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Charter: Kremer, Christoph Jacob: Geschichte Gülch und Bergisches, 1769 (Google data)  l>ä§.XI<I.)
Signature:  l>ä§.XI<I.)

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l>ä§.XI<I.) ^Ül3ir Fiiederlch van Blanlenhelm van Goltz genaden Nischoff zv Vtlicht in» Iohan van loen He« zu HeynHberg ind zu Lewenberg. Doln tunt allen luden dat wir sementlich vmb nutze ind vrbar vnß selues vnser lud« ind lande eynen hilich gedeidingt ind geflossen han, ind des eindrechticllch ouerfomen sin tuschen Elisabeth eiste dolchter des Edeln Heren Heren Gerharts Greuen zn Blankenheim here. zu Casielberch ind zu Gerertzsteyn seliger gedacht, Bruder vnß Friederichi van Blankenheim vorgeschrieuen an die eyne syde, ind Wilhelm Sone vnß Io» Hans van Loyn vurg. an die ander syde, in willichen hllichS vorwerden wirkende Heren vurgeschrieuen mit gutem beraede vnser Heren ind Magien vns ind vnser Vrunde an beyder jyden alsulcher ftuntlicher deidingen ind hilichs vurwerden euer» lomen ind vestlichen ouerdragen syn in allen Manieren as Hern« geschrieuen sieit, lnd mit dieser ouerdraicht ind hilichsvurwerden han wir Friederich van Blanken» heim Bischoff zu Bericht diese vurgeschrieuen bilichsfurwerden ind hilich, ind auch «lle vv: vnd nac geschrieuen punte lnd «Nickel in diesem briene consirmirt ind gl» williget in aller maissen as die'er brleue lnheldet, lnd as vns vnße lieue broider l»er GerKart Greue zu Blankenheim vurgeschrieuen, dem Got gnedig syn wolle, hat vur in hilichsfurwerden ouergeuen inv des vertragen was, dat auch do mit vnsen consent ind guden willen was. In den eirsten, osst gefiel dat Got verbue» den wuße. dat Eli abeth eiste doichter zn Blankenheim vurgen. afflyuich wurde ee der zyt dat sy mit Wilhelm vnßem Sone van Hennsiberg bygeslaiffen hette, dat asdan alle Slosse, lüde, lande, renten, gulde, berllchelde lnd vpeomlnge bee Graueschafft van Blanlenhelm, ind der Hellicheide van Casielberch ind van Ger» ach» der Hellen von Heinsberg. 6t zrtzsteln mit yren zubehoeren vallen lnd eruen füllen vp vns Friderich van Blan, lenheim off vp vnße «eiste Eruen dairzo gehoerendc mit alsulcher vurwerden off »ir Iohan van loyn yt vißgelaicht off gegeuen hetten in vlbal off noit der Slosse »ff lande vulgefchrieuen, dat man dat na gutdunten derFmnde an beyden syden «erst verrichten lnd bezalen sal ee der zit dat man die Slosse off lande ouergeue. Von so is gevurroert, off Got vuegde dat Elisabeth van Blanlenheim vurg. na der zlt as sy bygcslaiffen hette affliuich wurde sonder wyßliche gebulde van Wilhelm Son,, Heynsberg vorgen. So sal Milhem vurgen. syn lyffzucht beHalden an al» len Glossen luiden, landen, Hellicheiden, renten ind vpcoemingen der Graue, schafft van Blankenhelm ind der Herllcheide van Castelberch ind van Gerartzstein mit allen yren zube!,oeren beheltlich vns Friederich vurgen. der Slosse lande lnd lulde des haluen devls vns da viß zu behelffen wanne vns des genoicht, vnd de» lMich vnßer Nichten Johanna van Blanlenheim vre afscheidinge van lindsdeyle «s hernae geschneuen is. Vort so is gevurwert bat yrsie dat Wilhem vnse Sone vnd Elisabeth vnße