Charter: Urk. 56 (773-1743) (alt: M I Reichsabtei Hersfeld) 627
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[15]90 September 12
J[ohann] Senger bekundet, dass er aus einem Libell (buchlein), das er auf Befehl Wilhelms [IV.], Landgrafen von Hessen[-Kassel], nach Kassel gebracht hat, Urkundenabschriften von Verkäufen der Familie von Buchenau, vor allem das Gericht Schildschlag (Schildeslohe) betreffend, angefertigt hat. Urkunde von 1455 Juli 13: Neidhard (Nithart) von Buchenau verkauft seinen von seinem Vater Georg (Jorg) und seinem Vetter Engelhard geerbten Anteil am Gericht Schildschlag (Schildeslo) und an weiteren im Einzelnen aufgeführten Gütern mit Zustimmung seiner Ganerben für 36 rheinische Gulden erblich an Dekan Wigand und den Konvent von St. Johannesberg bei Hersfeld verkauft. Außerdem ist durch den Verkauf die von Neidhards Vater verpfändete Burg (Tutlin) wieder abgelöst. Der Verkäufer stellt Bürgen für die im Folgenden genannten weiteren Regelungen zum Rechtsgeschäft. Siegelankündigung des Ausstellers und der Bürgen. Nennung weiterer Personen und Orte. (Datum anno domini M°CCCC°quinquagesimoquinto uf sancte Margreten tag der heilgen jungfrawenn). - Urkunde von 1473 Januar 6: Kaspar von Buchenau genannt von Lindheim (Lintheim) verpfändet mit Zustimmung Apels und Bodos (Botho) von Buchenau sowie Gottschalks von Buchenau, Bodos Sohn, seinen Anteil am Gericht Schildschlag sowie weitere genannte Güter für 106 rheinische Gulden Frankfurter Währung an Dekan Arnold und den Konvent von St. Johannesberg bei Hersfeld. Es folgen Angaben zu den Rückkaufmodalitäten. Siegelankündigung des Ausstellers und Bodos und Apels von Buchenau. Nennung weiterer Orte. (Datum anno domini M°CCCC°LXXIII ipso die Epiphanie domini). - Urkunde von 1471 Dezember 28: Ludwig [III. Vitzthum von Eckstädt], Abt von Hersfeld, bekundet, dass Kaspar von Buchenau genannt von Lindheim im Einzelnen aufgeführte Güter, die Lehen des Klosters Hersfeld sind, mit seiner Zustimmung an den Dekan und den Konvent von St. Johannesberg verpfändet hat. Die Propstei Johannesberg trägt die Güter zukünftig vom Kloster Hersfeld zu Lehen. Siegelankündigung des Abts. Nennung weiterer Orte. (Datum anno domini M°CCCC°LXXXI ipso die sanctorum innocentum). - Urkunde von 1471 Dezember 28: Apel von Buchenau verkauft mit Zustimmung der Brüder Georg (Jorg) und Bodo (Botho) von Buchenau sowie Gottschalks von Buchenau, Bodos Sohn, seinen geerbten Anteil am Gericht Schildschlag sowie weitere genannte Güter für 60 rheinische Gulden erblich an Dekan Arnold und den Konvent von St. Johannesberg bei Hersfeld. Es folgen Angaben zur Verzichts- und Währschaftsleistung. Siegelankündigung des Ausstellers und Georgs und Bodos von Buchenau. Nennung weiterer Orte. (Datum anno domini M°CCCC°LXXI ipso die sanctorum innocentum). - Urkunde von 1471 Dezember 28: Ludwig [III. Vitzthum von Eckstädt], Abt von Hersfeld, bekundet, dass Apel von Buchenau im Einzelnen aufgeführte Güter, die Lehen des Klosters Hersfeld sind, mit seiner Zustimmung an den Dekan und den Konvent von St. Johannesberg erblich verkauft hat. Die Propstei Johannesberg trägt die Güter zukünftig vom Kloster Hersfeld zu Lehen. Siegelankündigung des Abts. Nennung weiterer Orte. (Datum anno domini M°CCCC°LXXI ipso die sanctorum innocentum). - Urkunde von 1390 August 8: Wetzel von Buchenau und seine Ehefrau Guta (Gutta) weisen Wetzels Bruder Eberhard, Konventuale (phrunde bruder) von St. Johannesberg bei Hersfeld, eine jährliche Rente von zwei Goldgulden von ihrem Gut in Sieglos (zu dem Sigkeloß) [Ortsteil der Gem. Hauneck, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] an. Nach Eberhards Tod soll die Rente als Seelgerät für ihre Eltern verwendet werden. Es folgen weitere Angaben zum Rechtsgeschäft. Siegelankündigung des Ausstellers. Nennung weiterer Personen. (Datum anno domini M°CCC°nonagesimo ipso die Ciriaci). - Urkunde von (1438-1454): Wetzel von Buchenau verkauft mit Zustimmung Konrads [von Herzenrode], Abts von Hersfeld, einen Fischgrund an der Haune, dessen Lage näher beschrieben wird, für 30 rheinische Gulden erblich an Dekan Johann und den Konvent von St. Johannesberg bei Hersfeld. Es folgen Angaben zur Verzichts- und Währschaftsleistung. Dem Verkäufer wird der Wiederkauf des Fischgrunds eingeräumt. [Originaldatierung fehlt]. Nennung weiterer Orte.Source Regest:
Verzeichnung des HessStA Marburg
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Current repository:
Urkunde in der Datenbank des Archivs Hessisches Staatsarchiv Marburg (HStAM), Best. Urk. 56, 627
1390 August 08, 1438-1452, 1455 Juli 30, 1470 Dezember 28, 1470 Dezember 28, 1470 Dezember 28, 1473 Januar 06Charter on the archive's website
1390 August 08, 1438-1452, 1455 Juli 30, 1470 Dezember 28, 1470 Dezember 28, 1470 Dezember 28, 1473 Januar 06
unbesiegelt
Material: Papierlibell
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Original dating clause: Signatum 12. 7bris anno etcetera [15]90
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Im Regest werden die Urkunden in der Reihenfolge wiedergegeben, in der sie im Libell aufgenommen wurden.Die letzte Urkundenabschrift ist unvollständig. Es fehlen die Siegelankündigung und die Datierung. Die Datierung der Urkunde erfolgt nach den Amtsjahren des Abtes Konrad von Herzenrode.
J[ohann] Senger gibt des Weiteren an, dass in dem Libell noch fünf Urkundenabschriften der Jahre 1436, 1440, 1446 und 1452 enthalten gewesen sind, die er aber nicht abgeschrieben hat, da sie nicht das Gericht Schildschlag betrafen; siehe hierzu auch Nr. 1228.
Vgl. zum Umfang und zur Lage des Gerichts Schildschlag Reimer, Historisches Ortslexikon, S. 425.
Marburg, Staatsarchiv, Urk. 56 (773-1743) (alt: M I Reichsabtei Hersfeld) 627, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/DE-HStAMa/UrkHersfeld/627/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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