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Charter: Illuminierte Urkunden 1342-09-10_Halle
Signature: 1342-09-10_Halle
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1342-09-10, Avignon
Bischofsammelindulgenz für das Allerheiligenstift Wittenberg.
Source Regest: FWF Projekt P 26706-G21 "Illuminierte Urkunden"
Bearbeitungsstand: MITTEL
 

Original
Current repository
Halle, Universitätsarchiv




    Graphics: 
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    • Materielle Beschreibung: 
      Historisierte Avignoner Bischofsammelindulgenz: Historisierte Initiale U(niversis) zu Textbeginn, die weiteren drei Initialen der ersten Zeile vergrössert und mit Blattformen, die aus den farbigen Binnenfeldern ausgespart sind. Drei Initialen im Textblock mit farbig ausgemalten Binnenfeldern; weitere Initialen rot angestrichelt.
    • Elf Zeilen hohe, unterhalb der ersten Zeile endende historisierte Initiale zu Textbeginn: in Feder gezeichnet und mit Blau, Rot, Gelb, Grün und Hellbraun ausgemalt. Im Binnenfeld gekrönte thronende Maria mit Kind vor Mustergrund. Der linke Schaft mit kniendem Bittsteller mit Schriftband in Händen (beschriftet, in der Abbildung nicht lesbar), rechts ein stehender heiliger Bischof; beide vor monochromem roten Grund. Die Zwickel des Initialfeldes in Blau mit grünen Ranken in den Zwickeln links aussen, rechts unten ein Halbblatt.
    • Stil und Einordnung: 
      Einfache Ausführung ohne weiteren Dekor (vgl. Rahmentyp), jedoch mit einigen Neuerungen. Die Proportionen des Buchstabens sind unausgewogen, da links viel schmaler; das Initialfeld wird links mit gemalten Ranken in den Zwickeln versehen.
    • Der Beter passt sich dem schmalen Schaft an, ist recht klein und ohne Bodenfläche in der Luft kniend gegeben. Dass ein einzelner Petent auf der linken, heraldisch besseren Seite erscheint, ist selten. Diesen Vorzug versucht der Maler durch die Position des Kindes auszugleichen, das darüber eine lebendige Haltung einnimmt: Mit den Füssen zum Bittsteller gerichtet, wendet es sich über die Schulter zum Bischof.
    • Während der Bischof der Vorlage folgt, die auch 1342 August 12 für Deutschnofen verwendet worden war, ist der Kniende variiert, denn er hat keine Kapuze und seine Füsse werden vom Initialrand abgeschnitten. Anders der Bischof, der vor der Initiale steht. Die thronende Maria mit Kind ist seit 1342 März 22 für Maaseik immer wieder variiert worden; dort mit stehendem Christuskind, bei 1324 August 12 für Deutschnofen wird es gesäugt und hier nun mit einer lebendigen Körperdrehung. Bei allen zitieren Urkunden (auch bei 1324 August 14 für Petersberg) findet man auch ein neues Interesse an vegetabilischen Formen, die sich hier in den Blättern in den Zwickeln zeigen.
    • Martin Roland, Gabriele Bartz
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    Bibliography
    Places
    • Avignon
      • Type: Ausstellungsort
    • Deutschland
      • Type: Region
    • Frankreich (Kurie)
      • Type: Region
    • Sachsen-Anhalt
      • Type: Region
    • Wittenberg
      • Type: Empfängerort
     
    Keywords
    • Illuminated Charters: Niveaus:
      • N1: historiated
      • N1: Initials
      • N1: with Additional Colours
      • N1: painted
    • Illurk-Urkundenart:
      • Bischofsammelindulgenz
    • Glossary of illuminated charters (in German):
      • Historisierte Avignoner Bischofsammelindulgenz
      • Rahmentyp
      • Der Petent
      • Vorlage
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