Charter: Urk. 56 (773-1743) (alt: M I Reichsabtei Hersfeld) 519
Signature: 519
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1371 Februar 13, Fürstenberg an der Oder [heute Eisenhüttenstadt]
Karl IV., römischer Kaiser und König von Böhmen, bestätigt den vor dem kaiserlichen Reichshofgericht nachfolgend transsummierten Schiedsspruch, der 1371 Februar 10 (Der geben ist zu Furstenberg an der Oder do man zalt von Crists gepurt drewzehenhundert jare dornach in dem eynundsibenzigsten jare an sant Scolastica tag der heiligen jungfrowen) in Fürstenberg an der Oder [heute Eisenhüttenstadt] geschlossen wurde [siehe Nr. 518]: Götz (Gotze) von Grostein, Propst von St. Peter in Straßburg (Strazburg) und Stislaw von der Weitenmühle (Sdislawe von der Wytenmul), Ritter, bekunden, dass sie von Berthold [II. von Völkershausen], Abt von Hersfeld, Dekan Albrecht [von der Tann] und dem Konvent des Klosters Hersfeld einerseits sowie genannten Räten und Schöffen der Stadt Hersfeld andererseits wegen verschiedener Streitigkeiten als Schiedsrichter angerufen wurden. Die beiden Parteien haben sich verglichen und gegenseitig Sühne geleistet. Bei Bruch der Sühnevereinbarung sind sowohl an die Kammer des Heiligen Römischen Reichs als auch an den Geschädigten je 500 Mark in Gold zu entrichten, an die Schiedsrichter 1000 Gulden. Es ist vereinbart worden, dass sowohl die Rechte und Gewohnheiten des Klosters in der Stadt als auch der Stadt am Spital der Armen Siechen am Johannestor, am Rathaus, am Markt (kremen), am Judenhaus, an der Judenschule sowie an weiteren Ritterlehen nicht beeinträchtigt werden dürfen; darüber hinaus wird ein Streit um die Stadtwaage (statwag) beigelegt. Die Stadt bleibt weiterhin verpflichtet, dem Kloster jährlich an zwei Terminen insgesamt 120 Pfund Pfennige jährlicher Gülte zu geben; zudem muss die Stadt Abt und Kloster mit 1200 kleinen Gulden entschädigen. Siegelankündigung. Von der Urkunde sollen sowohl Kloster als auch Stadt Hersfeld je ein Exemplar erhalten. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Fürstenberg an der Oder [heute Eisenhüttenstadt]. Source Regest:
Verzeichnung des HessStA Marburg
Verzeichnung des HessStA Marburg
Current repository:
Urkunde in der Datenbank des Archivs Hessisches Staatsarchiv Marburg (HStAM), Best. Urk. 56, 519Charter on the archive's website
an Pergamentstreifen anhängendes Siegel des kaiserlichen Reichshofgerichts mit Rücksiegel
Sigillant: Aussteller
Material: Pergament
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Original dating clause: Der geben ist zu Furstenberg an der Oder nach Cristus gepurt drewczehenhundert jare darnach in dem eyn und sibenczigsten jare an dem nechsten donerstag nach sant Scolastica tag der heiligen jungfrowen unser reiche in dem funffundczwenczigsten und des keisertums in dem sechczehendem jare
Editions:
- Regest: RI VIII, Nr. 4935.
Siehe Nr. 518, 521 und 523.
Rechts auf der Plica die Unterfertigung des kaiserlichen Notars.
Places
- Fürstenberg an der Oder [heute Eisenhüttenstadt]
Marburg, Staatsarchiv, Urk. 56 (773-1743) (alt: M I Reichsabtei Hersfeld) 519, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/DE-HStAMa/UrkHersfeld/519/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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