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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1210
Signature: 1210
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1210
Siegfried, Pfarrer in Katzenberg, beurkundet, dass in Austragung des Streites über den Mansus, den einst Liukardis von Katzenberg dem Pfarrer Richolf von Kapellen und seiner Kirche vergabt, ihr Sohn Friedrich aber bisher vorenthalten hatte, dieser den fraglichen Hof endlich um 6 Joch Neureutäcker vermehrt zurückgestellt habe.
Source Regest: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 33
 

cop.
C, 179 nr. 314; D, 115´ nr. 104 (in einem Transsumt von 1510).

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    Ab humana facilius elabuntur memoria, que nec scripto neca voce testium eternantur. Notum sit igitur tamb presentis quam futuri temporis Christi fidelibus, quod quedam nobilis matrona nomine Liukardis in Katzenperge dotem eiusdem ecclesie sibi conterminam commutatione alterius mansus a plebano in Chapelln nomine Richolfo expostulatam possedit, eo siquidem pacto ut post mortem eius pariter soluta ob remedium anime eius iamc dicte ecclesie in Chatzen perg deservirent; quod pactum filius eius nomined Fridericus mortua matre infringens tum dotem tum commutationem iure hereditario male possedit. Quem dum ego Sifridus successor Richolfi impeterem et nec petitionibus nec querimoniis ad satisfactionem inducere potuissem, presertim cum et non solum reliquam dotem ecclesie verum eciame propriam personam invadere presumpsisset, habitis iudicibus a sede apostolica super eadem causa salva persona mea et iure ecclesie nullo modo poterat terminari, ab ipsis tandem sic factum est, ut ipsi iudices utriusque partis arbitros eligerent, qui causam terminantes statuerentf, ut dictus Fridericus ad reconciliacionem persone mee et ecclesie condignam satisfactionem omnia que violenterg abstulerat restitueret, insuper uth omnis cavillacio adversus eum sopiretur. Et ut predictum pactum matris sue tempore tantum vite sue ratum et inconcissum permaneret, sex iugera culture novalium ecclesie predicte delegavit. Ne igitur hanc veritatis seriem cuiusquam invidia vel ignoranciai in posterum valeat obumbrare‚ dignum duxi sigillis iudicum ipsorumj et voce testium corroborari. Huius enim rei testes sunt: Sifridus prepositus Sancti Ypoliti, Gotscalcus prepositus Sancti Andree decanus in Crembsk1, Pilgrinus in Hofstetn, Ulricus de Wilheringen,l2 Chunradus de Murrsteten,m Hainricus de Hochestetn, Chunradus sacerdos,n Chunradus miles de Monte, Raibolt mileso de Chuleube; de Menharting:p3 Rudolfus miles,q4 Gerungus‚ Heinricus,r Ebergerus, Herrant, Irnfrid, Ulrich, Heinrich; de Owe: Pilgrim; e Persnich: Irnfrid, Ulricus, Albrecht; de Vizenich:s Dietrich, Pilgrim; de Chigelling: Hertwich, Rudolf, Heinrich, Herbert; de Chatzenperg: Gunther, Liutolt, Heinrich; de Menstorf: Heinrich, Engelscalch, Eberhart; de Chapellen:t5 Dietmar, Ulricus, Leupreht, Gebhart, Perchtolt; de Jutendorf: Otto, Ulrich, Heinrich et alii quam plures. Preterea sepedictus Fridericus, cum in procinctu fuisset ad transfretandum in expedicione ierusalimitana,u recognoscens se graviter erga ecclesiam meam et personam deliquisse, ob remedium anime sue et reconciliacionem persone mee super altare sancte Marie in Chatzenperg in predio suo fundato duas areas cum omnibus earun dem pertinenciis delegavit, ita siquidem ut ex earum servicio singulis annis tres solidiv pro lumine eiusdem capelle statuerentur. Insuper et omnes homines promiscui sexus, quos in patrimonio tantum paterno possederat, ad censum Vw denariorum super idem altare et omnia iura novalium in Chatzenperg ad eum pertinencia manu potestativa delegavit.xHuius rei testes sunt de Wizenich:y6 Dietrich, Pilgrim, Rudolf, Herbort,z Heinrich, Leutold, Gunther, Dietrich, Chunrad sacerdos et alii quam plures.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 33-35
    Editions
    • Duellius, Exc. 87, 51 (nach D).


