Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1385 I 09
Signature: 1385 I 09
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9. Januar 1385
Heinrich von Hewen beurkundet, dass Künzli Dahinden von Niederstetten Johann dem Bischof von Uzwil, Bürger zu Wil, einen Zins aus Gütern zu Niederstetten verkauft habe.Source Regest:
Chartularium Sangallense X, Nr. 6050, S. 222.
Chartularium Sangallense X, Nr. 6050, S. 222.
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Stadtarchiv Wil 480.
Stadtarchiv Wil 480.
Siegel Ø 3 cm, besch., . . .NRICI.DE.HEWEN.
Material: Pergament
Dimensions: 26,5/26 cm
Icha) Hainrich herr ze Hewen1 vergich vnd tůn kunt offenlich mit disem brief allen den, die in ansehent lesent oder || hoerent lesen, daz fúr mich kam hút dis tages, alz diser brief geben ist, der erber kneht Cuentzli Dahinnan von || Nidren Stetten2 vnd veriach offenlich vor mir vnd sprach, daz er von siner kumberhafti vnd redlichen not wegen in||genomen vnd enpfangen hetti von dem erberen man Johansen dem Bischof von Vtzwile3 burger ze Wil4 fúnfzehen pfund pfenning gůter vnd genemer Costentzer múns, dero er och von im gantzlichen bezalt waeri an den stetten, da er sinen fromen mit geschaffot hetti, vnd vmb dieselben pfenning hetti er im vnd allen sinen erben mit gůter vorbetrahtung vnd beschaidenhait fúr sich vnd fúr alle sin erben redlich vnd recht ze koffent geben drie mut kernen alles gůtes vnd genemes Wiler messes iaerliches staetes vnd ewiges vssgaendes geltes vnd zinses ab vnd vsser disen nachgeschribnen guetern, des ersten vsser dem gůt ze Nidren Stetten gelegen, daz man nempt Cuentzlis gůt Dahinnan, mit hus hof hofraitin vnd mit aller zůgehoerd, vnd vsser sinem halbtail des gůtes och ze Nidren Stetten gelegen, daz man nempt Schúwings gůt, mit aller zůgehoerd vnd vor vzz vnd vor ab vor aller menglichem von vnd vsser allen rechten nútzen zinsen gewonhaiten vnd zůgehoerden derselben gueter, dieselben gueter sin recht vogtbar aigen waeren vnd v´ber die ich och vogt vnd herr waeri, vnd waeri derselb kof beschehen vnd volfuert mit soelicher beschaidenhait gedingd vnd in dem rechten, alz hie nach verschriben stavt, vnd doch mir minen erben vnd minen nachkomnen an v´nsren rechten vnd gůten gewonhaiten vnschaedlich, also daz derselb Cuentzli Dahinnan vnd alle sin erben vnd alle die, in der hand vnd gewalt dieselben gueter iemer kument buwent niessent ald innehavnt, dem vorgenanten Johansen Bischofen ald sinen erben die vorgedahten drie mút kernen ietz ze dem naechsten sant Martis tag, der schierost kumpt nach dem tag, alz diser brief geben ist, vnd dannan hin iaerklich ie ze sant Martis tag vnuerzogenlich gantzlich vor vzz vnd vor ab von allen rechten nútzen zinsen vnd zůgehoerden vnd vor aller menglich an allen abgang vnd mindrung ab vnd vsser den vorgenanten guetern avn allen iren schaden richten vnd weren vnd inan daz nach des landes sitten vnd gewonhait antwúrten sont war si went vngeuarlich, vnd beschaech, daz derselb Cuentzli Dahinnan ald sin erben ald der, der dann die gueter inne hett, dehaines iares den obgenanten kernen von den vorgenanten guetern gantzlichen nit wertent, alz vor beschaiden ist, vnd sich daz so lang verzugi, vntz daz ain zins den andern erluffi, so hett dann darnach der vorgenant Johans Bischof ald sin erben vollen gewalt vnd gantzes recht, die obgedahten gueter mit allen zůgehoerden ze niessent ze besetzent vnd ze entsetzent, wie si went, alz vil alz dik vnd alz lang, vntz daz si ie alz dik daz beschaech ires versessnen zinses von vnd vsser denselben guetern gantzlich vnd gar an allen iren schaden gewert vnd bezalt werdent. Vnd batt mich derselb Cuentzli Dahinnan, daz ich im des gunnen vnd minen willen dar zů geben welt, dar vmb erhort ich sin bett vnd gab do zestett vnd gib och wissentlich mit disem brief minen gůten willen vnd gunst zů disem vorgedahten kof in aller der wis gedingd vnd rechten, alz hie obgeschriben statt. Der vorgenant Cuentzli Dahinnan lobet och do vor mir fúr sich vnd fúr alle sin erben, des vorgenanten Johansen Bischofs vnd siner erben des vorgenanten kernen geltes vnd des koffes recht wem ze sint gen menglichem nach dem rechten vf gaistlichem vnd vf weltlichem geriht, wenn wa ald wie dik sin der vorgenant Johans Bischof ald sin erben bedurfent vnd noturftig sint ald darvmb mit dem rechten vfgetriben ald angesprochen werdent, daz sú si dar vmb verstan vnd versprechen sont vnd avn iren schaden von der ansprach entrihen vnd ledig machen sont vngeuarlich. Vnd dez alles ze offem vrkv´nd der warhait so havn ich Hainrich herr ze Hewen da obgenant min insigel offenlich gehenkt an disen brief. Der geben ist an dem naechsten mentag nach dem zwelften tag ze wihennaehten, do man zalt von Cristus gebúrt drúzehenhundert vnd ahtzig iar, dar nach in dem fúnften jar.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6050, S. 222-223.
Original dating clause: an dem naechsten mentag nach dem zwelften tag ze wihennaehten
Language:
Notes:
a) Initiale J 10,5 cm lang. - 1 Heinrich v. Hewen (Hohenhewen, nw. Singen BW), 1362-1388. - 2 Niederstetten, Gem. Uzwil. - 3 UzwiI, Bez. Untertoggenburg. - 4 Wil, Stadt u. Bez.
Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1385 I 09, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGX/1385_I_09/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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