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Charter: Oberösterreichisches Urkundenbuch, weltlicher Teil (540-1399) 1379 VIII 29
Signature: 1379 VIII 29
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29. August 1379, Salzburg
Erzbischof Pilgrim von Salzburg urkundet dem Bischof Albrecht von Passau 4000 Pf. Wiener d geliehen zu haben, und zwar 3600 Pf. zur Lösung der Feste Mattsee von dem Ahaimer und 400 Pf. zu anderen Dingen, wofür er nun von Passau die Feste Mattsee als Satz erhält, und reversiert deren Wiederlosung.
Source Regest: OÖUB 9 (Wien 1906), S. 690, Nr. 562
 

orig.
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HHStA Wien (www.oesta.gv.at)

Hinten auf das Pergament das kleine Siegel des Erzbischofs (Brustbild) aufgedrückt, mit Papier überklebt.Material: Pergament
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    Wir Pilgreim von gots genaden Erczbischof ze Salczburg, Legat dez Stuols ze Rom, veriehen — vmb die viertausent pfunt wienner pfenning, die wir dem Erwirdigen vnserm lieben frewnt, Hern Albrecht Bischofen ze Pazzaw, vnd seinem Gotzhaws daselbs, zue ierm sichtigem nutz, vnd frum, von sunderr lieb vnd frewntschaft wegen, die wier zue in haben, berait gelihen haben, vnd der sew Drew tausent pfunt, vnd Sechshundert pfunt ze Lösung sein vnd seins Gotzhaws Vesst ze Matse, von dem Ahaimer, vnd die vebrigen virhundert pfunt zue anderm sein, vnd seins Gotzhaws ze Pazzaw nucz vnd frum angelegt haben, vnd dar vmb er vns vnd vnserm Gotzhaws ze Salzburg, mit gunst, vnd Guetem willen, seins Erwierdigen Capitels ze Pazzaw dieselben ier Vesst Matze, mit aller ierr zuegehoerung, versaczt haben, wizzenleich, nach des briefs sag, den wier dar veber von in haben, also beschaidenlich, daz wier, vnd vnser nahchoemen Erczbischof ze Salzburg, dieselb sein, vnd seins Goczhaws vesst Matze, mit allen eren, rechten, vnd nueczen, die dar zuo gehoernt, besuecht, vnd vnbesuecht, ausgenomen doch sein, vnd seins Goczhaws Lehenschafft, inne haben, niezzen, vnd nueczen suellen getrewlich vnd vngeuerleich. Swas auch an derselben ierr vesst ze Matze, ze pawn geschicht, daz ein redleich not durft ist, daz schuellen die egenanten Bischof ze Pazzaw vnd sein nahchoemen pawn, angeuer, Der obgenante Bischof Albrecht ze Pazzaw, sein nahchoemen, vnd auch ier Capitel ze Pazzaw, ob zu derselben zeit sein Gotzhaws nicht Bischoefs ze Pazzaw hiet, habent, auch ganczen, vnd vollen Gewalt, vnd recht, dieselb ier Vesst ze Matze, vnd swaz dar zue gehoert, von vns oder vnserm (!) Nach choemen, oder von dem Capitel vnsers Gotzhaws ze Salzburg, ob vnser Gotzhaws die selb zeit nicht Erczbischofs hiet, Jaerleich zue dem Liechtmizz tag, vor oder nach, in den naechsten vierczehen tagen, alain in ier, vnd iers, Gotzhaws gewalt ze Pazzaw, vngeuaerleich ze lösen, vmb die vorgenanten viertausent pfunt wienner pfenning, die dann gib, vnd gab sind, vnd nicht tewrr, der si vns dann richten, vnd bezalen suellen, in derselben iern Vesst Matze, an verpot, vnd an alle ierrung vngeuerleich, vnd an derselben losung suellen wier, noch niemant von vnsern, oder vnsers Gotzhaws wegen ze Salzburg, oder suest in dhainen wegen, den obgenanten Bischof ze Pazzaw, sein nahchoemen, oder ier Capitel, ob dieselb zeit ier Gotzhaws ze Pazzaw, nicht Bischof hiet, nicht ierren, noch in suellen derselben Losung widersten, dhains wegs, an alles geuer, Es sol auch die obgenant ier Vest Matze, sein, seins Gotzhaws, seiner nahchoemen, vnd iers Capitels, ob die zeit, ier Gotzhaws ze Pazzaw, nicht bischofs hiet, offens Haws, vnd gesloz sein, zue allen iern, vnd iers Gotzhaws chriegen, stoezzen, vnd notduerften, als oft in vnd ierm Gotzhaws, dez not geschicht, getrewleich angeuer, vnd doch vns vnd vnsern nahchoemen vnd vnserm Gotzhaws ze Salzburg gaenczleich an schaeden, Vnd dar veber ze vrchund geben wier den offen brief versigelten mit vnserm angetruckten Jnsigel, Der geben ist ze Salzburg; an nachstem Montag, vor sand Giligen tag, nach christi gepuerd Drewczehen hundert Jar, darnach in dem newn vnd sibenczikistem Jar.
    Source Fulltext: OÖUB 9 (Wien 1906), S. 690-691

    Original dating clauseMontag vor St. Gilgen

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    In dorso: „Nr. 16. Sein nit Registriert." (Letzteres Wort ausgestrichen.)


    LanguageDeutsch
    Places
    • Salzburg
       
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