    LanguageLatein

    Notes
    1a D, ne C.b ergo in D.c D, nam C.d D, fehlt in C.e vereciam D.f statuens D.g vehementer D.h et D.i ignominia D.j ipsorum iudicum D.k Gem' C, Gembz, D.l Wilh D, Wilth D.m Murrst' C, Nurst' D.n sacer C, D; vergl. den letzten Zeugen der Urkunde.o M. C, Michael D.p Menithard' C, Meinhartd'q M CD.r die folgenden 20 Zeugen fehlen in D.1 An etwas anderes ist wol nicht zu denken, die Verlesung von Cr‚ Ci zu G ist nicht selten und leicht erklärlich.2 Dass der Name Ulrich bei diesem Geschlechte vorkam, zeigt Meiller BR. 15, 23 und 29, 1.3 Für diese Lesung spricht vor allem de, das nach de Chuleube und vor einem etwa zu lesenden Meinhardus (Duellius) unverständlich ist, sich aber gleichwol in beiden Handschriften findet und nirgends getilgt ist, wie in C ein de zwischen Dietrich und Pilgrim de Chigelling, ferner der Gebrauch in dieser Urkunde (vergl. S. 35 Anm. 2); gemeint ist Manzing.4 Dass in beiden Fällen, in denen wir miles einsetzen, das M der Vorlage C eine Namensabkürzung sein sollte, ist schwer glaublich, eher dass schon das Original m an Stelle des zu wiederholenden miles schrieb, vielleicht noch nicht in Majuskel. Michael in D verdient so wenig Vertrauen, als die Handschrift selbst; auch wüsste man in diesem Falle mit dem vorhergehenden de Monte Raibolt nichts anzufangen; Richolbesperge, Richoltsperg (Karlin, a. a. O. 312, 338) ist ausgeschlossen.s Vinzech' Ct das Folgende bis et alii quam plures fehlt in D.u hierosolomitana D.v sol. C, solidos D.w quinque D.x D, potestiva C.y fehlt in D.z die folgenden vier fehlen in D.5 Handschrift D macht aus den letzten Zeugen der Mensdorfer Reihe und dem Orte, aus dem die folgenden fünf Zeugen stammen, einen Eberhart de Capelle und lässt alles Weitere bis et alii quam plures wieder ausfallen. Zufälligerweise nun bilden diese beiden Stellen Zeilenanfänge in C, und zwar von Zeile 9 und 8 von unten. Da die Regesten in dieser Handschrift von dem Schreiber des D herrühren, so wäre man versucht, zu glauben, er habe jene vor sich gehabt, als er dieses Transsumpt niederschrieb; eine Vergleichung der beiden anderen im Trans. von 1510 enthaltenen Urkunden 1347, III. 11 und 1343, IV. 23 in C und D bestätigt jedoch diese Vermutung nicht, ganz abgesehen davon, dass 1510 ausdrücklich gesagt wird, es hätten die Originale vorgelegen. Der Sprung in D ist also wahrscheinlich nur durch die Aehnlichkeit der Namen Ebergerus und Eberhart zu erklären.6 Schon oben (S. 34, Anm. 3) ist angedeutet worden, dass diese Urkunde in etwas ungewöhnlicher Weise die Zeugen nach den Ortschaften zusammenstellt, in denen sie beisammen wohnten, jeder neuen Reihe den Namen des Wohnsitzes voraussetzend. Nur so konnte man sich das unmittelbare Aufeinanderfolgen von de Chuleube und de Menharting erklären, ohne dass die Art wie die folgenden Ortsnamen in der ganzen Namenreihe erscheinen, dem widerspräche. Hier aber wiederholt sich der Fall in einer Weise, die unsere Vermutung nur bestätigen kann.7 Das damals noch vorhandene Original hatte »drei anhangunde insigel«.
     
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