, 1354-1372 Propst des Chorherrenstifts Grossmünster Zürich. - 7 Jakob v. Wängi (Bez. Münchwilen TG). - 8 Burkhard v. Seen (Stadt Winterthur).
 
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