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Charter: Michaelbeuern, Benediktiner (1072-1951) A 2955
Signature: A 2955
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1624 XII 16
Vorbemerkung: Im Jahre 1536 hat Abt Maurus noch selbst den Pörnshof (Perichshof in der Pfarre Aschbach) zu Leibgeding verliehen. Vgl. A2901. Hernach haben die Herren von Weißenburg und von Volkensdorf den zum Amt Perichshof gehörenden Untertanen des Klosters Brief und Siegel ausgefertigt (A 2902 - A 2954), obwohl diese Herren dazu kein Recht hatten, indem sie über diese Untertanen zwar Erbvögte, aber nicht Grund- und Lehensherren waren. Im Jahre 1618, nach dem Ableben des Herrn Wolf Wilhelm von und zu Volkensdorf, des letzten dieses Namens und Stammens, versuchte Abt Ulrich Hofbauer, die Witwe des Verstorbenen zu bewegen, daß sie auf die Erbvogtei und auch auf die zu Unrecht ausgeübte Grundherrschaft gutwillig verzichte, indem solche Rechte ohnehin nicht auf Frauen übergingen. Die Witwe ließ sich dazu nicht herbei, und weil dann der Abt erklärte, Amtmann und Untertanen seien der Witwe nicht mehr zum Gehorsam verpflichtet, übergab sie dem Gerichte in Wien "ein Gewalts-Klag". Die Erbvogtei ging sodann an den Kaiser über und die Ausübung der Grundherrschaft an den Abt, weshalb die folgenden Verleihungsurkunden A 2955 - A 2974 wieder von den Äbten ausgestellt sind. Auf diese Weise kamen dann auch die Urkunden A 2902 - A 2954, die wegen der schönen Adelssiegel wertvoll sind, ans Kloster. Faktisch blieb die Vogtei den Erben des letzten Volkensdorfers. Kurzregrest: Abt Ulrich, Prior Sebastian und der ganze Convent verleihen nach zeitlichem Ableiben weilend Stephan Reschens am Pernßhof in Österreich unter der Enß, ihres gewesten Grundtambtmans, mit veraintem Rath wüderumben von neuem den Ambthof, Pereßhof" genannt, zue Hauß, Hof, Holz, Veldt und Wiesen, auch Visch-Wasser, Wildbann sonderlich im kleinen Waidwerk und Zapfenrecht, dem achtbaren Marthin Gaßner, seiner Hausfrauen Christina und ihrer beider eheleiblichem Sohn Mathiasen zu rechtem Leibgeding.  


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Urkunden Michaelbeuern

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    Original dating clause1624 den 16. Dezember.

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    Anmerkung: Stephan Resch galt früher als Volkensdorfer'scher Ambtman und Untertan (A 2932 und A 2941) und war zuletzt, nach Ordnung der Rechtslage, Ambtman des Klosters.
     
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