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Charter: Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, ed. Hodenberg, 1859 (Google data)  Urk. 33S.
Signature:  Urk. 33S.

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Propst (Ernst von Hademstorf) zu Walsrode') bittet den Herzog (Heinrich von Braunschweig und Lüneburg) ^) für sich und sein Kloster, die so oft und fo sehr zum Schaden des armen Klosters durch Widerstreben Hans Wolkenitz's S) verzögerte Klage zwischen dem Fürsten Woldemar von
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Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. Urk. 33S. , S. 248
 

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Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. Urk. 33S. , S. 248

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    >) Nach den in ver Urkunde genannten Pröpsten Richard «ersten« (I48Z, 148«) und Gerhard von Zerssen (i486, 1488. 148») folgte Ernst von Hademstorf («49«, I4SI. I4SZ, >4»K, ISO, und ISV4 in Urkunde» genannt).

    2) Vergl. Urk, vom IU. Januar 1489 mit dem Eingänge der obige» Urkunde; denn sollte auch nicht ein und dasselbe Schreibe» deö Herzogs Erich von Sachse», Erzbischof» von Magdeburg ,»,d Administrators zu Halber- stadt, an seinen Schwager den Herzog Heinrich von Braunschweig und Lüneburg gemeint sein svergl, damit waS oben über die Verhandlung zu Halbcrstadt im Beisein der herzogl. Räche gesagt ist, Note 3), so ist doch nicht zu verkennen, daß die obige Einlage in derselben Angelegenheit auch an dieselbe Person gerichtet gewesen ist. S. auch die herzoglichen RSthe Note S.

    2) So führte die Ernennung de« Doctors Brandes zu Hildesheim, Propste!' zum Heiligen Kreuze, zum Schieds richter unter Mitwirkung de« Bischof« Bertold daselbst nicht zum Ziele; so wurde die Verhandlung de« Dom- Propstes Balthasar Nienstädt zu Halberstadt unter Mitwirkung der herzoglichen Räche Rudolf von Hodenberg. Georg von Bülow und Johann Patmer. auch die Verhandlungen zu Zrrbst und Magdeburg durch.HanS SLolkcnitz vereitelt; und der lüngste Termin zu Helmstedt kam gar nicht zn Stande, nachdem da« Kloster wohl 80» Rheinische Gulden Schaden erlitten hat durch das Zulassen eine« geistliche» Gericht».

    zu Walsrode. Urk. 334 g —335. 1495.

    Anhalt und dessen Unterthanen Hans Wolkenitz einerseits und dem Kloster und Konvente zu Wals» rode andererseits, betreffend das Dorf Wohlsdorf (Kirchdorf) im Lande Kothen zu einem baldigen und gedeihlichen Ende führen zu lassen. (Ohne Jahr)*).

    (Nach einer Cvpie.)