doichter bygeslaissen hauet, so füllen wir Iohan here zu Heyns« berg vurgen. dan vortan alle jaer also lange aS wir leuen vier vnd zwentzich fuy« der roynß vnsem Sone Wilhem geuen ind lleueren viß vnser herllcheit van Lewen» lerg, sine» vryen Wille damiet zu doin. Vort so sollen wir Iohan von Xoen vurgen. Will'em vnsem Eon« vors,en. ee hy bysteefft bewysen md vestigen dm» hundert Rinsche gülden ierlichs zu heuen as lange as wir leuen vlß vußer gulde zu Gullch, ind yme brieue dauan geuen beliefft van vnsen Heren van Gulich lnd van Gelren, damit vnse Sone vorgen. wail bewart sy. Vort «mb alle zwei» bracht zwift lnd schellnge zu verhoiden die vallen mochten tuschen Soenen vnß Iohans von Loen vorg. vmb vnße Slosse lande lulde ind lenten zu beHalden n« »nserm doide, so han wir mit ralde vnd gutduncken vnßer Heren Frunden ind Valgen ind mit consent ind vryen willen Iohans eltsten, lnd Wilhelms vnser Eoen« gtbmder eyn« erffscheidonge zulchen ynen gemacht, in allen Manieren as hernae be chrieuen lS. In den ersten so ist gefurwert dat Iohan elfte Soene vn< IohanS von loen vurgen. na vnßem doide hauen ind erfflichen behnlden sal, die Bnrg die Statt dat Lant zu Heynsbelg mit allen yren zubehoeren, lnd dat Hülst ind lant zu Geilenkirchen mit allen yren dorveren lnd zugehoeren beheltlich vnser Heuer gesellinnen Frauwe Margrleten van Gnepe lre lyffzucht an dem lande van Gelle»lilch«n na inh.^lde ire lyffzuchtobrieue, die daiwv gemacht syn die in yre gaitze macht zu blyuen. Von so sal Iohan vns «ltste Scn beHalden na vnsenn doit MUlen, Gangelt, vnd Vucht, ind die lande dallju gehörende mit den rech» l>3 s, 62 Urkunden zur Geschichte si> as dle anvnskomen synoffkomen mögen ind vort alsolche rente indgulbeazvns jairs vellich ist ran vnßem gnedigen Heien ran Brabant, ind »underling die feß< hundert gülden Peter die vns zum busch« werdent, nae inHalde der brieu« dairup sprechende. Bort so sal Iohan vnße elisie Son vurgen. nae vnsem doide hauen ind beHalden die vorderongc van vnserm lande van Wassenberg mit der gulde» ind renten in dem lande van Gulich, die vnßer lieuer Vrauwen ind Moeder d« Gel genedig sy, vre Medegaue was, mit den dorpe Nuwenroyde mit sinen zube» hocren, ind mit dem dorpe zu der Groemn mit sinen zubehoeren. Vort so ig ge» furwert ind ouerdragen dat Mlhem Son vnß Iohans van Loen vurgen. nae vn» ßem doide hauen ind erfflichen beHalden jal dat Sloß Lewenberg ind dat dorff Hunff mit allen luiden dorfferen, gülden, renten, lierlichelden ind vpcomingen, die zu der herlichcit van Lewenberg gehoerent, so wa ind wie die gelegen fint an beyden syten des Rins it sy lehen off eigen. Vort so is geourwert dat Wilhem vnse Eon vurgen. na vnsem doit bchalden sal alle alsulche Pfantschafft ind Rechte Menten ind gulde mit aller hcrlicheit aS wir Hain an dem Slosse lande ind luilt »au Blantenberg, ind die brieue die wir danan han die füllen wir legen ee Wil», hem vnße Son bysliefft, in gewarder hant, aS indes Capitels bewarlnge van Sente Apostelen binnen Collen zu behuiff vnßer ind Wilhems vnß Sons na vn« ßcm doit vurg. mit alsulcl)er vurwerden offt fach were bat de hogeborne Fürst« vnße Neue he« Hertzoug Adolph