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Charter: Meichelbeck, Carl; Haidenfeld, Alphons von: Chronicon Benedictoburanum II, 1751 (Google data)  Num. CCCXIV.
Signature:  Num. CCCXIV.

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Source Regest: Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria, Num. CCCXIV. , S. 214
 

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Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria, Num. CCCXIV. , S. 214

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    Num. CCCXIV.

    Zuvvissen, als fichzvvischendemHochwurdigendurchleuchtigenHoch* gebohmenFiirsten und Herrn hcrrn Philipsen Bischoven zuFreyfíng, Administrator zuNuunburg, Pfallntzgrave bey Rhein, Herzogenin Bayrn &c. Vnnsers ge- nedigen herrn , und des wtìrdigen herrn Anthonien Probsten zu Schlechdorff als clagenden an aînem , auch des Enxáirdigçn herrn Matthlasen Abbte zu Be- nedictenbeurn als beclagten andern tails irrung und spenn, vvie hemách ge» melt, gehalten, derhalben baider tail in Rechtfertigung gevvachsen, nach" mahls zu Mùnchen auch ain gùettlicher tag vor denFiirstl. Hoffràthenbesuecht, aber damahls bedacht vvorden, als sollte íolchc irrung ausserhalb des augen- schcins nicht vertragen vverden mò'gen.

    Demnach die Durchleuchtigen Hochgebohrnen Herrn, herr Wilhalm und herr Ludvvig gebriieder, ped Pfallntzgraven bey Rein, Herzogen in Obern und Nidern Bayrn &c. Vnser genedige herrn, MichCristophen Freiherrn Zu Schvvarzenberg und zu Hochenlandtsperg, der zeit Irer Fiirstjichen Gnaden Landt-Hofmaister und Mich Simon Stettner zu Altenpeyrn, Irer Filrstlichen Gnaden Pflegern zu Weilhaim als Befelch.habern und solicher sachen halben Commissari verordnet.

    Darauf Wir beed anheut dato zu Kohi am Kochlsee ankummen, und erst- lich vor Vns als den Filrstlichen Commissarien die Hochgelehrten Edlen und vesten Doctor Mattheus Luchs, und Hanns von Adlzhauscn &c. Hochgenandt Vnsers genedigen herrn von Freysing Canzler und Rathe, von vvegen seiner Furstlichen Gnaden, und vorgenennter herr von Schlechdorff fur sich selbster- schinen, und brachten klagvveis ih der gttett fùr, vvie vorlàngst Spruch und vertrag brierT aufgericht vveren, und sunderlich ainer des anfangs als.

    Wir CristoíF Abbte zu Weichenstesten &c. * Vnd an seinen dato, am * Vid.supr» Pfinztag vor Simon und Judas tag der Heiligen zvvòIíFpotten , des Jars als man N 475- zahlt nach Cristi unsers lieben hcrrn geburtt vierzehenhundert und in dem Siben und achtzigisten Jarn, dem aber entgegen erst genennter Herr von Beurn auch seine vorfahren ire Vischer mit erbauung und einsenckung fiinff Visch oder Vôrche Weyer, vie manns nennt, in den Kochlsee und darzue ganz vortl* hafftige verzeunung an und zvvischen solchen visch Weyern gemacht, das die visch, vvie billich und die vertrag ausvveisen, nit iren freien gang aus den Weithsee in ain tail solchs Sees, der Rorsee genantt, ein und vvider herauf gehaben môchten.

    Darzue hett Er der von Benedictenbeurn in solchen visch weyern ain grosse anzahl vôrche Fisch, die Er ail zu erôdung des Kochlsee mit Rencken sangen und anderer klainer bruet speiset &c. Mit begehr Und bitte, das Wir als die Commissari solchs bey Im dem von Beurn und seinen Vischern abschaf- fen vvollten.

