useridguestuseridguestuseridguestERRORuseridguestuseridguestuseridguestuseridguestuseridguest
Charter: Meichelbeck, Carl; Haidenfeld, Alphons von: Chronicon Benedictoburanum II, 1751 (Google data)  Num. CLV.
Signature:  Num. CLV.

The transcription and metadata of this charter are scanned by a OCR tool and thus may have low quality.

Zoom image:
Add bookmark
Edit charter (old editor)
99999999
 
Source Regest: 
Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria, Num. CLV. , S. 63
 

ed.
Current repository
Chronici Benedictoburani Pars II. Instrumentaria, Num. CLV. , S. 63

    Graphics: 
    x

    Num. CLV.

    VCir Heinreich von Gots Genaden Chunik ze Peheim und ze Polan. hertzog in Cherenden gras ze Tyrol und ze Gôrtz. Vogt der Gotshew fer ze aglay, ze Triend, und ze Brichfen. Verjechn mit disem brieve das wir mit verdachtem Moúte. andàchtigen willen und seeligen fiirsaz, ze merunge got- tes dienst, und Vns unfern Vôdern und nachkomen ze ainen ewigen untzer- gângleichen Sàlgerát haben der Sâeligen Samenunge, der Geystleichen herrn des Chlosters von Sand Benedicten pewrn. zehen March geltes betzaiget und beweyfet auf den ybrigen gelt der guott die hernach gefehriben stent, da wir íy emalen ettleicher Kecht und getraydes, die man in Jerichleichen von alten Rechten und gewonhaicen auf unfern Chaílen ze Infpruckke geben und gedyenc hat, mit unfer hantvest verrichtet haben. Ze dem ersten auf das gutt gehaiz- zen ze Ville gelegen an dem Ellenpogen und giltet Jerichleichen fíir pete Ros Sechzecho phunt perner. fur zway Swein fiinff phunt, ze gedinge zway phunt. fíir grase íriíchinge. driu phunt. fíir zway chuchem schaff Sechtzehn tzwaint- ziger. fiir ain ganfzwen tzwainziger. fur Steur ze Sand anders tuld driu pfunt; ze Sand Gorîen tult. fur Steur zway phunt. fur Sechf Schultetn achtzechn tzwainzig. f tir zway Jungid Sechftzwaintziger. fiir zechn Huoner. zehn tzwaint- 2iger« fur hundert ayr. funff tzwaintziger. fiir ainen Mutte habern ain phuontt

    per

    Pars U. 63

    perner. dariiber beweysen wir Si desabganges dersclben zechn March geltes auf dasgutt gehaissen praytwege gelcgen an dem ellenpogen. Und giltet ain yrn weins. fur bete Roi zwelss phunte. fiir weynacht steyr zway phunt. ze Sant gorien tult dreizzich Schillinge, fiir zwen gras srischinge zway phunt. auch giltec der vorgenant hof. SechsSchultern. Séchs Jungyr* newn huoner, newnt- zich ayr. vier galuay Rokken. vier galuay hahern, Vnd* sur ain viertel aines Chuchem Rindes zechen zwainziger. Vnd aufF das gutt Oysse gehaissen,auch gelegen an dem Ellenpogen. und giiltet Jerichleich dreyssig phunt perner. und aine sriscinch oder ain phunt. ze weinachten ain phunt. ze Sant gorien tulc neun tzwainziger. zwo Schultern. 2way Jungyd. ain íchizzel Smalz. drui sJ|ío- ner. dreyzzig ayr. ain Steur schaff. oder acht tzwainziger, Vnd an dem an- dern Jare. fiir ain Rint funfF phunt perner. Vnd wellen. waf des obgeschrí- ben gelts scy, swie der gehaissen ist. das fy den gar und gentzlich Jerichlei- chen in nemen und emphahen sullent, an allero Irrunge, und anders niemant, Vnd umb die vorgenanten zehen Marchs gelts habent Si fich mit irre hantueste, Vnf, unsern verdern und nachkomen ze ainer ewígen Messe, besunderleichen und unzergengleichenSeldger'áet,mit placebo, Vigilie,Mcssen, pytantz.ossnerSpent und allmoufen.alsí iirsten vor irTod und darnach zimleich und erleicht ist, veruangen unjd verpunden, mit folcher auzgenommcn beschaidenhait, die weil wir kben, so sullent Sy tâgleich, Vnf, unsern vordern und nachkemen ze gehugnusse ain Messe sprechen in eren aller Engel. und Vnser Sclgerâet begen Jerichleichn nie placebo, vigilie, Mcssen, pytanz, ossner Spent und allmousen, auf den nach- sten Tag nach Sant Michels Tach, und nach unsetm Tod, So sullent Sy Vns ewigleichen und Tagleichen ain Messe sprechen von den Selen, und unser Sel- geràet, mit allen sachen, aises vor belewtert ist. auff dem tach, fwen goc liber Vnf gebeuttet, oder in acht tagen darnach, ob es vor, von redleichen sachen, auf den Tach unser Schidunge begangen niht môchte'werden, ewig- Chleichen begen. mit allem fleizze und volfuren. Swelches Jares aber Si da- ran sáwroig wâren des selben Jares fullen die vorgenanten zehen march gelts geuallen auf das Closter ze Sand gcorienperch in dem Intal davon man des selben Jares in dem egeschriben Chloster Vnfer ze Sâeliger gedencknusse ai les das volfuren und pegen soli, das vor oben mit Schriffc veruangen und be. leutert ist. Wir haben auch gewalt und unser Erben. die osstgenanten zechn March gelts umb hundert march perner, von in ze ledigen und zelòsen, fwen wir wellen. und nach der lofunge, fwen diu geíchicht, sint Sy gepunden die selben hundert march in unser herschasst an Vrbar ze legen, dauon Sy die vor beleuterten Sache aile sampt ewigcleichn und unyberuartenleich legen miigeri, und sulln. Vnd dariiber das diu obgeschriben Sache stet veste ewich und un- zerbrochen beleibe. geben wir in disen brieff ze urchund verfigelten mit unserm hangendem Insigel. der geben ist aust Tyrol. do man tzalt nach Christs gebur- de. drewzechen hundert Jar. und darnach in dem vier und dreyzigisten Jare. an Sand andreas tag. desZwelstpotten. Indict. secunda.