van dem Berge ind Greue zu Rauenßberg off M« Nalomlinge dat Slosse, lant, luide, renten ind gulde van Blantenberg van »nß nae sich loeßde nae lnhalde der brieue die wir daeraff hain, So en sollen wir Io« hann van Loen vorgeschr. nyeinant van vnßen wegen die vurgenante brieue van dem Vurschrieuen Capitel gesinnen noch doin heischen, wir en hauen zu yerst dat geldt wiederonw van der loisongen alling ind all na lnhalde der brieue in bei »org. Capitels handt gelaicht, ind dat gelt sal daer aling blyuen ligen zu behueff vnßer in Wilhems vns Sons na vnser doit zur zyt zu, ind aS lange dat wir b» eaide vnstr ind vns Sons Vrunde vm-g. das vurg. gelt an ander gude gulde ind renten belegen zu synem behueff na vnßem doit. Vort so iS gefunvert dat alle alsolche forderungen als wir Iohan van Loen vurg. han an der Graueschafft «w loen ind alsulch gelt als wir jaerlichs haut an den, bijchoff zu Luitge vnsen lM ftllen Iohan vnße eltste Sone ind Wilhem vnße Son vorgen. gelich vorderen ha« »en ind deylen na vnßem doit. Vort so is gefurwert dat Iohan vnße jüngste son« Proist zu Aiche ind zuTricht na vnßem doit hauen ind beHalden sal alle alsolche versielss' nisse aS vns vau Goedart van.Synay vnßen Neue «n besteruen mach, lnddieB« gtn> >' ' d«t de» Herr«» von Helnsbttg. ^Z »at landt «n Dalenbrolch mlt den dorperen, lnden, renten, hertlcheld« md gulde barzn tthd.t ide n»«nn« ole gelotst sin van den van Wictraide des syn wir Iohan van loen vur« g«, mechtlch ^o keien »a vns genuecht. Vort so ls gevunvert »vanne vnße lieu« ßt tlllnn« Vrauwe Margrlet van Gnevve ntt me vp erden en is, so sollen vnße eltsie soyne Iohan vnd WUHem vnße Soyn gebruder vorg. glych vorderen ha« «en ind deyltn alle alsolch erffnisse renten ind gülden, leen ind eigen wie lnd nx» die gelegen syn, die sy an vnS bracht hat, off van yr gelomen off verstowen syn, off naimals tomen mögen. Voit so iS gevunvert dat man Elisabeth van Man» lenheym ee sy bysliefft yerst yren Wiedom ind lyffzucht vestlichen mit guden brie- «n machen sal in dem Lande zu Lnvenberg ind zu Hunffe zu echthundertRlnschen zulden zu beheltlich Elisabethen vurgeschr. einer redlicher lyffzuchten, die sie auch hauen sal van yreS vaderlichen «rue als datHuiß zu Drynmoylen mit synen zube« Heeren ind mit dem »oyer ind die gulde zu Odendorff. Vort so iS gefurwert in, ouerdragen, off geuiele, dat Got geuen muß«, dat man Johanna doichter zu Blanlenheim vorg. bestaden solde, so sal man yr zu Medegauen geuen off vest, llä)«n bewysen eicht dusent Rinsche gülden vur yr deyl, ind damit sal sie verzlch« nisse doin vp alle Herlicheide die yr anbesteruen mochten, as verre Elisabeth yr Suster rechte geburte achterltesse. In allen diesen vurgeschr. pullten lnd ickelich daeraff besonder, so wie die vur ind nae in diesem brieue beschrieuen ind benoempt <yn, han wir Frlederich van Blanlenheim vur vns ind vnsere Eruen, ind wir Iohan van Loen her zu Heynsberg vurgen. vur vns lnd vnße Eruen geloifft gesichert in guden truwen lnd lifflichen zu den lieilgen gesworen vaste stede ind vnuer« «reichlichen zu Halden, die zu volsoiren ind darweder nlet zu doin, comen in eyn» cheiley wyse, sunder argelist. Vnd