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Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1388 XII 17
Signature: 1388 XII 17
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17. Dezember 1388, Wil
Der Schultheiss von Wil beurkundet, dass Ulrich von Münchwil und seine Gemahlin dem Marienaltar in der Kirche St. Nikolaus in Wil das Gütlein Wilhof verkauft haben.
Source Regest: Chartularium Sangallense X, Nr. 6299, S. 543 (Thurg UB VII, 4110.).
 

orig.
Current repository
Stadtarchiv Wil 751.

5 Siegel, 1. besch., Abb. 549; 2. leicht besch., Abb. 611; 3., 4. u. 5. fehlen.Material: Pergament
Dimensions: 38,5/20,5 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (15./16. Jh.): Wiler hoff.
Graphics: 
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Allena) den, die disen brief ansehent oder hoerent lesen, tůn ich Růdolf von Edeggswile schulthaizz ze Wil1 kund vnd vergich offenlich mit disem brief, daz fúr || mich kamen ze Wil in der statt vf disen hútigen tag, alz dirr brief geben ist, do ich offenlich ze gericht sazz, die erbern lút Volrich von Múnchwille2 vnd Gůta || von Littenhait3 sin elichi wirtenn mit dem fromen man Johansen Arnoltswile burger ze Wil irem erkornen vogt, mit dem si do v´ber dis nachgeschribnen sa||ch mit des egenanten Volrichs von Múnchwille ir elichen mans willen beuogtot wart, alz recht vnd vrtail gab, vnd offnoten mit dem fromen man Cůnraten Brunnman iro aller fúrsprechen vnd sprachent die ietzgenanten Volrich von Múnchwille vnd Gůta sin elichi wirtenn, daz sú wissentklich vnd wolbedahtklich von iro kumberhaftin wegen redlich vnd recht fúr sich vnd fúr alle ir erben verkoft hetten ain guetli vnder Tuttwille4 gelegen, daz man nempt das Wille hoefli5, mit hus mit hof mit hofstatt mit hofraiti mit akker mit wisan mit holtz mit veld mit waiden mit grund vnd mit gravt vnd mit allen rechten nútzen zinsen gewonhaiten vnd mit aller zůgehoerd, daz iro aigen gewesen waeri, vnd hetten fúr vnanspraechig recht ledig aigen ains vngeuarlichen ewigen kofs ze koffent geben an v´nser lieben frowen sant Marien altar ze Wil in sant Niclaus capell6 gelegen vnd an die pfrůnd desselben altars vmb vier vnd zwaintzig pfund pfen(ning) alles gůter vnd genaemer Costentzer múns, dero si och aller von derselben pfrůnd wegen gantzlich gewert vnd bezalt waeren an den stetten, da si iren fromen mit geschaffot hetten, vnd baten mich inan an ainer vrtail eruarn, wie si dasselbe gůt vffgeben vnd an die egenant pfrůnd vertgen soelten, alz recht waeri, vnd do wart nach miner frag mit gemainer vrtail ertailt, daz der obgenant Johans Arnoltswille die obgen(ant) Gůten von Littenhait dristund vsser des gerichtes ring fueren soelti vnd si ze ieklichem mal fragen soelt, ob si daz vertgen vnd vff geben vnbetwngenlich taeti vnd wilklich vnd gern tůn woelti, vnd daz er dann ze dem dritten mal vf sinen aid sagen soelti, waz si im hier vmb gesait hetti, vnd also tett och do derselb Johans Arnoltswile vnd fůrt die egen(ant) frowen dristund vsser des gerichtes ring vnd fragt si ze ieklichem mal, alz im ertailt was, vnd sait do ze dem dritten mal vf sinen aid, daz si im ze ieklichem mal gesait hetti, daz si es vnbetwngenlich taeti vnd wilklich vnd gern tůn woelti. Vnd nach dem do dis also geschach, do gaben do ze stett der vorgenant Volrich von Múnchwille mit siner hand vnd Gůta sin elichi wirtenn mit ir vnd mit des obgenanten Johansen Arnoltswilles ir vogtes handen wilklich vnd wolbedahtklich daz obgenant guetli, daz man nempt daz Willehoefli, mit aller zůgehoerd mit gelerten Worten ledklich vnd frilich vf an des gerichtes stab hin zů der obgeschribnen pfrůnd gewalt vnd handen, alz recht sitt vnd gewonlich was vnd alz nach miner frag mit gemainer vrtail ertailt wart, vnd verzigent sich do zestett wilklich vnd wolbedahtklich gegen dem obgenanten v´nser frowen altar vnd pfrůnd vnd verzihent vnd entwerent sich och redlich vnd recht mit disem brief fúr sich vnd fúr alle ir erben aller aigenschaft aller lehenschaft aller manschaft aller gewer aller kuntschaft aller zúgnúst lút vnd brief alles rechten gaistlichs vnd weltlichs gerichs aller rechtung aller vordrung vnd ansprachen, so si aid iro vordem aid iro erben zů demselben guetli mit aller zůgehoerd ie gehatten aid hernach iemer mer gewinnen moehten von recht aid von gewonhait aid von dehainerlay andren sach wegen, avn geuaerd. Die obgenanten Volrich von Múnchwille vnd Gůta sin elichi wirtenn lobten och do wilklich vnd wolbedahtklich b gůtenb) trúwen an des gerichtes stab vnd lobent och redlich vnd recht mit disem brief fúr sich vnd fúr alle ir erben, des obgenanten guetlis mit aller zůgehoerd fúr recht ledig vnanspraechig aigen vnd dis redlichen kofs gen allermenglichem vf gaistlichen vnd vf weltlichen gerichten der obgenanten pfrůnd recht wern ze sint nach dem rechten vnd nach des landes sitten vnd gewonhait luterlich avn alle geuaerd. Vnd des alles ze offner zúgnúst der warhait so han ich obgenanter richter min insigel von des gerichtes wegen offenlich gehenkt an disen brief. Darnach veriehen wir obgenanten Volrich von Múnchwille, Gůta sin elichi wirtenn, Johans Arnoltswille ir vogt vnd Cůnrat Brunnman iro fúrsprech ain gantz warhait aller vorgeschribnen ding, so von v´ns an disem brief geschriben stavnt, vnd ze merer vnd ewigen sicherhait derselben ding so haben wir aellú vierú v´nsrú insigel, alz mit gemainer vrtail ertailt wart, offenlich gehenkt an disen brief, doch v´ns ietzgenanten Johansen Arnoltswille vnd Cůnraten Brunnman vnd v´nsern erben gantzlich vnschaedlich. Dirr brief ist geben ze Wil in der statt mit rechter vrtail an dem naechsten dunstag nach sant Lucien tag, do man zalt von Cristus gebúrt drúzehenhundert vnd ahtzig iar, dar nach in dem ahtenden jar.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6299, S. 543-545.

Original dating clausean dem naechsten dunstag nach sant Lucien tag



LanguageDeutsch

Notes
a) Initiale A 12 cm lang. - b) A, statt bi gůten. - 1 Rudolf v. Edagswil (abg., Gem. Uzwil, Bez. Untertoggenburg), 1381 u. 1388-1399 Schultheiss v. Wil, Stadt u. Bez. - 2 Ulrich v. Münchwil (Gem. Kirchberg, Bez. Alttoggenburg), 1384-1408. - 3 Littenheid, Gem. Sirnach, Bez. Münchwilen TG. - 4 Untertuttwil, Gem. Wängi, Bez. Münchwilen TG. - 5 Wilhof, ebd. - 6 St. Nikolaus, Kirche in Wil.
Places
  • Wil
     
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