    Myne willige vnderdanige plichtige vnnde bcreide denste vore Hochgeborne dorchluchtige forste vnnde Here gnedige here iuwer gnade scrifte myt ingelechten breffenn des erwerdigesten in god vadersß Hochgeborcnn dorchluchten forstenn vnnde Heren Heren ernstes erßebischuppe to magdeborch vnnde admini- stratorsß der kcrckenn tho^ Halberstadt hartoghenn to Sassenn, mynes gnedigesten Heren Belangende de tivilnstigenn ßake twiskenn deme hochgeboren Heren woldemar furstcnn to anhält, Vnnde syner gnadenn vndersaten Hanse wolkenitzenn vann wegenn des dorpes walstorppe Jmm lande to kotenn belegenn eyns, vnnde dem closter vnnde Sammelinge to Walsrode ander deyls, Hangende, hebbe ick to guder mate vnnde myt temliker entfanginge vorstan Do iuwenn forstlikenn gnadenn dar uppe denstlikenn wetenn. So iuwe gnade ock noch wol in faster gedechtnifse hebbenn, wo wol de werdigenn vnnde Jennigenn kindere priorynne Vnnde gantze Sammelinge des closters to walßrode Vnnde ick der sake haluenn alrede uvve grotenn marcklickcnn schadenn gekomen syn bat de suluige iuwer gnade swager myn gnedigeste here vann magde° borch vnnde Halberstadt dorch vndersettinge Hanse wolkenitzen vnnde syner frunde iuwe gnade to vclenn malenn hefft byddenn taten So myne vorfaren proueste to Walsrode mcster richcrde kerstens zeliger gedechtnisse mcster gerdt vann ßerßen vnnde ick nu nha, genanten Hanse wolkenitzenn myt rechte vnde uth gnaden vnnde vryheidenn vnsem closter vann peweslikcr mach gegeuen in beswcringe des geistliken gerichtes gebracht vnnde vorfatet, de besweringe vnnde vornement des suluen geistliken» rechten an vnnß to holdende Syn gnade myt sampt iuwen forstlikenn gnadenn woldenn vlit anwenden in vorhopeninge de dinge to eynem gudliken handele by to leggende dar to genompt den werdigen Heren doctorem Brandes to Hildensem prouest tome billigen cruce dar sulues myt todath des erwerdlgenn in god vaderß vnnde Heren Heren Bertoldes Bischups to Hildensem, alse eynen auerhcrenn dat denn nergen vor is gekomen an wolkenitze vorbleuen Dar is ock Handel vorgenomen tho halberstaedt dorch den werdigenn vnnde erbarcn Heren herein Baltzar nuwenstad domproueste tho halberstaedt in synem hoffe myt todath iuwer gnade geschickcdenn Rede Gestrengen erbaren vnnde werdigenn herenn Roleffes vanne hudcnberge ritters Jürgen' van Bulow vnnde Heren iohanne vattmerß wat derhaluen ock vorhandelt is to tzeruest vnnde magdeborch des gutlikenn handelß halucn vnnde doch allendt vnftuchbar an wolkenitzen vorbleuen is, Vnnde ock noch wol ingedechtnisse, Vnnde sunderlikenn uppe dem Ningesten dage rechtdage geholdc» tho hclmestede Ame dinzdage »ha dem Sondage exaudi dar de surfte vann anhält Vnnde ock hang wolkenitze uppe iuwer gnade vorbede vnnde anropent uthe der cantzellie des genanten mynes gnedigestenn Heren vanne magde^ borch vnnde Halberstadt schvlden vor geeschet synn werdenn So des werdigenn capittelß der kerckemi tv magdeborch antworde, iuwen gnaden in affwesende vnnde vann wegenn des genanten mynes gnedigesten herenn vann magdeborch vnnde halberstad is togescreucn vormeldet, dem closter to Walsrode to anth> wordende uppe de schulde vnnde anclage ick one werde vorgeuende myt bedinging vanne vnnscnn ange hauen scriftlikenn qerichte vmioc richter nicht tho tredende vnnde tho donde vnnde tho nemende in frunschup efte rechte na lüde der Vordracht dar ick bynn tor stede gekomen in kost vnnde thcrynge genoghert dar de genante forste vanne anhält geschicket doch in denn sakenn to handelende neyne macht myt sick gebracht haddenn vnnde wolkenitze nicht vorkam efte schickedc Gnedige here dar uth hefft iuwe gnade wol äff

    <) Zwischen 1489 und ISOI. — Nach dem auf den 2Z, März >48» zu Halberstadt angesetzten Termin, wo die herzoglichen Käthe Rudolf von Hodenberg ic. mir dem Propste Gerhard von Zerssen erschienen sein werden, — haben noch Verhandlungen zu Zerbst und Magdeburg stattgefunden, und ist ein Termin zu Helmstedt angesetzt gewesen (S. Note 3). AndcrcrscitS wird die Sache von eben dem Propste Ernst von Hademstorf in seinem Proteste aus dem Anfange des Monat« November I50I alö dahin gekommen bezeichnet, daß HanS Wolkcnitz in den Bann gethan sei »nd sich noch darin befinde.

    228 Urkundenbuch des Klosters St. Johannis

    thonemende wu wol myne iuncftowenn vnde ick iuwer gnade gerne synn to willenn geWest myt dem geistlikenn gerichte an vnnß geholdenn doch myt grotem marckeliken» schadenn So iuwe gnade my des gelouen mogenn boüen achte hundert gülden rinsch dat sodans upp forderenn leitende wil stan vnnde der sake nicht schullenn tome ende komen vnnde wederlecht keygen kost schadenn vnde teringe dar uppe gelopen Gnedige here biddenn myne iuncfrowen, vnnde ick iuwe gnade dorch godt So iuwe gnade des armen closters vnmacht armoth vnnde gelegenheit wol wetenn Vnnß nickt willen vorketenn vnnde vorhemgenn vnnse rechtwerdigenn sake mogenn uthforenn an den ende vnnde geborlikenn richter dar wy de latenn hebbenn vnnde dar by byddenn den genanten iuwer gnadenn Heren vnnde swager mynen gnedigestenn Heren vann magdeborch vnnde halberstad So de sake uthe uthe (s/c) pewesiiker macht hanget vor syner gnaden kerckenn to Halberstadt lethmatenn vnnde prelaten dem werdigen Heren nicolao amelinges deken der kerckenn fancti Bonifacij bynncn halberstad vnnß dar jnne willenn gunstich forderlick vnnde tko vnnsem rechten« eynn gnedich here synn willenn myne juncfrowenn Vnnde ick iegen dene genanten mynen gnedigesten vnnde sunderlikenn tegenn iuwe gnade myt vnseme ynnigenn gebede in god denn Herenn gerne vordenenn Bidde des iuwe gnade gnedigen vnnde to vorlatinge anthwordinge.

     
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