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Charter: Urkunden Domkapitel (1246-1606) A V 12 [1]
Signature: A V 12 [1]
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1501 Dezember 24
Die Gemeinschaft der Domvikare in Hildesheim verkauft Hilburg Goldberg, Magd des verstorbenen Ludwig von Lauchau, auf Lebenszeit eine jährliche Rente von drei Pfund und einem Schilling kleinen Geldes für ein geliehenes Kapital von 60 rheinischen Gulden, jeweils zur Hälfte zu St. Johannis und zu Weihnachten. Nach Hilburgs Tod sollen davon ein Pfund an die St. Paulskirche, ein Pfund den Franziskanern für bestimmte Memorien und an die drei Hospitäler bei St. Nikolaus auf dem Damm, beim Katharinenstift und zu +Lutzingenworde vor der Neustadt je fünf Schilling für die Kranken und je zwei Schilling für die Klausnerinnen dort gegeben werden. Auch die Domvikare sollen zu Johannis und Weihnachten eine Seelmesse für Hilburg, Ludwig von Lauchau und ihre Angehörigen lesen lassen.  



Material: Perg.
Dimensions: 18,6 x 18,3 cm
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    Wy de gemeynen vicarii in dem dome to Hildenßem bekennen openbar in dussem breve vor uns unde unsen nakomen, dat wy van der ersamen fruwen Hilborge Goltberges, ichteßwan hern Lothen van Lauchaw zeliger maget, upgenhomen unde enffangen hebben sestich gude Rynske gulden, de wi vort in unses comuns nut unde beste gekart hebben, hyr vor wy der genanten Hilborge vorkoft hebben unde vorkopen jegenwardig in crafft desses breves dre punt unde eynen scilling lutkes geldes, so to Hildensem ginge unde gheve is, jarliker rente, de wy or uth unses comuns redesten godern alle jar geven unde betalen schullen unde willen, de helfte up sunte Johannes dach to myddensommer unde de andern helffte up Winachten beredeliken alle tydt de wile se in dem levende is, sunder wan se van dodes wegen vorfallen is - dat godt friste na synen gnaden - , denne schullen unde willen wy sodan dre punt unde eynen scilling keren unde geven to der ere goddes in vorbescrevener wise, also nompliken eyn luttich punt to sunt Pawele, unde ok eyn luttich punt to den Bervoten to etliken memorien, so se des mit onhe overeyngekomen is, alle tydt up Johannis to betalende, dar to schullen unde willen wy up de genante tydt geven in de dre sekenhuße by sunt Nicolaus kerken up dem damme, by sunt Katerinnen unde buten der Nigenstadt, in eyn jowelk vyff scillige lutkes geldes den seken luden unde den dre clusenersken to Lutzingenworde, bi sunt Nicolaus unde sunt Katerinen eyner jowelken twe scili lutkes geldes alle jar to ewigen tiden. Vorder hebben wy uns vorplichtiget, alle jar to holdende twe memorien effte muserie, de eyne na Johannis unde de andern na Winachten, unde to jowelker lesen laten dre bumissen, de eyne van unser leven frauwen, unde de ander van sunt Annen unde dridden vor alle cristen zele unde flitliken bidden vor Hilborges vorbenant zele unde hern Lothen van Lauchaw, orer elderen und alle, de ute dem slechte vorstorven syn, orer woldeders unde vor alle christen zele. Alle dut vorbescrevene lowen wy, wy vicarii vorbenomt der genanten Hilborge vor uns unde unsen nakomen in guden truwen to ewigen tiden so to holdende sunder argelist unde geverde, unde hebben des to bekantnisse unses comuns ingesegel heten hengen an dussen breff, na Cristi unses hernn gebort Dusent vyffhundert unde eyn jar, in dem hilligen avende to Winachtenn. ||
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    [Kopistenvermerk S. XVI auf der Plica:] Concordat presens copia cum suo originali sigillato, quod ego Johannes Solter, clericus Hildesemensis, auctoritate apostolica notarius, attestor manu propria. ||
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    [Gleichzeitiger Vermerk auf der Rückseite:] De hovetbreff dusser copey is gelecht to truwer hant by de olderlude to sunte Katherinen.


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