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Charter: Codex Diplomaticus Rheno - Mosellanus II, ed. Günther, 1823 (Google data)  № 377.
Signature:  № 377.

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Source Regest: 
Codex Diplomaticus Rheno - Mosellanus - Urkunden Sammlung zur Geschichte der Rhein und Mosellande, der Nahe und Ahrgegend und des Hunsrück, des Meinfeldes und der Eifel - III. Theil Urkunden bis 18. Jahrhundert II, № 377. , S. 578
 

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Codex Diplomaticus Rheno - Mosellanus - Urkunden Sammlung zur Geschichte der Rhein und Mosellande, der Nahe und Ahrgegend und des Hunsrück, des Meinfeldes und der Eifel - III. Theil Urkunden bis 18. Jahrhundert II, № 377. , S. 578

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    "Wir Wilhelm van Goilz GeDaden der heiliger Kirchen zu Colne Ertzebischoue und des heiligen Rychs in Italien Erlzcanceller, und wir Baldewin van der selben Goitz Ge naden Ertzebischoue zu Treire, und desseluen Rychs durch Welschlant Ertzecanceller . dun kunt allen Luden, -want der edilman Wilhelm Greue zu Wede unser lieue Ge- truwe, an uns komen is, ind uns gebeden hait, dal wir durch des Bichs ind gemeyne Ere ind Bescheidenheit des Lantz, den hochgebornen Vursten, Hern Wilhelmen Marg- greuen zu Gulche, den syne Soene weder Bescheidenheit geuangen hant, uss Geuenknisse iud zu Rechte helpen wil len; darumb und ouch want derselbe Marggraf unser bei der Gestichle Man is, so syn wir ouerkomen und zu Raide worden, dat wir in, uss Geuenknisse und zu Rechte helpen willen. Ind want wir dat ayn grosse Kost, Schaden ind Arbeit nil dun mugen, so het uns der vurgenante Greue van Wede van des egenanlen Marggrauen wegen, des he in des Sachen wail mechtich is, as he uns het gesprochen, geboeden zu uerlyuen unser etlichen vur syne Kost, Scha den und Arbeit, alsulche Vesten und Gut als herna ge schähen steh. Zu dem ersten, dem Romischen Riehe, dat wir van eirste besorgen wolden suiche Vesten ind Gut, dy der vorgenante Marggraue van dem Riehe sunder mittel zu Leone het, oue zu Pande, usgescheiden Syntzige ind Remagen mit irin Zubehören, dy an1 uás beide Ertzebi schoue iud unse Gestiebte komen sulen, ai herna geschriben

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    steh} Lid ouch ussgescheiden Aiche, oue derHertzoge van Brabant in unse Helpe komit, na eyncher der Vuiworde, dy tuschen uns und em gereit sint. Vortme uns Wilhelm . Ertzebischoue zu Colne, und unsem Gestichte sulen blyuen alsulche Vesten ind Gut, dy nu steint, an deu Grafscheften van Gulche ind van dem Berghe, dy von vnsem Gesuchte zu Lene nirent, oue steyut zu Pande. Vort uns Bai de wine Ertzebischoue zu Trere ind vnscm Gestichte Munstere in Eyfelen, Hillisheim, Dollendorp, ind W ildenberg ind wat zu den Vesten gehorit, wilche Vesten ind Gut alle zyt Leen blyucn sulen des Gestichtz van Colne, as verre sy van em zu Lene rureut. Ind sullen ouch wir Baldewine ind unse Gestichte van Treire sy alwege dem Gestichte van Colne, as verre sy van em zu Lene rurent, dun vermannen na der seluer Lene Rechte, mit eyme edelen Manne, oue mit eyme Dumproiste, ove Dumdechen, der Kirche zu Treire. Ind sal ouch uns Baldewin und unsem Gestichte verlyuen, wat Vesten Gütz ind Herschede derselue Marggraue van uns zu Lene het. Vortme sulen wir Ertzebischoue von Colne ind van Treire ind unse Gestiebte beide semenlli- chen bebalden Syntzige ind Remagen ind wat darzu ge höret . doch also, wanne wir Ertzebischoue van Colne ind unse Gestichte van dem Ertzebischoueo zu Treire ind syme Gestichte Syntzige ind Remagen mit irem Zubehören aleyne hauen Wullen, su sulen wir ind unse Gestichte dem Erze- bischoue zu Treire ind syme Gestichte as ueil Gütz ind Herschede darvur geuen, as unser beyder gemeyne Vrunde zytlich dunkit ind eyndrechlich werdent. Vortme sullen wir Wilhelm Ertzebischoue zu Colne den Hertzogen van Brabant sunder Argelist iu unser beider Helpe brengen zu desen Sachen, nach den Vurworden, dy unse Vrunde von

