Urkunden der Benedictiner Abtei unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien vom Jahre 1158 bis 1418, Nr. CCXCV1I. , S. 361
Urkunden der Benedictiner Abtei unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien vom Jahre 1158 bis 1418, Nr. CCXCV1I. , S. 361
CCXCV1I.
Wir Cholman, von Gots gnaden Abpt des Chlosters ze dem Heyligenchrawtz, vnd wir der ganz Conuent Gemain daselbs Ver geben vnd tun chunt offenlichen alle den, die den brief sehent, lesent oder horent lesen, di nu lebent vnd hernach chunftig sind, das wir mit gemainem veraintem Rat vnsers Conuents vnd mit gutem willen, ze der zeit, do wir es mit Recht wol getun machten, Recht vnd Red- leich verehaufft haben vnsers rechten ledigen freyn aigens vnser wayd gelegen zu den Hippleins ob Ruspach an dem Holtz, die von alter genant ist die äckcher vor dem Hnltz, vnd stözzet allenthalben mit allen Gemerkehen an der Hipplinger Rautêkcher, mit alle den nutzen, eren, wirden vnd rechten, als wir diselbig wayd mit alter vnuersprochenlichen in aygens gewer herpracht haben, vmb Sechs phunt wienner phenning, der wir gar vnd gantz verricht vnd gewert sein, den erbirdigen geistlichen herren Abpt Donaten ze den Schotten ze Wyenn vnd dem Conuent gemain daselbs vnd allen irn Nachchomen, diselbig waid ledichleich an allen dienst ze rechtem ledigen freyn aygen fürbas ledichlich vnd freilich ze haben vnd allen iro frumen damit ze schaffen, verchauffen, versetzen vnd geben, swem si wellen, als es in vnd irm Gotshaus allerpest wol chom vnd fueg, an allen chrieg und irrsal. Wir sein auch vnuerschaidenlichen fur vns vnd fur all vnser nachchomen der obgenannten waid ir vnd aller irr nachchomen ze dem egenanten irm Gotshaus recht Gewern vnd scherm fur alle ansprach, als ledigs freyn aigens Recht ist vnd des Landes recht in Osterreich. Get in furbaz daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chriegs oder ansprach daran gebunnen, von swem daz wer, daz sullen wir in alles ausrichten, ablegen vnd widerchern an all ir mue vnd auch an allen irn schaden, vnd sullen si daz haben auf vns vnuerschaidenleichen vnd auf allem vnserm Guet, daz wir haben in dem Lannde ze Osterreich, das zu dem egenanten vnserm Chloster gehöret. Vnd daz der Chauf furbaz also stät sey vnd vntzebrochen beleib, dan her so geben wir in vnd allen irn nachchomen den brief ze einem offen vrchund vnd ze einer ewigen vestigung der sache versigelt wir vorgenanter
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Abpt Cholman datz den" Heyligenchrathtz mit vnserm Insigel vnd mit vnsers desConuents Insigel daselbs. Derbrief ist geben ze Wyenn nach Christi gepürd Drewlzehen Hundert Jar darnach in dem zwai vnd sybentzigistem iar, dez nasten Sampstags nach sand Andres Tag. Original auf Pergament mit zwei Siegeln.
Urkunden der Benedictiner-Abtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien, ed. Hauswirth, 1859 (Google data) CCXCV1I. , in: Monasterium.net, URL </mom/BenedictinerAbteiWien/6040f03c-5eb9-42c7-87cb-224a100c5f43/charter>, accessed at 2024-12-12+01:00
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