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Charter: Salzburg, Erzstift (798-1806) AUR 1314 I 01
Signature: AUR 1314 I 01
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1. Januar 1314, Salzburg
DP Friedrich, Abt Ruprecht v. St. Peter, Gerhoh v. Radeck (Radek), Konrad v. Kuchl (Chuchel), Kuno v. Teising (Teysing), Hertneid von dem Thurn (Turen) und Hermann v. Bergheim (Perchaim) als Schiedsleute zwischen Eb Weichart und Seifried v. Rottenburg und ihrer Leute, Diener und Untertanen entscheiden: (1.) Das Gut Burgstall (Purchstal), auf das S. einst gegen Eb Konrad verzichtet hat, soll dem Eb bleiben, der es von S. und Konrad u. Ortolf den Ganzen gekauft hat. (2.) Auf die 9 Mark Kreuzerpfennig, Schaden des Karl v. Erlau, soll S. keine Forderung an Sbg. haben. (3.) Wegen des Schadens, den S. fordert, wegen Ulrich den Schöner und anderen Gotteshausleuten und Rossen, die mit ihm gefangen genommen wurden von den Bürgern v. Hall, soll jede Forderung ab sein, da er nach Aussage des Richters Bürge der Leute war. (4.) Die Forderung des Erzbischofs wegen der Leute, die S. Nov. 30 (vert ze s. Andrestult) fangen und auf der Straße ausheben ließ, als sie von der Etsch (Ets) herausfuhren, die ihm 100 Mark Kreuzerpfg. verborgen mußten, und die Bürgschaft soll ab sein und soll S. den Leuten die 18 M. gelten. Die 200 M., die S. rechnet auf Kost und Reise, und 300 M. der Gotteshausleute wegen Arbeitsversäumnis und Schaden sollen ab sein. Welche von den Leuten Anspruch erheben, daß sie in S. s Geleit geschädigt wurden, soll er auf einem Tag durch Thomas v. Freuntsperg entschädigen lassen. (5.) Wegen der 5 Faß Wein, die der Schilher v. Rattenberg genommen hat und die darum getane Borgschaft soll entschieden werden, bis die zwei Fürsten und ihre Ratgeber zusammenkommen, wie es früher getaidingt ist. Ausgenommen das 5. Faß, das S. ausgetrunken hat, das dem Friedlein von Mühldorf zu gelten der Eb auf sich genommen hat. (6.) Wegen der 100 Mark Schaden um Lempersbichl, den die Sbger. Leute genommen haben, soll es bleiben, bis die Fürsten zu einander kommen, ebenso auch wegen der Leute, die in S. s Pflege sind und den Herzogen v. Kärnten angehören. (7.) Aller Haß soll ab sein zwischen den Parteien und ihren Leuten. (8.) Für die Schäden im Dienste soll der Eb dem S. 100 Mark Kreuzerpfennig (1 M. = 10 Pfd. Berner) geben, wovon er bereits gegeben hat 14 M. wegen Friedlein v. Mühldorf und 18 M. wegen den Leuten aus dem Zillertal, worum sie von S. und seinen Leuten geschädigt worden waren. ze Salzburg 1314 an dem eben weichtag. Or. 7 S in Wien.  



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    Original dating clausevon christes gepurt ergangen waren 1314 jar, an dem Ebenweich tage

    Editions
    • MR II 1141
    Places
    • Salzburg
       
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