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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1365 XI 09
Signature: 1365 XI 09
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9. September 1365, St. Pölten
Kunigunde, die alte Richterin zu St. Pölten, verkauft dem Stifte zwei Häuser am täglichen Markt und Zehente in der Umgebung der Stadt.
Source Regest: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 645
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

drei Siegel fehlen1Material: Pergament
    Graphics: 

    cop.
    B, 2' nr. 4; D, 158 nr. 156

      x
      Ich Chunigund di alt richtaerinn datza Sand Poelten und ich Caspar ier sun und all unser erben vergehen und tuen chunt allen den die disen brief an sehent oder hoernt lesen, die nu lebent und hernach chuenftig sind, daz wier mit guetlichem wiellen und mit gueter voerbetrachtung, ze der zeit da wier es mit recht wol getuen machten, recht und redlich verchauft habn: des ersten unsereu zwai hêuser, das alt haus und das newe haus, paide neben einander gelegen in der stat datz Sand Poelten an dem têglichen marcht, und di unser rechtes puerchrecht gewesen sind von unserm genaedigen herren pischolf Albrechten von Pazzaw; darnach haben wier verchauft die zehent dieb her nach geschriben stent und der ainer ligt datz Prûns leinstorf, ainer ze Stêzendorf, ainer ze Pulkendorf und ainer datz Phef fing auf dem Haigarten hof mit alle di und dar zue gehoert ze veld und ze doerf, es sei gestift oder ungestift, versuecht oder unversuecht, grozzen zehent und chlainen, wie der genant ist oder woe der ge legen ist und di von dem egenanten unserm herren pischolf Albrechten von Pazzawe unser rechtes lehen gewesen sind. Diselben unsren hêusêr und zehent mit aller ier zuegehoerung und auch mit allen ern nützen und rechten, als wier di auf disen heutigen tag unverspro chenlich in nutz und in gewer innegehapt und her pracht haben, die haben wier verchauft und geben umb anderthalb hundert phund wiennaer phenning, der wier gar und genzlich verricht und gewert sein, dem erwirdigen und geistlichen herren hern Ulreichen dem Veyrtager probst des gotzhaus datz Sand Poelten und der gemain des conventes daselbs fuerbas ledichlich und vreilich ze haben und allen iern frumen da mit ze schaffen mit verchaufen versetzen und geben wem seu wellen an allen chrieg und iersal; und sein wier ich Chunigund di alt richtaerinn, ich Caspar ier sun und all unser erben der egnanten hêuser und zehent ier, iers gotshaus und aller ier nach koemen recht gewern und scherm fuer alle ansprach, als puerkchrechtes lehens und des landes recht in Oesterreich. Get in fuerwas dar an icht ab mit recht oder ob seu icht chriegs oder ansprach dar an ge wünnen, von wem das wêr, das süllen wier in alles ausrichten ab legen und widerchern gar und ganz an alle ier mue und an allen iern schaden, und sullen seu das haben auf uns und auf alle dem guet daz wir haben in dem lande ze Oesterreich, wier sein lebentig oder toed. Darüber so geben wier dem egenanten gotshaus datz Sand Poelten den brief zu ainem ewigen offen urchund der sach versiglt mit des erbern herren insigl hern Ruedolffs von Losenstain und mit der erbern lêut insigellen Prêwenreichs ze den zeiten purkgrafen datz Vyhofen und Pernoltes des Chlingenfuertaer, di wier des vleizzichlich gepeten haben, daz sew der sach zeugen sind mit iern insigellen, und wan ich egenante Chunigund und ich Caspar ier sun nicht aigner insigel haben, ver-pinden wier uns mit unsern trewen under di gegenbuertigen insigel, alles das stêt ze haben das voer geschriben stet. Geben datz Sand Poelten, nach Christes gepuerd dreuzehen hundert jar darnach in dem fümf und sechzgistem jar, an dem nachsten suntag vör sand Merteins tag.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 645-646

      Original dating clausean dem nachsten suntag vor sand Merteins tag

      Editions
      • Duellius, Exc. 39 nr. 4 (Auszug aus B).


      LanguageDeutsch

      Notes
      1a von B.b fehlt in sämmtlichen Vorlagen.1 Rückaufschrift des Orig. und Ueberschrift in B: [A] IIII [Geroldstorff] Chunigunden brief der alten richterin umb di häuser und zehnt di si verchaüft hat dem gotshaus z'sand Polten [di gelegen sind ze Prunsenstorf, Stêzendorff, Pulkendorff und Pfeffing]. Die drei in [ ] gesetzten Stellen finden sich in B nicht; die zweite davon ist auf dem Orig. durchstrichen, die dritte von späterer Hand hinzugesetzt.
      Places
      • St. Pölten
         
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