Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1388 IV 02
Signature: 1388 IV 02
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2. April 1388, St. Gallen
Heinrich Hagger von Kellen stellt dem Spital St. Gallen für den Hof Spilberg einen Waldlehensrevers aus.Source Regest:
Chartularium Sangallense X, Nr. 6263, S. 500.
Chartularium Sangallense X, Nr. 6263, S. 500.
Abschr. (B), um 1432, Stadtarchiv St. Gallen, Spitalarchiv, Z, 1 (Altes Briefurbar), f. 91.
Allen den, die disen brieff an sechend oder hôrrend lesen, kúnd ich Heinrich Hägger von Kaenel1 vnd vergich offenlich an disem brieff fúr mich vnd min erben, das ich mit gůter vorbetrachtung den hoff an Spillberg2, der einhalb stosset an Egg3 vnd anderthalb an Kenel, mit grund mit grât mit holtz mit veld mit wasen mit zwy mit wasser mit wasserflússen vnd gengen vnd mit allen rechten nútzen vnd gewonheiten vnd mit allen zůgehorden von des spitals der siechen ze sant Gallen4 pflegern an desselben spitals statt vnd von dem selben spital recht vnd redlich enpfangen han mir vnd allen minen liberben ze rechtem waldlehen mit sölicher bescheidenheit vnd geding, das ich vnd alle min liberben von dem vorgeschriben hoff den vorgedachten pflegern vnd iren nachkomen zů des vorgenempten spitals handen vnd dem selben spital aller jerlichen je vff sant Gallen tag ein malter vesen vnd ein malter haber gůtes vngeuarliches kornes sant Galler messes ein viertal schmaltzes Rintaler messes einen zwölff ristigen kloben werkes drú huenr vnd zweintzig eyer gantzlich vnd gar geben vnd richten sollent, vnd ist ouch bedinget, beschech das ich von todes wegen ab gienge, so sol min liberbe den vorgeschriben hoff enpfachen mit vier erbern huenren. Es ist ouch beredt worden, das ich vnd alle min liberben den vorgeschriben hoff an Spilberg vnwůstlich haben vnd niessen sond, wer aber, das die vorgedachten pfleger ald ir nachkomen mich ald min liberben deheines jares zigint, das wir den vorgeschriben hoff wůstlich hettind, so sol jetweder teil besunder einen erbern man darzů geben vnd sond die vff den selben hoff vnd gůt komen vnd es besechen, ob der selb hoff wůstlich sig gehebt oder nicht. Vnd ist, das er wůstlich ist gehebt, des sollen wir engelten, wer aber, das er vnwůstlichen gehebt were, des sollen wir geniessen, wer aber, das die selben zwen erber man denn nicht v´ber ein komen möchtin, so sond si einen dritten erbern man vnder den nachgepuren zů inen nemen, vnd wz die selben dry erber man oder der merteil vnder inen darvmb denn sprechend vnd sich erkennent von desselben hoffs wegen, da sond wir ze beder sit by beliben. Vnd des alles dann ze warem vrkúnd vnd stäter sicherheit aller vorgeschriben ding vnd geding so han ich obgenempter Heinrich Hagger von Kaenel erbetten den erbern priester her Johansen Tegen lúpriester der lútkilchen ze Marpach5 im Rintal, das er sin insigel fúr mich im vnd sinen erben an schaden offenlich gehenkt hat an disen brieff, won ich eigen insigels nit hat, des ich derselb Johans Tegen lúpriester ze Marpach vergich mit disem brieff. Der geben ist ze sant Gallen an donstag in der osterwochen in dem jar, do man zalt nach gotz gebúrt drúzehen hundert jar, dar nach in dem acht vnd achtzigosten jare.
Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6263, S. 501.
Original dating clause: an donstag in der osterwochen
Language:
Notes:
1 Kellen, Gem. Reute AR. - 2 Spilberg, Gem. Oberegg AI. - 3 Fegg, ebd. - 4 Heiliggeistspital St. Gallen. - 5 Marbach, Bez. Oberrheintal.
Places
- St. Gallen
Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1388 IV 02, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/CSGX/1388_IV_02.2/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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