Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. INI —1200. , S. 63
Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. INI —1200. , S. 63


1198—1223, 5 vor 1233; 1217- 1253. 5 13. Januar 1253, 1219—1239. 1219—1239.
uxor ^ults, viclus 1239. e»n. Srem. 1217 — 123«,
prep.XVillsdsäi 1222 Janr. 12. —1239, prep. Slepnsni 1223—1231, epi8o«p. Wndensis 1242—1253, r 13. Januar 1253,
(IK.) ZoKumss II. (I? ) Von« V. (18.) Schwester(deö Johann u. Cono). (I9 > Schwester (rrmsutrucke).
1233—I2S5. 1233 —12SK, Gem. Neinricus 6e (Wunslorf) Gem. Ueinricus IV, <1e SrucKKuKn
Sig. 2 6s 125«. 5 22. Februar 12««. Veltbsrg 1233. (Oldenburg) 1233.
epise. KIin6, I2K1 — 12««.
(2« ) »»äolku« II. (21.) vsuräckus VI.
1274— 1299! 1274—1299. vior: «) ^gnss, 5 1283; Sig. 3 6s 1295.
b) Usris tili» V^oictmsri rezzis 6e SeKveäen 1285. Gemahlinn: Nsävißis, Schwester de» Lonrsgus
c«gn3tus Nermannus nobilis 6e SisvKens 6iclus Nocie 1285. comss 6e Nitderß, episv. Osnsdruß, 1278.
(2» ) Kuckolsus HI. (27.) »urkllilrSu» (30.) «AckvizK
13U0 —135«. 1300—1310, Gemahlinn des Grafen
Sig. 4 6s 135«. Vemahlinn Jutta? oder eine (ungenannte) nod. domivellus I3«5. Johann von Oldenburg 1298. Schwester der Grafen Gerhard und Otto von Hoya, welche den Rudolf nepotern et geoerum nostrum nennen, 130«,
Ueber da« Wappen der Edelherren von Diepholz giebt unS die Wappcntafcl zum Diepholzer Urkunden buche erläuternde Abbildungen, von denen wir hier nur folgende Nummern aushebeni
I. Herzsiegel des Edelherrn Rudolf I. von Diepholz (1219—1239) mit der beschädigten Um
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schrift ,5 giß. srs. «udoi» cle l2l«. Der durch cincn Querbalken getheilte Schild enthält in der obere» Hälfte den schreitenden Löwen, in der unteren Hälfte aber die in dem Siegel des Edelhcrro Johann ll. 6s 125« vorkommenden Rauten.
2. Herzstegel deS Edelherrn Johann II, von Diepholz de 1256 mit der Umschrift: ,5 S.^oKonnis cle DikKolte.« Der durch einen Querbalken getheilte Schild zeigt in der oberen Hälfte einen facionirten leeren Raum, in der unteren Hälfte aber S Rauten, welche ganz wie die drei Lüchower Rauten eingefaßte Edelsteine vorzustellen scheinen.
Siegelabbildung 6e 12«! auS I^exser comroenlslio cle coritrssigillis meclii sevi, 1276, S. 36 sin der Wappentafel nicht abgebildet, weil die bezügliche Urkunde cle 12»! in die noch nicht gedruckte dritte Abtheilung de« Diepholzer UrkundenbuchS gehört).
Herzstegel deS Grafen Rudolf II. (1274— I2»g) mit der Umschrift: „1- S. Nocloili nobilis 6e DepKolte.« Der ebenfalls durch einen Querbalken getheilte Schild zeigt in der oberen Hälfte den schreitenden Löwen, in der unteren Hälfte den Adler. Da» Rücksiegel zeigt gleichfalls einen Adler mit der Umschrift: ,1- S. Nennci pssl, sä, cle öere(n)storp.« Diese Umschrift scheint sich auf das Siegel der Kirche zu Barnstorf Amts Diepholz zu beziehen, weshalb der Adler Wohl nicht auf den Rietbergschen Adler zu beziehen sein möchte.
^sZ 3. Herzstegel des Edelherrn Konrad VI. cle 1295 mit der verletzten Umschrift: ,5. corirscli
.... de e.« Der gcnaunlc Schild zeigt in der oberen Hälfte den schreitenden Löwen, in der unteren
Hülste den Adler.
^s?. 4, S. Zwei große runde Siegel deS Rudolf III. (I3W—135«) und de« Konrad VII. (1331 — 1356) mit Löwe und Adler, nebst Rückstcgel de« Konrad mit dem Hirschgeweiht.
6. Kleines runde« Siegel de« Rudolf IV. (1330 —I3S5), Mittelschild mit Löwe und Adler und K kleine Nebcnschildc, auf welchen der Löwe und Adler abwechseln.
Die Siegel 4, 5, 6 finden flch an der Stiftungö-Urkunde für die von den Edelherren in ihrer Burg zu Diepholz am 25. November 135« erbanetcn Kapelle (Diepholzer Urk,-Buch Urk. 5»),
DaS «6 4 und verwöhnte Rüllstegcl des Konrad mit dem Hirschgeweihe findet flch seit jener Zeit ausschließlich als Wappenstück im Schilde der Edelherren von Diepholz, bis wir beim Edelherrn Otto IV, (1424—1472) wieder das alte Wappenschild, den schreitenden Löwen und den Adler, antreffen. 2) «Uerrvsnnus et ^«Ksrmes lrstres clicti cle SruniriFkuleri« gehören zu den Edelherren von Brüninghnsen, deren Stammsitz in dem Kirchdorft Brüninghausen A. Calenberg zu suchen ist. Sie überließen Anfang de«. 13. Jahrhunderts ihre Güter im Hoyaschen an die Grafen von Hoya (Höver Nrk.-B. I Urk. 16 von 1258). Ihre Besitzungen im Calenbergschen aber übertrug Johann III., der letzte des Geschlechts, 126« an das Stift Minden gegen eine lebenslängliche Rente auS den bischöflichen Höfen in Mandelsloh und Ahlden, nachdem cr sich nebst seinem vor ihm verstorbenen Bruder Hermann schon seit 1255 bei den verwandten Edelherren von Hodcnbcrg auf deren, dem letztgenannten Orte nahebelegenen Beste Hooenhagen niedergelassen hatte, wo er noch bis 1267 vorkommt. Das Wappen der Edelherren von Brüninghnsen zeigt zwei querliegendc Büffel- hörver. Ihre Genealogie läßt stch nach den urkundlichen Nachrichten folgendermaßen feststellen (wonach die älteren Angaben im Hoher und Calenberger Nrkundenbuche zu berichtigen sind):
IX. IX. von Brüninghnsen.
Willekin (XVIrcKinus) Johann I.
1215. t vor 31. Dccember 1217. I21S—1217, 4 vor 1231.
Gem. Adelheid, Gräfin« voll Wölpe, t vor 1231.
Johann II.
1231 — 1233, 4 1258. Gem. V, Tochlcr Hermann'« II., Edelherrn von Hohenberg.
Hermann Johann III. Hedwig
1242 —1258, 4 Vor 25. April 126«. 1255—127«. Canon, in Gandersheim 126«,
Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, ed. Hodenberg, 1859 (Google data) INI —1200. , in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/KlosterJohannisWalsrode/bc6b4023-1216-4e80-b721-127309a2c049/charter>, accessed 2025-04-03+02:00
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