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Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1383 I 27
Signature: 1383 I 27
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27. Januar 1383
Die Pfleger des Rapperswiler Siechenhauses an der Flue verpflichten sich, Bertschi Zuppinger, dessen Gemahlin und Tochter zwei Eimer Wein jährlich als Leibding zu entrichten.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense X, Nr. 5945, S. 116.
 

orig.
Current repository
Stadtarchiv Rapperswil B.2.I.7.

2 Siegel, 1. Fragm., Abb. 378. - 2. besch., Abb. 590.
Material: Pergament
Dimensions: 38/19,5 cm
  • notes extra sigillum
    • Rückvermerk (14./15. Jh.): Bertzschy Zuppinger.
Graphics: 
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Allena) den, die disen brief ansehent oder hoerent lesen, kúnden wir dis nachgenemten Hans Biderman vnd Cueni Giessman ze den ziten pfleger vnd meister der armen lúte || vnd veldsiechen an der Flue1 vnd veriehen offenlich an disem brief, daz wir mit gůter vorbetrachtung vnd mit wolbedachtem můte nach erber lút rate den || erbern lúten Bertschin Zuppinger, Gerinen siner elichen wirtinn vnd Elsbethen ir beider tochter husbrůder in dem selben hus an der Flů bi gůten trúwen gelobt || habint vnd loben mit disem brief fúr v´ns vnd v´nser nachkomen, wele ie denne ze mal pfleger vnd meister sind dez vorgenanten huss vnd der armen lúten an der Flů allerjerlich vff sant Martis tag ald in den nechsten vierzehen tagen dar nach ane geuerde zwen eimer wins, der dez selben jars wachset, die man inen richten vnd weren sol von den raeben, die dez Bibreggers warent, inen allen drin ze einem rechten libdinge ze end ir aller wile, vnd were aber, daz deheins jars an den selben raeben nicht wins wurde, daz si ir libdingez nit moechtint gewert werdent, wele denne ze mal pfleger vnd meister sind an der Flů, die sond denne den vorgenanten Bertschin Zuppinger, Gerinen siner wirtinn vnd Elsbethen ir tochter zwen eimer wins kovffen bi Zúrich sêwe, der smak vnd farwe haben, vnd sond inen den geben vnd tůn in ir vasse. Vnd hier vmb so haben wir die vorgenanten pfleger vnd meister von Bertschin Zuppinger, Gerinen siner wirtinn vnd Elsbethen ir tochter empfangen vier vnd drissig pfund pfenning Zúricher múntz genger vnd genemer, der wir aller von inen gewert sient vnd in dez vorgenanten huss vnd der armen lúten an der Flů gůten schinberen nutz komen sind vnd bewendet habind. Vnd wenne aber vnder den vorgenanten Bertschin Zuppinger, Gerinen siner wirtinn vnd Elsbethen ir tochter eins oder zwei vnder inen abgat von todez wegen, so sol man dovch denne den andren zwein oder einem, ob zwei abgiengint, daz dennocht lebet, daz vorgenant libding die zwen eimer wins jerlich richten vnd weren vnd gebunden sin ze gebenne gentzlich ze gelicher wise, als ob si ellú lebtint, alz vorgeschriben stat. Vnd wer aber, daz wir ald wel denne ze mal pfleger vnd meister sind den vorgenanten Bertschin Zuppinger, Gerinen siner wirtinn, Elsbethen ir tochter inen allen drin zwein oder einem, ob deheins abgangen weri, jerlich daz vorgenant libding nicht richtint vnd wertint vff daz vorgenant zil vnd tag, welez iars daz beschehe, wele denne in lib sind, die hand denne vollen gewalt vnd friez vrlube, daz vorgenant libdinge, wez inen gebrist, ze kovffenne vff daz vorgenant hus vnd der armen lúten schaden, vnd wie si denne dez ze deheinem schaden kond gewonlichs schaden, da sond si denne, welhe pfleger vnd meister sind, vnd daz selb hus vnd die armen lút von allem schaden wisen vnd loesen an allen iren schaden, vnde sond wir noch v´nser nachkomen si dar an nút sumen noch irren mit keinen sachen. Vnd wenne danne Bertschi Zuppinger, Geri sin wirtinn vnd Elsbet ir tochter ellú drú von todez wegen abgangen sind, so sol denne dem vorgenanten hus den vndb) armen lúten an der Flů daz vorgenant libdinge allez gar vnd gentzlich ab ledig vnd los sin, also daz si noch kein ir erben noch nieman von ir wegen noch an ir stat daz hus noch die armen lút dar an nút sumen noch bekúmbern sond mit gericht noch an gericht noch ân gerichtc) noch mit keinen sachen. Vnd dez ze einem warem vrkúnd vnd gantzer sicherheit aller vorgeschribner dingen, daz ez also war vnd stet sie, da von so haben wir die vorgenanten pfleger vnd meister erbetten die fromen erbern lút den vogt vnd den rat der stat ze Rapreswil2, daz si der selben ir stat insigel offenlich gehenkt hand an disen brief von v´nser bett wegen, důch inen vnd ir stat gentzlich vnuergriffenlich vnd vnschedlich. Vnd ze merer sicherheit so han ich Hans Biderman pfleger min insigel fúr mich vnd min nachkomen gehenkt an disen brief mir vnd minen erben ovch vnschedlich. Dis beschach vnd wart dirre brief geben an dem nechsten zinstag vor v´nser frovwen tag ze der liechtmisse in dem iar, do man zalte von gottez gebúrt drúzehenhundert vnd achtzig jar vnd dar nach in dem driten jar.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 5945, S. 116-117.

Original dating clausean dem nechsten zinstag vor v´nser frovwen tag ze der liechtmisse

Comment

Geschrieben von Rapperswiler Hand, wie Nr. 5949, 5950, 6035, 6085, 6354.


LanguageDeutsch

Notes
a) Verzierte Initiale A 4,5 cm lang. - b) A, statt vnd den. - c) A. - 1 Rapperswiler Siechenhaus an der Flue, Gem. Jona, Bez. See. - 2 Rapperswil, Bez. See.
 
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