Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. Urk. 366. , S. 279
Lüneburger Urkundenbuch - Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Nr. Urk. 366. , S. 279


(Abgedruckt im Hodenberger Urkundenbuche, 1858, Urk. S2«.)
Wy Hermen Bokelmann, Peter van Siuerdingk, nu tor tidt Borstendere der gilde vnnscn leucn frouwenn bynnen Walßrode, Bekennen vnde belügen openbare vor vns vnße nakomelingk vnde alsweme, Dat wy myth wetenn, willenn, vnde vulborde enes Erßamen Rades tho Walßrode vnde der gilde broder variier Erbarnn vnnd dogethßamenn Pellekenn zeligen herenn Roleffes van Hudenbarge Ritters nage» laten wedewenn Vefftig gülden munthe vertig Matthias Kossen vppe enen gülden to rekende, entfangen vnde vppegeborth Hebben, vnnde de Vorth nha Vormeldung zegell vnnd breuenn by ein Closter tho Walß rode gelecht dar van Jarlhkes dridden haluenn gülden munthe vertig Matthias krosßen vor enen gülden to rekende to tinße entfangende Dar vor wy vppgemelte vorstender vnde gildebroder vns vorplichtenn alle Sonnauendc dar vor dre almißen armen luden susteren effte broderen der sulfftenn gilde, edder anderen armen luden to geuende gelick de anderen spende In vorigen Jarenn vnde tidcn gemaket vnde geuen syn, Dar ensodan vefftig gülden wo vor van enem Closter to Walßrode affgeloset würden« SchaU ein Proucst tho Walßrode we de tho den tiden is dar medde ein vppsent Hebben de sulfftenn vefftig guldenn enen anderem wech dar ße wol mögen syn belecht werden vppe dath ensodan dre Spende effte almisße nicht gekrenket werden, Wy vppegemelte vorstender vnde Broder vnnser leuen frouwenn gilde vorplichten vns vnde vnße nakomelingk dar Jennige vorsümenisße dusser drier almisßenn to geuende mochten schenn dat wy denne enßodan vefftig gulvcn ane Jeninge Jnsage by ein Closter tho Walßrode willen wedder stadenn vnde geuen dar Jtlyke goddes dennste ßo de vppgemelte van Hudenberge by dem Closter dar vann to donde bestell vnde gemaket hefft. Dar ouer ßo wy genßlykenn Höpen vnde tho vnßenn nakomelingk willen vorsenn enßodan dre almisße myt den anderem, almisßenn gemaket geuen werdcnn Schullen wy noch vnnße nakomelingk to nener wedder gaue dem Closter effte Jemandes vor- plichtet sin Alle puncte vnde artikell dusses breues louenn wy oppgemeltenn vorstender vnde broder der ghilde vnnser leuen frouwen bynnen Walßrode der vilgemclten van Hüdenbarge, vnnd oren medebescreuenn
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stede vast vnde vnuorbrokenn' woll tho holdende, Vnnd wy Cord gogreue, Reinecke, Heltbargcs Borger» mester, Hans Vedders, Hans Ottinges vnde Olrik Bisswinkell Radtmann, tho Walßrode Bekennen vnde betugenn vor vns vnßc nakomelingk vnde alsweme bat enßodan Vordracht vnnde willekor vor vns gescheenn wo vorgescreuenn, vnde Hebben, vmme bebe vnde gebreckes der vorgenanten Olderluden vnser leucnn frowen ghilde, ores Jngezegell vnses Bleckes Jngezegell benedden dussen Reüersals breff heten hangen De gegeuen vnde gescreuen is, am Mandage In den Hilligen passchenn Am Jarhe vnnses hcrenn vefftein hundert ver vnde twintig Jahr.
Scharf ausgeprägtes Stadtstegkl von Walsrode, eine Kirche darstellend, in hellbraunem Wachse.
Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, ed. Hodenberg, 1859 (Google data) Urk. 366. , in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/KlosterJohannisWalsrode/e151d967-4213-4d42-b094-c3e9c774d5fe/charter>, accessed 2025-04-03+02:00
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