    Num. CLVI. \

    Ich Wernharc von Waldegg vergich ftir mich und mein haussrawen. und fur ail mein Erben und tun chunt allen den die disen bries anseheht oder hòrent lesen. das ich recht und redleich bericht und vertádingc pin, mit dem Erbirdigen herrn herrn haínrichen dem wirdigen abbt ze sant Benèdicten Bâura umb den schaden den mein pruder fridreich. dem Gott genad. dem gotshaus ze Sand Benèdicten Baeurn getann hat. nach erbercr Icutt rat, die dabey ge-

    we

    6^ Cbronici BenediBoburani

    wesen sind. also mit der beschaidenhait. daí mein aîgen Swaîg die gelegen ist an dem Schawrsperg, und haist man S'y die Nider Swaig. diu aigcnschaftt auffgc geben han dem vorgenantten herrn, und dem Gotshaus ze Sant Benedicten Báuren ze peflrung und haben die ze lehen von Im recht und Redleích wider enphangen, Wir veriechen mer. daflch und ail mein erben ab der vorgenan ten Swaig. sullen geben aile Jar hundert chas, dem Gotshaus ze Sand Benedi cten Bâurcn. dûrch unsers hayls willen und durch meins Prueders fridreichs sel « illen. Ich han auch und ail mein erben den gewalt. die egenanten giilt ab der Swaig wider zehaufFen umb zehen Pfund pfenig von dem offt genanten hetrn und von dem gotshaus ze Pâuren. von der lieehtmisse, die nur schierst çhumpt uber dreu Jar.Tàtten wir das nicht zehant hat sich dieegeoant giilt ver- uallen, an das vorgenant Gotshaus ze Sand Benedicten Bâurn ewigcleichen an •wider rede. Ich soli auch und ail mein Erben der vorgeschriben giilt dess Gots haus ze Bàuren recht gewer sein, als des Landes reht ist« Wâr aber das, das wir wider chauíFen , so soli der herre der dannc herre ist des ofFt genautcn Gotshausze pâurn die vorgenanten zehen pfuntt pfenig anlegen dem Gotshaus ze (rum nach unsrem rat. dasder vorgenanten sel frumleich sey, und auch mir und allen meinen nachchomen das das ailes stât und unzerbrochen beleib. gib ich dem ofFtgenanten herrn und dem Gotshausze Sand Benedicten Bâurn disen bries veruestente mit meinen Infigel, das daran hangt. der táding sìnt geziuge her Vlreich von dem Tor, Vlreich der Beurenwiser Richter ze wolfrathausen, hainrich.der Miinfinger, hartman der Hôchenberger. Ludwich der Richter ze Tegernsee, die der sache tádinger gewesen sint, und ander Erber leutt genuch. das ist geschehen, da man zaltvon Christs gepurt. dreuzechen Hundert Jar. darnach in dem Sibentcn und dreislìgisten Jar. an sand Jôrigen tag.

     
    x
    There are no annotations available for this image!
    The annotation you selected is not linked to a markup element!
    Related to:
    Content:
    Additional Description:
    A click on the button »Show annotation« displays all annotations on the selected charter image. Afterwards you are able to click on single annotations to display their metadata. A click on »Open Image Editor« opens the paleographical editor of the Image Tool.