    Entgegen erschin auch vor Vns gedachter Herr von Benedictenbeurn mit dem gestrengen Edlen vesten und Hochgelehrten Herrn Caípar von Win. zer zuPrannberg Ritter und Pfleget zu Tôlz, und Doctor GeorgJ Stockham- mer baid hochgenanntcr Vnser genedigen herrn von ^ayrn &c. Rat, und aïs

    D d J sol-

    21^, Chroma BenediBoburani

    solcher Sachen halbcn vcrordnec Beystândt des herrn von Beúrn, und lies er der herr von Bewrn mit dcn Fíirstlichen beystândt, Iren Redner anzaigen.

    War und unvvidersprechlich wer, das der ganz Kochlsee, vvie der auch unterschidlich gênent wàre, Ime und seînen gotzhaus zum halben taill zu vischen zuestundt, die andcrn zway taili bekennt er auch hochgenantea Vnserm genedigen herrn von Freyfing, und das dritcail dem von SchlechdoríF, zu gehôrig zu sein Sec

    Es vver auch war das vill Jarn, sein des von Benedictenbewrn vorfarn visch Weier Ires taills in Kochlsee gehabt, der er auch etlich Seiner gelegen- heitnach gemacht, und zú machen vergunnt, die auch mit zeunen und in ander vveg seines verhoffens keinen vertrag entgegen gemacht noch vergunc worden vveren. Er gestundt auch, das er nit allain zu sein, und seines gotz haus notturfft vòrche oder visch-weier gemacht oder machen lassen het, sun- der werc das auch darumb beseheen , So zu zeitten die durchleichtigen Fùisten Vnsere genedige herrn von Bayrn &c. geen Bewrn oder der Enden in die nâ- chetkàmen, das ir Furstlich genadt dester stattlicher die notturfft der visch gehaben môchten.

    Das aber er, oder seine vischer, zu speisung solcher vôrche, an den Renckhen und ander Sangen, wie durch den gegenthaill gemelt, sollichen sch3den thetten, das foire sien nit befinden. Sunder bevveislich, das des ge_ gentaills Vischer souill Renckhen sanngen gefangen, das sie die mit Zûchten za melden, fùr die Seu gesehitt, und sambweis in das gebûrg! gefierth auch ver- kaufft hetten&c. Vnd als also baid Parteien durch vill Red und widered von Vns gehòrt, auch ieder taill vermainde seines anzaigens, vorhabens und ver- nemens, íug zuhaben und kain taill dem andern flìr Sich nichts unfuglichs noch •wider die vertrag, und funderlich, wie heruor gemelt, das die Renckhensan- gen, fur das Vich gesehitt, und ins piirg gefiertt zu sein gesteen wolten, und von baiden taillen, sich erbietten, das Sie ain gmaine gleiche durchaus gcendte ordnung vorausgangen vertrâgen gemâs, wie und mit was ze'gengevischtwer- den soit, gern leiden, haben, und derselben geleben wolten, damit aller Kochlsee an seinen Vischen nit verôdt oder verderbt wurde. Haben wir da- ráuf nachuolgente Mittl, vveg und ordnung mit vorvvissen bew illigung und annemmungder Partheien gemacht, und Si derselben veraint, vertrâgen, und ausgesprochen verainen und vertrâgen, ordtnen, und sprechen h:emitt aus vorgemelten furstlichen beuelch, und in Crasse diss Vnnsers Spruch brieflFs.

    Nâmlich also, das erstlich der herr von Benedictenbeurn sein Convent und nachkomen den ait gemachten visch weier im Brunn- Bach woll behalten môgcn.

    Zum andern soli auch die verzeinung so in den Benedictenbeurischen Yischlechen gemacht also vvie vor alter hergebracht und erhalten, und ge- . zeunt werden.

    Aber der andern sùnss visch Weiern halben, so diePrelatenvonBe^Jprn und Ire vischer in sec erpauen, derselben vier mit allen Irn anhâng'gen zeunen gar ab und hinweckh gethonn, und der ort sù'rter nîchts gepautt, oder ge- zeuntt vverden: und der von Beurn, Sein Convent und Ir Nachkommen oder iemandts von Iretwegen nit mehr, dann ain vischweycr der ortt im Seeauf den vorgenentten fûnssen, welchen Er jczt will, doch an ainkhen anhanck oder zeunnung zu behalten macht haben.

    Dann

     
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