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Charter: Chartularium Sangallense 10 (1382-1389) 1388 I 27
Signature: 1388 I 27
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27. Januar 1388, Tänikon
Elisabeth von Lindenberg, Klosterfrau in Tänikon, verfügt testamentarisch über das von ihrem Bruder Albrecht geerbte Gut.
Source Regest: 
Chartularium Sangallense X, Nr. 6241, S. 465.
 

orig.
Current repository
Kath. Pfarrarchiv Tänikon 16.

2 Siegel, 1. oval 5/3,2 cm, besch., . . .ELIS. RVEDLINGERIN.ABBATISSE.IN.TENIKO. . .; 2. Ø 4,3 cm, +S'.CONVENTVS.MON.IN.TENNIKON (Abb. in KDM Thurgau I, S. 352).
Material: Pergament
Dimensions: 31/23,5 cm
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    Allena) den, die disen brief ansehend lesend oder hoerrend lesen, kúnd ich Elsbetha von Lindenberg1 klosterfrovw ze Taennicon2 sant Bern||harts orden gelegen in Costentzer bystum vnd vergich offenlich mit disem brief, dz ich by gesuntem lib wolbedacht nach rât vnd || von ordnung vnd heissens wegen Albrechten von Lindenberg3 saeligen mines elichen brůders vnd mit gůtem willen vnd gunst aller || miner obern v´nsers geistlichen herren vnd vatter des abtes ze Kappel4 vnd ovch v´nser vnd v´nsers gotzhus ze Tennicon aebtischinen fro Elsbethen Ruedlingerinen5 vnd des couentes gemeinlich des ietzgeschribnen klosters geordnet besetzet vnd bestaetgot han des iars vnd tages, als dirr brief geben ist, das wenn ich von todes wegen enbin, dz denn ein aebtischin des egenanten klosters, wer die ie denn ist, mit râtt willen vnd gunst des egeschribnen couentes gemeinlich zwo erber fúrsichtig frovwen vnder in in dem couent setzen vnd erwellen sond vnd dien getrúlich enphaelhen alles das ligend gůt, dz ich nach minem tode lan, dz ich von dem egenanten Albrechten minem brůder geerbet han, wie das genant si, die selben frovwen ovch fúrsichtenklich vnd getrúlich versorgen vnd vsrichten sond dis nachgeschriben sachen vngeuârlich, des ersten dz das liecht, daz da hanget vor dem kelr, alle nacht ewenklich ze bett zit an gezúndet werd vnd dz ez brúnn, vntz das des gotzhus tôr oelli beschlozzen werdent. Sú sond ovch ewenklich iaerlich zů ie der frovnfasten vsrichten vnd gaeben drig mut kernen vnd sond die verkovfen, so sú best mugend, vnd sond denn vor vs von dem gelt einr kustrinen, wer die ie denn ist, von ie der frowen ein Costentzer oder zwen haller gaeben, vnd die sol denn dz opher vsrichten, vnd was denn v´briges ist, das sond sú teillen vnder die frovwen gelichlich vnd gemeinlich, vnd wer der priester ist, der das iartzit begat vnd maess des tages singt, dem sond sú och alz vil geben alz einr frovwen. Item sú sond ovch vsrichten vnd versorgen, dz die acht iartzit, die min vnd miner vordem sind, alz das iartzit bůch wol wîset, von den frovwen iaerlich begangen werden mit maessen mit vigilyen mit placebo vnd mit andren dingen als andrú iartzit vnd sond zů ie dem iartzit geben ein mut kernen vnd den teillen vnder die frovwen, die denn ze mâl in dem couênt sind. Vnd wer, das die guetter, die ich lan, alz vil nút gelten moechtin, so sol des ersten an dien iartzitten ab gan, wer aber, dz v´t v´brig da wer nach der ordnung vnd vsrichtung, dz sond sú bewenden, woran die frovwen gemeinlich wend vnd ynen aller kummlichost ist, vnd sond dz denn teilen vnder die frovwen gemeinlich, wer aber, dz die selben guetter einz oder mêr ein aebtischin oder der couent oder ieman von iro wegen in deheinen waeg anders verkovfen versetzen oder verkúnberen woeltin, ez wer denn ob ynen ein gůt nút gelegen oder vnnútz wer, dz mugend sú wol verwechslen oder verkovfen, also dz sú dz gůt anderswar wider an ligend gůt bewenden sond, dz sú denn gůt dunkt, vnd dz das selb gut denn hin wider gehoerri, als vorgeschriben ist, so sond sú oelli gantzlich vnd gar mit aller zů gehoert ledenklich gefallen sin an dz gotzhus ze Kappel. Wir Elsbetha Ruedlingerin ze den ziten aebtischin vnd der couent gemeinlich ze Taenicon vergehen ovch aller vorgeschribner ding vnd geding mit vrkúnd diss briefs vnd verbinden v´ns ovch aller vorgeschribner sach vnder disen brief fúr v´ns vnd v´nser nachkomen ewenklich. Vnd des ze mêrer sicherheit vnd warer vrkúnd so henk ich egenanti aebtischin min eigen ynsigel vnd wir der couent v´nsers couentes eigen ynsigel an disen brief, der geben ist ze Taennicon nach gotz gebúrt drúzehen hundert vnd achzig iar vnd dar nach in dem achtenden iar, an dem nechsten mentag vor v´nser frovwen tag ze der liechmisse.
    Source Fulltext: Chartularium Sangallense X, Nr. 6241, S. 465-466.

    Original dating clausean dem nechsten mentag vor v´nser frovwen tag ze der liechmisse

    Editions
    • Thurg. UB VII, 4031 (unvollständig).


    LanguageDeutsch

    Notes
    a) Initiale A 1,8/4,5 cm. - 1 Elisabeth v. Lindenberg (Gem. Niederbüren, Bez. Wil), 1364 - + 1406. - 2 Zisterzienserinnenkloster Tänikon, Gem. Aadorf, Bez. Frauenfeld TG. - 3 Albrecht v. Lindenberg, 1357-1382. - 4 Zisterzienserkloster Kappel a. Albis, Bez. Affoltern ZH. - 5 Elisabeth Rüdlinger, 1387-1398 Äbtissin, + 1410.
    Places
    • Tänikon
       
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