Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. Urk. 23. , S. 48
Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. Urk. 23. , S. 48


(Nach dem Copiar, — Bergl. Urk. 24 vom I. Juni 1237.)
^. <tei gravis <juxeiss« qunnclsm ssxonie Omnibus prelentem psginsm inspeoturis psrstsm in «mnibus vnluntstem Lcisnt «moes Komines qui prekentem psßinsm inspieiunt
!) Die AuSstelierinn der Urkunde nennt stch äuxcikls quon<Ism ksxonie. welches auf einen Wittwenston» schließen läßt. Des Pfalzgrafen Heinrich (i 122?) Wittwe mar Agnes, eine Tochter des Markgrafen Konrad von Landesberg; ste starb am l, Jan. 1248. (Wedekind Noten I. 334 g. 14.) Der Pfal^graf Heinrich nannte stch bekanntlich <!ux Ssronie et palstinus Lomes gkeoi, moravf also das .ctureislu quoncksm ksxonie» paßt, (Diese Herzoginn nannte stch auch DueiNs in VienKusen, welches Kloster ste gestiftet hat.)
2) Diesen Justaz, welcher Güter zu Büchten dem Kloster Walsrode verkaust hat und dazu den obigen Consens erwirkte, gnden wir in der Urkunde de« Droste« ^(oräsnis) zu Braunschweig ohne ZoKr durch den Znsalz ,6« VornKoll« näher bezeichnet, Justaz von Vahrenholz erscheint in Urkunden äe 1215—I24S und war eine Person mit dem «LuktscKius 6e Vornkolte,« welchem Herzog Otto von Braunschweig in der Urk. 22 die Erlaubnis; ertheilte, dem Kloster Walsrode die demselben verkauften Güter zu Büchten zu übertragen. Späterhin wurde dem Kloster der Besitz von Gütern zu Büchten von einem Vetter der Familie von Bahren» holz, Reignard genannt von Rotgarde, streitig gemacht, welcher am 4. Juli 1253 gegen eine EntschSdi- gangssumme mit seinem Sohue Justaz auf diese Ansprüche verzichtet und dem Kloster einen gleichen Verzicht von seinem Blutsverwandten, dem Ritter Heinrich von Bahrenholz, bei Verlust der Entschädigungssumme zusichert (Urk. 42).
Z) Wohl vor dem 1. Juni 1237. (Bergl, Note I.)
<) Sslckevinus 6s Kertelderge zeugt mit ^rin« clspiker (6e SlkmKeoburF) in einer GanderShcimcr Urkunde für Herzog Otto von Lüneburg im I. 1247 (Orig. III, 212) und wird von Steffens den, Geschlechte von Blankenburg zugerechnet. Sslckuinus de UerlssberoK oder Uerlivgesbsrg (unweit
zu Walsrode. Urk. 22 — 24, 1237
tsm futuri quam presentis temporis quoll ^ustaeio presente öslllevino 6e Kertesberge ^) et Iienrico <le Hosen ^) et a6uoc«to. ^o. et On<jesrillo lUspellaoo sua bona in LueKten emts s clomin« meo <ju«e solut« llepollta Omni lstigseione llimilimus, vt euiounque venclere vel exponere voluerit tsmqusm 6e sli^s suis bonis saoere Koe libere polkit.
Usrlingeroäe im Amte Harzburg) wird I2ZI alS ein Bruder de« ^«rclsnus 6spifer bezeichnet. (Steffens Gesch. vvn Eamde S. 123 Note ck.)
b) Etwa 6e Husum sein Kirchdorf Im Amte Wölpe) oder Nus (Haus)? EI» Uenrieus cke V«m« erscheint In der Urkunde de« «. Otto IV. de >204. «r!«. III, 77S.
Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, ed. Hodenberg, 1859 (Google data) Urk. 23. , in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/KlosterJohannisWalsrode/bc1b95c9-7fd8-412e-ab98-b7225216d4f0/charter>, accessed 2025-04-03+02:00
The Charter already exists in the choosen Collection
Please wait copying Charter, dialog will close at success