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Charter: Freising, Bistum und Hochstift (763-1364) 1335 I 04
Signature: 1335 I 04
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4. Januar 1335, Amstetten
Seifrid von Zinsendorf beurkundet seinen schiedsrichterlichen Austrag mit Bischof Konrad von Freising vornemlich wegen des halben Hofes unterhalb der Burg Randeck.
Source Regest: ZAHN, Codex Diplomaticus (=FRA II/35, Wien 1871) S. 229 Nr. 644
 

orig.
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Haus- Hof- und Staatsarchiv Wien

6 anhängende SiegelMaterial: Pergament
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    Allen den die disen brief an sehent oder hoerent lesen, kund ich Syfrit von Zinzendorf vnd vergih offenlich an disem selben prieue fuir mich vnd alle min erben, daz mich die erwirdigen luete her Emch von Alzay tuemherre ze Frisingen vnd probst ze Wertse, her Friderich der Hveseler, her Chvenrat der purchgraue von Svesenecke, her Weyghart der Pernawer vnd Chuonrat der Swab von Amsteten gar vnd ganzlich hant verricht mit minem herren Chuenrat von gotez gnaden dem bischoffe ze Frisingen vnd mit sinem goczhause vmb alle sache vnd vmb alle ansprach vnd vordrunge die ich hatte ald gehaben mohte gen ime ald gen sinem goczhause ze Frisingen, der ansprache vnd der vordrunge verzihe ich mich vnd han mich ir verczigen mit disem brieue gar vnd ganzlich fuir mich vnd fuir alle min erben. Ich bin auch mit minem herren dem vorgenanten bischof Chuonrat vnd mit sinem goczhause ze Frisingen berihtet vmb die manschaft vnd vmbe die lehenschaft dez halben houes der vnder der burg ze Randeke lit, der min vnd Ruodolfs mins bruoders reht lehen waz von dem bistum vnd von dem goczhause ze Frisingen, vnd den selben halben hof Otte, Vlin, Luetwin, Michel vnd Nicla gebruoder, Dietrichs su\ine von Randecke dem got gnade, von mir vnd von Ruodolf minem bruoder ze lehen hatten, dez selben halben houes lehenschaft mit rehtem taile an mich geuiel von Ruodolf minem bruoder, also daz der selbe halbe hof von mir lehen waz vnd hatten in die vorgeschriben gebruoder von mir ze lehen, die selben gebruodere Otte, Velin, Luetwin, Michel vnd Nicla gaben mir den halben hof auf vnd baten mich, daz ich die lehenschaft vnd die manschaft dez halben houes auf gebe minem herren dem vorgeschriben bischof Chuonrat vnd sinem goczhause ze ze Frisingen, daz han ich getan vnd han mich verzigen vnd verzihe mich mit disem brieue fuir mich vnd alle min erben der lehenschaft vnd der manschaft dez selben halben houes der vnder der bürg ze Randeck lit, gar vnd ganzlich an mines herren hant dez vorgeschriben bischofs ze Frisingen. Dar vmbe hant mir verschaiden her Emch von Alzai, her Friderich der Hveseler, her Chuonrat der purkgraue von Svisenecke, her Weycka'rt der Pernawer vnd Ch. der Swab von Amsteten die vnser paider schidluete vnd rihter warent, vier vnd zwainzig phunt Wiener phenning der ich von minem herren dem vorgenanten pischoffe vnd von sinem goczhause gar vnd ganzlich gewert vnd perihtet pin. Ich vergih auch offenlich, daz ich minem herren dem pischoffe vnd sinem goczhause ze Frisingen den selben halben hof schirmen sol, als reht vnd gewonlich ist in dem lande ze Oesterrich. Vnd ze ainem vrkuinde daz diz allez staete vnd vnzerbrochen belibe daz da vor geschriben ist, so han ich minem herren dem bischof Chunrat vnd sinem goczhause disen brief geben versigelt mit minem vnd mit der vorgeschribenen schidelueten vnd rihtern hangenden insigeln. Wir Emch von Alzay tuemherre ze Frisingen vnd probst ze Wertse, Friderich der Hveseler, Ch. der purkgraue von Sveseneche, Weyghart der Pernawer vnd Chunrat der Swab von Amstetten, die vor benemten (!) schideluete vnd rihterre dur pete dez vor geschriben Sifridez von Zinzendorf vnd zainem offen vrkvinde vnd vestenunge aller der dinge so da vor geschriben sint, wan wir dero schidluete vnd rihter warent, so han wir vnseren insigel gehencket an disen brief zv Sifridez insigel dez Zinzendorf(er). Dis beschah vnd ist der prief geben ze Amstetten, do man zalte von Cristez gebürte druzehen hundert jar vnd dar nah in dem fuinf vnd drissigosten jare, an der nähsten Mitich vor dem Perentage (?).1
    Source Fulltext: ZAHN, Codex Diplomaticus (=FRA II/35, Wien 1871) S. 229-230

    Original dating clausean der nähsten Mitich vor dem Perentage



    LanguageDeutsch

    Notes
    1 Das Wort kann nicht anders als Peren — oder Paren — gelesen werden, Parentag wäre die Assumptio b. Marie virg. (15. Aug.), Perentag wol gleich Perhentag (6. Jan.), als welcher er hier beibehalten wurde.
    Places
    • Amstetten
       
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