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Charter: Hans der Grausame von Sagan/ Herzog Heinrich XI. von Liegnitz, ed. Stenzel, 1850 (Google data)  50
Signature: 50

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Source Regest: Herzog Hans der Grausame von Sagan im Jahre 1488 und Hans Schweinichens Leben Herzog Heinrich XI. von Liegnitz, Nr. 50, S. 163
 

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Herzog Hans der Grausame von Sagan im Jahre 1488 und Hans Schweinichens Leben Herzog Heinrich XI. von Liegnitz, Nr. 50, S. 163

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    Cap. 56.

    Commission zu Bresslaw Abschcidt,

    Uber solchem Disputat pro et contra ward 7. Wochen zugebracht, denn kein Theil wolte dem andern wegen grosser Verbitterung weichen, so hatten die Kays. Herren Commissarien auch nicht Mittel, so sie vorschlagen konten, und weil sich solche Commission albereit 7. Wochen biss nahe an Ostern verzogen, so waren die Kays. Herren Commissarien der Sachen auch überdrüssig, wegen auch der grossen Aufwendung beschwert. Zu dem so hatten sich die vom Lande auch in so viel

    150 H- Schweinichens Heinrich XI .

    1585. Wochen verzehret, dass es ihnen alda länger zu liegen unmöglich war. über dles, so reiss auch die Infection der Pest zu Bresslaw ein, dass es gantz unsicher alda ward, wie denn auch der von Bieberaw zu Altzen mit und neben seinem Weib und ettlichen Kindern, so wol Knecht und Mägden, an der Pest daheim untergiengen.

    Derowegen so schlossen die Kays. Herren Commissarien, und gaben den Fürsten und andern Partheyen diesen Bescheid: Demnach die Herrn Kays. Commissarien die Partheyen nach Nothdurfft gehöret und vernommen, wass bey der gehaltenen Com mission wegen desFürstl. Lignitschen Schuldwesens vor Liquidationen eingebracht wären, und was allenthalben vorgelauffen, wann denn ein jeder Theil auff dem Seinen beruhete, und die Herren Kays. Commissarien bey den Partheyen so viel Gehör nicht haben mögen, dass sie auff ihren angewandten Fleiss etwas richten hätten können, sondern der Herren Kays. Commissarien Guttachten gäntzlich verworffen, alss wolten die Kays. Herren Commissarien numehr den gantzen Verlauff der Sachen I. Kays. Maytt. unterthänigst referiren, und wass Ihro Kays. Maytt. darauff resolviren und ferner an ordnen würden, dies würden die Partheyen allerseits bericht werden, und wolten die Kays. Herren Commissarien hiemit jedermann wider nach Hause verlaubet haben.

    Solche Commission hat viel 1000. Taler gestanden, so darüber verzehret, und doch nichts ausgericht, ausser dass die Schulden was klärer als zuvor gemacht sein worden. Von Mitteln aber der Bezahlung ist wenig (ausser was zuvor vermeldt) vor gelauffen, darein sich doch niemand schicken wollen, sondern wehr Geld gegeben, der hat sich gedulden müssen, und welcher es noch geben sollen, darumb bekümmern mögen.

    F. G. Hertzog Hennerich hat bey den Kays. Herren Commissarien umb der- selbigen Erledigung embsig angehalten, aber I. F. G. haben den Bescheidt erlanget, alss dass die Kays. Herren Commissarien es I. K. M. unterthänigst vorbringen wolten, und bey I. Kays. Maytt. was und so viel möglichen I. F. G. zum besten gehorsamb be fördern, unterdessen würden sich I. F. G. zur Gedult schicken.

    Nach solcher Commission, weil die Pest je länger je mehr einriess, zogen I. F. G. die Hertzogin neben dem fürstlichen Fräulin auch wider nach Lignitz und blieben I. F. G. in der Custodia zu Bresslaw alleine.

     
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