vp dat alle fachen vurg. des zu vaster syn, ind erfflichen blyuen moigen, so Hain wir Heren vurgeschrieuen alle diese vurg. »uerdracht hilichsvurwetden lnd alle ander vnrwerden ind erffscheidinge by guden willen ind volcomen consent Iohans ellste Son ind Wilhem Sone vnß Iohans von Loen vurgen. gemacht ind gefurwert, Ind Hain van yne begelt alle dies« vorg. vurwerden ind punclen zu belieuen, ind diesen brieue mlt vns zu besiegele«, Ind wir Iohan eldste Son zu Heynßberg, ind Wilhem van Heynsberg gebruder porzeschr. bekennen mlt diesem offenen brieue dat alle diese vorgeschr. puncten für» werden l„d erffcheidinge mlt vußem raide gutduncten vryen willen lnd volcomen consent gemacht ind gevorwert synt, ind gloiffen vur vns lnd vnse Eruen in gu» den tunven, vnd haln lifflichen gesichert ind zu den Heilgen gesworen alle diese »u^enante punele vurwerden ind erffscheidinge lnd «ttlche besimdel paste stede 64 . Urkunden zur Geschichte wd vnuerbrochen zu Halden die zu volfoeren, ind darweder nlmmerm« zu bou» heymlich noch offenbar in eyncherley wyß sonder araelist. Ind des zo orkunde wd ewiger steoicheit, so han wir Heren vorgenant ind wir Iohan «ldste Eon M Heynsberg, ind Wildem van Heynsberg gebrudere vnse siegele« an diesen biieff doln hangen, Ind Hain »ort samentlich gebeden zu merer vestenlsse in orkunde «ller vurwerden vorgen. den hogebornen Fürsten Heren Adolph Hertzouge van dem Berge ind Greue zu Rauensberg vurgen. vnscn lieuen Heren, die Edelen Heren vnße lieue Mage Verlach Greue zu Wiede Here zu Iseuburch, Heren Ruprecht Greue zu Virnenburch, Heren Friderich Heren zu Thonnenburch ind zu Lantzlron, Heren Herman van Randenroide Ritter vnse lieue Neue , vnd vort vnse lieue Vrunde Heren Richart Hurte van Schonecke Ritter, Werner van Blatten, See« uen van Roy«, Clals van Nattenheim, Arnolt van DeynSbur, Arnolt v«n Echterßheim, Heinrich van Gundersdorff ind Heynrich Sparenbuck, vmb dat si« diesen brieue mit vns besiegele« woulden, dat wir Adolph van Goltz gnaden Her» zoige van dem Berge ind Greue zu Rauensberg, Verlach Greue zu Wede he« zu Isenburch, Roprecht Greue zu Virnenburg, Friderich her zu Tboynbmch in> zu Landtskron, Herman van Randenroide, Richart Hurte van Schoneck Ritt«, Wernher van Matten, Steuen van Royle, Clals van Nattenheim, Arnolt»»!! Deynsbur, ?lrnolt van Echtersheim, Heynrich van Gunderstorff ind Heynrich Spaernbuck vorge». bekennen dat wir zu gezuichenisse aller vurwerden vurgen. »mt bede willen des Eirwirdigen in Got Vaders vns lieuen Heren ind Neuen Heren Friderichs van Blanlenheim bischoff zu Vtricht, Heren Iohans van Loen Heren zn Heynsberg ind zu Lewenberg, Iohans ind Wilhems syner Sone vorgenant vn, ßer lieuer Neuen ind Iungheren vnße siegele« an diesen brieff gehangen hat«, iz Merz Gegeuen in den jaeren vnßerS Heren vierzehen hundert lnd eilff jaer des XIII da« ges in dem Mertze.
Source Regest: Akademische Beiträge zur Gülch und Bergischen Geschichte, Nr. l>ä§.XI<I.) , S. 224
 

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Akademische Beiträge zur Gülch und Bergischen Geschichte, Nr. l>ä§.XI<I.) , S. 224

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