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Charter: Urkunden St. Michael (1001-1801) A VII 21/2
Signature: A VII 21/2
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1200-05-20
Papst Innozenz III. überträgt das Privileg, an Festtagen Mitra und Ring zu tragen, welches Papst Coelestin III. Abt Dietrich II. des Michaelisklosters verliehen hatte, auch auf dessen Nachfolger.  


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Bistumsarchiv Hildesheim

Material: Pergament
Dimensions: 20,5 (links) - 20,8 (rechts) x 23,6 (oben) - 23,8 (unten)
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    Innocentius episcopus servus servorum dei dilectis filiis Teoderico abbati et conventui sancti Michaelis Hildensemensis salutem et apostolicam benedictionem. Dum religionis fervorem et monastici ordinis observantiam, que in vestra ecclesia faciente domino laudabiliter observatur, attendimus, in id propositi et voluntatis inducimur, ut honori ecclesie vestre benignius intendamus et vos dilectionis prerogativa prompto velimus animo decorare. Hac itaque consideratione diligenter inducti et volentes, ut in devotione sacrosancte Romane ecclesie fideliores semper existere debeatis, presenti pagina duximus concedendum, ut cum bone memorie Celestinus papa predecessor noster tibi fili abbas ut in diebus festivis mitra et anulo uti liceret indulserit, successoribus quoque tuis, qui se merito devotionis religionis eadem gratia dignos reddiderint, eisdem insignis festivis liceat uti diebus. Nulli ergo omnino hominum liceat hanc paginam nostre concessionis infringere vel ei ausu temerario contraire. Si quis autem hoc attemptare presumpserit, indignationem omnipotentis dei et beatorum Petri et Pauli apostolorum eius se noverit incursurum. Datum Lateranum XIII kalendas junii, pontificatus nostri anno tertio. ||
    Übersetzung: Bischof Innozenz, Diener der Diener Gottes, seinen geliebten Kindern Abt Dietrich und dem Konvent von Sankt Michael in Hildesheim einen Gruß und den apostolischen Segen. Indem wir den Religionseifer und die Einhaltung der Klosterregel, welche in Eurer Kirche durch Gottes Einwirken löblich beobachtet werden, erkannt haben, werden wir durch Vorschlag und [eigenen] Willen dazu veranlasst, dass wir dem Ruhm Eurer Kirche wohlwollend geneigt sind und Euch aus bereitwilligem Sinn mit den Abzeichen der Wertschätzung schmücken wollen. Durch diese Überlegung solchermaßen eifrig veranlasst und wollend, dass Ihr in der Hingabe an die allerheiligste Römische Kirche immer umso getreuer bleiben sollt, ließen wir durch vorliegendes Blatt gewähren, dass, nachdem seligen Angedenkens Papst Coelestin unser Vorgänger Dir, mein Sohn Abt, zugestanden hatte, dass Du an Festtagen Mitra und Ring tragen darfst, es auch Deinen Nachfolgern, die sich dank der Hingabe an die Frömmigkeit derselben Gnade als würdig erweisen, gestattet ist, an Festtagen dieselben Würdenzeichen zu benutzen. Somit ist es keinem Menschen überhaupt gestattet, dieses Dokument unser Bewilligung einzuschränken oder ihm vorwitzig entgegen zu handeln. Wenn jedoch einer dies zu versuchen wagt, so soll er wissen, dass er sich den Zorn des allmächtigen Gottes und seiner heiligen Apostel Petrus und Paulus zugezogen hat. Gegeben im Lateran an den 13. Kalenden des Juni, im dritten Jahr unseres Pontifikats.||
    Übersetzung © 2009 Uwe Hager.


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