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Charter: St. Peter, Archiv der Erzabtei (1005-1981) Urk. Nr. 241 a - 1303 IX 1
Signature: Urk. Nr. 241 a - 1303 IX 1
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1. September 1303
241a, 1. September 1303: Otto von Goldegg bekennt mit seiner Schwägerin (geswein) Mechthild (Maetzen) und ihren Kindern von Goldegg und mit seines Verwandten, Gerhohes von Radeke Willen, dass sei übereingekommen sind und beschlossen haben nach Weisung ihrer Bergleute, zu ihrem eigenen und des Abtes Rupeter und seines Gotteshauses St. Peter in Salzburg Nutzen einen Salzbergbau, der auf beider Eigen gelegen ist, anzufangen, da aber der eine ohne des andern Schaden das Eigen in dem Salzberg nicht ausnützen konnte, so wollen sie (Otto von Goldegg und St. Peter), da sie das Bergwerk nach Rat sachverständiger Leute angefangen haben, dasselbe zu gleichen Kosten und gleicher Arbeit miteinander betreiben in der Weise, dass Abt Rupert und das Stift St. Peter einerseits und Otto und seine Schwägerin Mechthild (Maze) und ihre Kinder andererseits jeder die Hälfte auf den Bau legen und auch beim Sieolen gleiche Anteile haben. Es soll auch die Sole (wasser) mitsamt dem Bergbau (Grube) durch Ottos Schaftricht ohne Streit ausgehen und soll keiner den anderen am Abbau (paw) und Nutzen stören (irren), bis sie ganz verarbeitet (vernuzzet) und versotten ist bei ihrer beiden Sieden. Wenn die Nutzung aufhört, so soll die Übereinkunft (ainung) bezüglich des Bergbaues keinen von beiden an ihren alten Rechten und alter Gewohnheit, weder auf dem Berg noch zu Tal schaden.
241b, 18. Mai 1304: Mechthild (Maetz) von Goldegg bekennt, dass sie zur Förderung des Gotteshauses St. Peter und um der Seele ihres Gemahles (wirtes) Konrad von Goldegg willen und zu einem Seelgerät für sich selbst demselben Gotteshaus bewilligt habe, (ze fuderung getan), dass sie durch ihre Schafticht in dem neuen Bergwerke (grube) in der Raumsau (ramsawe) hat bauen lassen in der Weise, dass das Gotteshaus dasselbe Wasser (soole) vom Gebirge (Haselgebirge) und vom Kernsalz (Chern) nutzen soll von ihrer Schaftrift, aber ohne ihren Schaden, weil das Stift den Bau notwendig hat und soll sie und ihr Bruder, Otto von Goldegg, dieselbe Schaftrift zusammen mit dem Gotteshause offen halten.
241c, 29. Juni 1304: Otto von Goldegg bekennt, dass er zur Förderung des Gotteshauses St. Peter in Salzburg und um seiner Seele willen... (wie 241b).  

orig.
Current repository
1.3 Urkunden 1300-1399


Material: Pergament


    Graphics: 







      x

      Comment

      a) Otto von Goldeck über den mit St. Peter gemeinschaftlichen Bergbau und Salzsieden zu Hallein. b) Mechtildis von Goldeck gibt hiezu ihre Zustimmung. c) Otto von Goldeck gibt ebenfalls seine Zustimmung
      Places
      • Hallein
        geographical name
        • Haselgebirge
          Persons
          • Engelbert der Sumer
            • Friedrich Phenwert
              • Friedrich, Richter von Hallein
                • Gerhoh von Radekke
                  • Hadmar, Bergmeister
                    • Heinrich, Bergmeister
                      • Jacob Nutter
                        • Johann der Sperrenpiutel
                          • Konrad, Mönch in Raitenhaslach
                            • Kuno von Teising
                              • Mechtild von Goldeck
                                • Otacher von Mazze
                                  • Otto von Goldeck
                                    • Otto, Küchenmeister
                                      • Ulrich, Schmied
                                        • Walchun
                                          • Wernhart der Ratenpech
                                            Keywords
                                            • General: 
                                              • Urkunden
                                              • Privaturkunden, weltlich
                                              • Bergbau
                                              • Salzabbau bzw. -gewinnung
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