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Charter: Urkunden Dompropstei (1333-1597) A VI 22 [3]
Signature: A VI 22 [3]
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1580 November 24, Neustadt Hildesheim
Graf Anton von Holstein, Schaumburg und Sterneberg, Herr von Gehmen, Archidiakon und Domdekan in Köln, Dompropst in Hildesheim, beruft alle Vasallen, Lehn- und Pachtleute der Dompropstei für den 17. Januar 1581 zu einem Lehntag in den Domhof des Lüneburgischen Statthalters Ernst von Reden in der Altstadt Hildesheim. Sie sollen innerhalb der nächsten drei Wochen Kopien ihrer Lehnbriefe einsenden, die an dem Termin mit den Originalen verglichen, und neue Lehnbriefe und Reverse ausgestellt werden sollen; wer dem nicht gehorcht, kann seiner Lehen verlustig gehen.  



Material: Papier
Dimensions: 39,2 x 31,3 cm
    Graphics: 
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    Wir Anthon von Gottes Gnaden Archidiacon undt Thumbdechant deß churfurstlichen Ertzstiffts Coln etc., Thumprobst zu Hildeßheim, Graf zu Holstein, Schaumburgk unndt Sternenbergk, Herr zu Gemen etc., embietenn allen unnd jedem unnser Thumbprobstie zu Hildeßheim Vasallen, Begnadeten, auch Lehenn- unndt Pachtleuten unnser Gnad unnd alles Guttes, unndt gebenn euch hiemit zu wissenn, nachdem wir eigenntlich befinden, das unnser Thumbprobstei des Stiffts Hildeßheim ann ihrem Eigenthumb, Rechtenn unnd Gerechtigkeiten dardurch viell abganngen, das keine ordenntliche Lehentage seint gehaltenn wordenn, unnd wir unns schuldigk wissen, solchenn Unrath muglichs Vleißes wieder einzubringenn unnd kunfftige Unrichtigkeite zu verhuetenn, daß demnach wir enntlich gemeint sein, am Tage Anthonii, ist der sibenntzehennde des Monats Januarii kunfftigenn einunndachtzigstenn Jars, in der Altenstadt Hildeßheim in des Herrnn Luneburgischenn Stadthalters Ernnst vonn Reden Thumbhofe einen Lehenntag zu halten, derwegen wir euch sambt unndt besonnders, die ihr vonn unnser Thumbprobstei zu Hildeßheim einiche Lehne, Begnadung oder Pachtguttere tragenn, hiermit gnedig ersuchen, das ihr innerhalb drei Wochen vonn Data ann tzu rechnen eur vorigenn Investituren unndt Begnadung glaubwirdige Copeien unnserm Pfennigkschreiber Dieterichenn Schwön, in unnser Newstadt Hildeßheim wonendt, nebenns schrifftlicher warhaffter Erclerung, wer der eltister Lehntrager sei, zu schickenn, unnd folgenndts auf gemelte Zeit unnd Wallstadt erschinen, die eingeschickte Copeienn mit den Originalen beglaubigenn, unns gewonndtliche Glubte unnd Eide leistenn, newe Lehennbriefe enntfanngen unndt geburliche Reversse wieder herausgebenn, sonnstenn auch alles dasjenig thun sollet, was euch allenn unnd jedenn bei Volnntziehung solchs Lehenntags will eignenn unnd obliegenn, mitth der außtrucklichenn Verwarnung, wo ihr eur Copeienn innerhalb der bestimbtenn Frist nicht einschickenn oder vonn diesem unnserm Lehenntag unngehorsamblich aussen bleibenn wordenn, da gegenn euch mith der Privation unnd anndernn rechtmeßigenn Straffenn ernnstlich verfahrenn werdenn soll. Darnach werdet ihr euch entlich wissenn zu richten, unnd wir seint euch mith Gnadenn unnd allem Gutten gewogenn, gebenn unnter unserm aufgedruckten Innsiegell inn unnser Newstadt fur Hildeßheimb denn vierunndzwanntzigsten Monatstagk Novembris Anno etc. achtzigk.


    LanguageHdt.
    Places
    • Neustadt Hildesheim
       
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