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Charter: Urkunden (1161-1600) 459
Signature: 459
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1503 Jänner 17, Graz
Görg Fischbacher, Salzburg bistumbs briester und dy zeith der fleischhakher zech zw Graz capplan, stiftet im Stift Vorau zwei Wochenmessen.
Source Regest: Ferdinand Hutz, Die Urkunden des Stiftes Vorau 1161-1600 (Quellen aus den steirischen Archiven 1, Graz 2000) Nr. 459
 


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Stiftsarchiv Vorau

Sigillant: Der Aussteller und Ruebrecht Mucher, burger zw Graz.


    cop.
    Quelle: SCHALLCAMMER, Collectio, fol. 51r-52v Nr. XLIII.

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      ... das ich dy würdigen und geistlichen herrn, her Virgili probst, Peter dechant und den ganzen convent des gottshauß Voraw mit flüssigen gebett angelangt, aus sundern grossen vertrauen von mir sich anzenehmen ein stifft mit zwejen ewign wochen meessen bey ihren gottzhaus Voraw um das hayl meiner aygne seel, meines vatter und muetter, auch aller meiner freind und vorfoderen und für all, die da von solchs guet herkomen ist, lembtigen und todten selln zw hülff und trost. Haben dy bemeldten geistlichen würdigen herrn mir meines gebetts und guetn willen Verfolgung than und sich verwilliget, ewiglich zwo wochen mess bey ihrem gottshauß zw halten und aufzerichten nach laut eines reversal so ich von in darumb hob. Um solche ewig zwo wochen mess und stifft hab ich in geben und geantburt ain summe gelts. Mit dem selben etlichen gelt si zw ewiger gedächtnus und bekräfftigung der stifft ein weingartn von der Hans Gruen bekhin, an dem Hartberg gelegen, kaufft haben, an welcher summe geldts sew jez zw ainen anfanck bewegt hat, doch mit solchen füergeding, das ich mein lebenlanckh dy bemeldt stifft mit meinen guet bessern und bekrefftigen soll. Demnach hab ich auch zw ainen anfanck mier, meinen vatter und muetter, auch all meinen frontschafft zw einer ewigen gedächtnus khelch, meesgewand, ein mesbuech und ein vergoldts monstranzl darzue verordert und geben, das alles sy dan für bas mugn nuzen und brauchen, als anders irs gotzhaus guet.

      Original dating clauseDatum: Geben zw Graz am erichtag vor sand Sebastian tag des heiligen martrer.

      Comment

      Anm.: SCHALLCAMMER kopierte vom Original, an dem noch die beiden Siegel hingen, das des Ausstellers zeigte im Siegelbild aliquos fasciculos chamedres vulgo Vergisßmein nit, das des Bürgers Mucher Scheren (forfices). - Auch CAESAR, Annales III, S. 626 sah noch das Original. - Der von Fischbacher gespendete Kelch wird im Sakristeiinventar von 1615 beschrieben und war von den 10 Kelchen der wertvollste: Mer 10 kelch von silher undt ühergoldt, undter welchen der haubt- undt praelatenkelch der grösste unndt höchste mit ainer cron obenherumb, undt an dem fueß in dem circulo herumb eingraben der namen des stiffters, nemblich herr Georg Fischbacher, sambt einer paten, darauf ein creuz eingegraben (StAV). - Am 16. April 1468 wird vom Seckauer Bischof ein Georium de Vischpach zum Diakon, am 11. Juni 1468 zum Priester geweiht (?), siehe HUTZ, Seckauer Weiheregister, Nr. 1666 und 1735. - Offen bleibt die Schreibung Gruen bekhin oder Gruenbekhin.
      Places
      • Graz
         
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