Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 1032
Signature: 1032
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1382 VI 04, Wien
Marchart von Tirnstain, hofrichter in Osterreich, beurkundet, dass vor ihm in dem hoftaiding ze Wienn Stephan der Leitner, purger ze Wienn und spitalmaister daselbs, mit Vorsprechen von des Spitals wegen geklagt habe hinz hern Chunrat von Potendorf, darumb dass er sich gegen die verbrieften Rechte des Spitals ze Weigleinstorf irer vogtei underwunden hiet. Im weiteren Verlaufe beruft sich der Pottendorfer auf einen Kaufbrief, und beide Streittheile bringen ihre Urkunden vor den Herzog. Die Landherren entscheiden, dass das Spital elter brief hiet und nücz und gewer der vagtei ze Weigleinsdorf lenger innegehabt hiet, denn her Chunrat von Potendorf, weshalb dieser mit seinen Ansprüchen abgewiesen wird.Source Regest:
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1032
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1032
Current repository:
Wiener Stadt- und Landesarchiv
Wiener Stadt- und Landesarchiv
Rückwärts aufgedrücktes Siegel des Ausstellers, abgesprungen.
- notes extra sigillum:
- Dorsual: 1382 4/6 Ain gerichtbrief umb die vogtey in weiglstorff


Vidimiert auf Ansuchen des Spitalmeisters Michel Feuchtwanger am 11. Mai 1501 von dem Propst Gregor von S. Dorothea und auf Ansuchen des Spitalmeisters Haimeran Kembnater am 12. Juni 1546 von dem Propste Wolfgang von S. Dorothea.
Ich Marchart von Tirnstain hoffr(ichter) in Oster(reich) vergich daz fuer mich chom da ich saz an Rechten in dem hofftaiding ze Wienn Stephan der Leytner purger ze Wienn und Spitalmaister da selbs und chlagt mit vorsprechen von des Spital wegen hintz hern Chunrat von Potendorff darumb daz er sich ze Weygleinstorff irer vogtey underwunden hiet da se gut brieff umb haben und der daz Spital entwert an Recht des daz Spital umb vir hundert phunt phenning engolten hiet und chlagt daz alz lang hintz im untz daz der vorgenant herr Chunrat von Potendorff fuer Recht chom und verantwurt sich mit vorsprechen er wer an dem zuspruch alz im Stephan der Leytner zu sprech gar unschuldig und wolt auch sich des gerecht machen mit seim chauff brief damit er die vogtey gechaufft hiet und gieng auch da mit fuer den Hertzogen und fuer die Lantherrn und da ward sein brieff verhoirt un/da/wider cham auch Stephan der Leyttner mit des Spital brieff auch fuer den Hertzogen und fuer die herren der ward auch verhoirt und nach der verhorung ier paider brieff und urchund erfunden die lantherren zu einem Rechten S..yd daz Spital elter brieff hiet und nuetz und gwer der vogttey ze Weygleinstarff lenger inne gehabt hiet den herr Chunrat von Potendorff So sull auch noch fuerbaz daz vorgenant Spital pey derselben gwer in allen rechten beleyben und sull auch daz vorgenant Spital fuerbaz in der hoffschrann von herrn Chunrat von Potendorff beruebt, ledig und ffrey seyn. Mit urchund des brieff versigilt mit meim auffge-drukchten Insigel. Geben tze Wienn nach Christi gepurd drewtzehenhundert jar darnach in dem tzway und achtzkisten jar am Mitichen vor Gotzleichnam Tag.
Source Fulltext: Peter Peusquens
Original dating clause: Geben ze Wienn nach Christi gepurd 1300 iar darnach in dem 82. jar, an mitichen vor Goczleichnam tag.
Places
- Wien
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 1032, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-WStLA/HAUrk/1032/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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