Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 1803
Signature: 1803
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1410 VI 06, Wien
Leupolt und Ernst, gebrüder, herzogen ze Österreich, bringen dem Bürgermeister, Rath und den Bürgern zu Wien zur Kenntnis, dass sie sich vereinigt haben, von allen preleten und pfaffhait, geistlichen und weltlichen personen, stetten und: merkchten in ihrem Lande Österreich, oberhalb und niderhalb der Enns, enhalb und hie dishalb der Tuenau gesessen, von merklicher und grosser notdurft wegen, insbesondere aber wegen der Ausstattung ihrer lieben mumlein und ausrichtung der scheden und der gevangen gen Mêrhern eine Steuer einzuheben, und dass sie davon auf die Stadt 5000 lb dn. gelegt haben.Source Regest:
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1803
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/1, Nr. 1803
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Wiener Stadt- und Landesarchiv
Wiener Stadt- und Landesarchiv
Zum Verschlusse aufgedrücktes Wappensiegel von rothem Wachse (Sava Fig. 61, abgesprungen, Sava Fig. 65, unter Papierdecke).
- notes extra sigillum:
- Von gleicher Hand: dominus dux per cons. Dorsual: Den erbêrn weysen, unsern liebsten getrewn .. dem Burgermaister..dem Richter..dem Rat und den Burgêrn hie ze Wienn. Leopoldi et Ernesti Herzogen zue Oesterreich schreiben an die State Wienn von wegen 5000 lb dn extra ordinari Steuern datum 1410. Wr. Archiv 25/1410




Leupolt und Ernst gebrueder von gots gnaden Hertzogen ze Oesterreich etc. ERbern weysen, und liebsten getrewn. Wir lassen ew wissen, daz wir nach Rat unsrer herren Rêt, Ritter und knecht ainer gemainen hilff und Stewr von allen Prelêten und Pfaffhait, geistlichen und weltlichen Personen, und allen unsern Stetten und Mêrkchten in unserm Land Oesterreich, ober-halb und niderhalb der Enns, enhalb und hie dishalb der Tuenaw gesessen, ueber ain worden sein zu haben, von merklicher und grosser notdurfft wegen, So uns und demselben unserm Lande yetz anligund sind, und sunderlichen von wegen des heiratguets der vertigung unsrer lieben Muemlein, und auch ausrichtung der schêden, und der gevangnen gen Mêrhern, und derselben hilff und Stewr, haben wir auf ew unser Stat hie gelegt und geslagen Fuemf Tausent Phunt Phenning. Davon emphelhen wir ew, und wollen ernstleich, daz Ir dasselb gelt auf den nachstkuenftigen sand Merten tag fuerderleich und an alles vertziehen ausrichtet, und das unserm getrewn Hêtzlein von Velben unserm huebmaister in Oesterreich zu unsern handen antwuerttet, oder wem wir das mit unserm sundern brief auf ew verschaffen. Und des nicht lasset. Das ist gêntzleich unser maynung. Geben ze Wienn an freytag nach Erasmi. Anno etc. Quadringentesimo decimo. dominus dux per cons(ilium)
Source Fulltext: Peter Peusquens
Original dating clause: Geben ze Wienn an freitag nach Erasmi, anno etc. quadringentesimo decimo.
Places
- Wien
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 1803, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-WStLA/HAUrk/1803/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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