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Charter: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 2955
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Signature: 2955
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1443 XI 26, Graz
König Friedrich IV. an Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien. Dass sie in dem vergangenen Herbste Petern Humel mit einem altar in sannd Stephans kirchen ihrer Lehenschaft fürgesehen haben, habe er mit Dank zur Kenntnis genommen. Doch habe ihm dieser mitgetheilt, dass sie die Verleihung an die Bedingung geknüpft haben, er solle inner jarsfrist nach Wien kommen und sich zu briesterlicher wirdikeit weihen lassen. Da er wegen seiner Verpflichtungen gegen den Erzbischof Friedrich von Salzburg diesem Verlangen nicht willfahren könne, der Altar kain selsorg berurt und Peter sich bereit erklärt, ihn mit messen und andern geistlichen zugehörungen ordenlich zu versorgen, so ersucht der König die Wiener, von dieser Bedingung abzustehen.
Source Regest: 
Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/2, Nr. 2955
 


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Wiener Stadt- und Landesarchiv

Zum Verschlusse aufgedrücktes Wappensiegel (Sava Fig. 108) von rothem Wachse unter Papierdecke.



  • notes extra sigillum
    • Von anderer Hand: com(missi)o domini regis per Wolfgangum Ungnad, camerarium. Dorsual: 1443 26/11 Den erbern weisen unsern lieben getrewen .. dem Burgermaister Richter und Rate zu Wienn. Frid. R. k. schreiben an die Stat Wienn, das dem Peter Humel verlehene beneficium betr. dat. 1443 Wr. Archiv 6/1443 Peter Humel ex parte misse.
Graphics: 







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    Fridreich von gots gnaden Roemischer kunig zuallenzeiten merer des Reichs Hertzog zu Oesterreich und zu Steir etc. Erbern weisen und lieben getrewen. Als Ir in dem nagstvergangen herbst, unsern lieben andechtigen, Petern Humel mit einem altar in sannd Stephans kirchen ewr lehenschafft, durch unsern willen und uns zugevallen furgesehen habt, das uns von euch pillich zu dannkch kumbt. Also hat uns derselb Peter, der sich in aigner person yetz zu euch fuegt, zu erkennen geben, wie Ir seinem anwalt, in solicher fuersehung des benanten altars geanttwurtt habt, wie Ir Im denselben altar verleihen wolt. In solichermazz daz er ynner jarsfrist zu ew komen und sich zu Briesterlicher wirdikeit solte weihen lassen, damit er denselben altar selbs moecht verwesen, und wan sich aber der benant Peter in des Erwirdigen Fridreichs Ertzbischoven zu Saltzburg unsers fuersten und lieben andechtigen diensten also verphlicht hat, daz er solichs ewrs willens und begerns so kuertzlich und fueglich nicht bekomen mag. Begern wir an ew mit sunderm fleiss und ernst, daz Ir denselben Petern solicher maynung so Ir von Im haben wellet, und als oben gemelt ist, durch unsern willen yetz begebet. Nach dem und den benanten altar kain selsorg beruert, und sich auch der benant Peter willigen erbewtet, denselben altar mit messen und andern geistlichen zugehoerungen ordenlich zu versorgen. Und wir hoffen Ir werdet In euch also darInne umb unsern willen lassen bevolhen sein, als wir getrawn. Das kumbt uns von ew gar zu guetem dannkch und gevallen. Geben zu Gretz an Eritag vor Sannd Andres tag. Anno etc. XLIII°. Unsers Reichs im vierden Jare. com(missi)o domini Regis per Wolfgangum Ungnad camerarium.
    Source Fulltext: Peter Peusquens

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    Friedrich III.Altar 

    Original dating clauseGeben zu Grecz an eritag vor sannd Andres tag, anno etc. xliij°, unsers reichs im vierden jare.

    Places
    • Graz
      Persons
      • Friedrich III.
        Keywords
        • General: 
          • Altar
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