Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande bis zum Jahre 1341, Nr. 484, S. 366
Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande bis zum Jahre 1341, Nr. 484, S. 366

Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande bis zum Jahre 1341, Nr. 484, S. 366
10 Van goddes gnaden. We Otto vñ Wilhelm, Hertoghen van Brunfwik vñ van Lüneborg, bekennet
openbare an defTeme breue befeghelet mit vfen jnghefegheln, Dat we mit willen vñ vulborde vfer rechten eruen, hebbet gheleghen vfl lened an deffem breue to rechteme lene, Mechtolde de Hufvrowen was Hinrikes Trippenen vñ ôren kindern Johanne Meyggeken vn alheyde vñ oren rechten eruen, vfe mölen de de lit twifchen Lëwenrode vñ déme damme to Honouere de ghe nômed is de Hamelmôle mit al óreme rechte,
15 alfo dañe wif, dat fe os vñ vfen vógden to Lëwenrode van der môlen gheuen fcûllet alle wekelkes twene fchepelle ghertenes moites dar en bouen fcôle we noch vfe vôgde fe mit nichte befwaren, Ok môghet fe deffe môlen ver kôpen eder verfetten weme fe willet, offe 5f vfe vorbenomde tyns redelken van der môlen werde, Dit is ghefchen na goddes bord dritteynhundert jar an dem en vñ drittegheften jare to fvnte mauricies dagbe.
20 620. Herzog Wilhelm von Braunschweig gelobt, seinen Bruder Herzog Heinrich an dem Verkaufe oder Versätze des Schlosses Herzberg und ihrer anderen gemeinsamen Besitzungen nicht zu hindern und räumt demselben im Falle des Verkaufes oder der Verpfändung seines Antheils das Näherrecht ein. —1331, den 31, October. К. О,
Von Der ghe nade. Goddes wy. wilhelm. Hertzoghe von Brvnfw. be kennet in DefTem ophenen breue. Daz wy louet vntrwen vnfeme leuen brodere Hertzoghen. Heinrike von brvnfw. Daz wy en nichtes. hin-
25 deren ne willen an Deme hus zo hertefberghe noch nerghen an finem erue. Daz wy beyde miteynander. hebben. he willet vor kôphen oder vor fetten. were ovch dat Daz ghe fchegbe Daz wy vnfen teyl vor fetten oder vor kophen weiden. Daz fcholde wy em beden vnde fcholdens eme gunnen. vmme De feluen phenninge dar wy et vor vor fetten oder vor kôphen weiden. wer auer Daz vnfe broder De vor ghe nante Der phenninge nicht hebben ne mochte, wem wy den vnfen teyl vor fetten oder vor koften. de fcolde
30 vnfem brodere eyne alfodane. borchhode Don alfe wy em ghe Dan hebbet. Daz fcholde wy vor moghen. Hir vph antworde wy. Greuen otten von Luterberc. heren Ludolfe von Medhem. heren heyfen von vilere. vnfen torn zo hertefberghe were Daz vnfer yenich an dem anderen breche an vengniffe oder an flote weder- dede de brochaftige des nicht, dar na binnen den neyften ver wocben alfo alfe de vor benanten dre fprechen daz recht were, fo mochten vnde fcholden de feluen dri deme fchadehaften daz hus zo hertefberc anworden.
35 vnde fcholden des ane fculde bliuen. were ovch daz wy vnfen teyl vor fetten oder vor kophen weiden, konde wy den des nicht ghe enden mit der borchhode de hir vor be fcreuen fteyt. hir vmme daz fe zo fwar oder zo licht were fo fcholden de dre de borchhode middelen alfo als in redelich duchte. were oveb daz der drier eyn af ghinge So fcholde we beyde en eynnen anderen de in temelich were, binnen den neyften ver wochen in de ftede fetten. Dede wy des nicht fo fcholden de anderen twene eynen dridden
40 kefen Daz fcholde wy ftede halden zo eyner be zvgunge deffer dhink be Segbele wy deffen bref mit vnfem inghefeghele. vnde is ghe gheuen. Na goddes bort dufent Jar drihundert iar in deme eynvnttrize- gheften iare in allegoddes heylighen auende.
Urkundenbuch Braunschweig und Lüneburg, ed. Sudendorf, 1859 (Google data) 484, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/BraunschweigLueneburg/3903b7cd-10b9-4f7c-9458-b22fa11cf6f2/charter>, accessed 2025-04-17+02:00
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