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    unsen wegen mit em gereit hant, oue mit em weruen na unser Muge sunder Argelist, dal be stille sitze, ind weder uns nit enduy in denselben Sachen. Vortme sobalde -wir Ertzebischoue zu Colne Vyant worden syn des Marggreuen Soene, su sulen wir manen, den Grenen van der Marken sunder Argelist bynnen eyuem Maynde alreneist dama vol gende, dat be in unse Helpe kome zu desen Sachen, dat he schuldich is zu dun, na den Vurworden dy tuschen uns und em gelegen sint. Vort oue der egenante Marggreue uns Wilhelm Ertzebischoue zu Colne zu der Hant oue in unse Gewalt komit, so sulen wir in halden, ind stellen zu unser beider Ertzebischoue Behuue, ind sulen syn nit losen noch keyn Ende mit em noch sinen Soenen nemen, noch nil mit em dun ed enwere dan mit Willen ind Gehenk nisse des Ertzebischoue zu Treire. Queme auer deselue Marggreue in Hant oue Gewalt uns Ertzebischoue zu /Trcrc, su sulen wir in dem Ertzebischoue zu Colne ind sime Gesuchte, antworten, ind sulen der Ertzebischoue zu Coin ind sin Gesuchte in dan ouch zu uns beider Ertzebi schoue Behuue halden ind bestellen, ind darmede dun as vurgeschreben steit. Vortme want der Greue van Wede dess Sachen eyn Cleger ind eyn Anbegin geweist is, ind he darumb Kost, Schaden, ind Arbeit gehait het, ind noch hauen mus . wer dat Sache, dat wir Ertzebischoue vurge nant mit des Marggreuen Soenen eynche Suyne oue Ende nemen . su sulen wir denselbin Greuen van Wede, as em Noit is darynne besorgen, as unser beider Ertzebischoue vurgenant Vrunde dunkit zytlich Wesen. Ind sulen ouch wir beide Ertzebischoue geynen Vreden nemeti, mit des Marggreuen Soenen, wir ennemen dan den Greuen von Wede darin, ind sal der Greue van Wede sich ayn uns

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    beide Erlzebischoue noch ayn unsen Willen nit saynen noch vreden, noch geyne Gedult balden noch nemen in desen Sachen, mit des egenanten Marggreuen Soenen, ge- meiiilichen noch besunder. Vorime sulen wir Erlzebi schoue vorgenant unser eyn ayn den anderen, ind sonder des andern Willen, ind Gehenknisse sich noch sunen noch vreden noch geyne Gedult balden noch nemen in desen Sachen mit des Marggreuen Soenen noch mit iren Helpe- ren. Mer wir sulen dess Sachen, ind wat dauane komen mag getruwelichen ind vestenlichen by eyn verlyuen unge- scheiden aslange bis wir der Sachen eyn gantz Ende ge- wynncn na unser beider Willen ast vurgeschriben steit. Vort zu welcher Zyt uns ayn Viani win in desen Sachen des Marggreuen Socne, su sal auch der andere mit em Vyant werden unvcrtzogenclicben. Up dése Punte ind Ar- tikele ind wat zu desen Stukken uns beiden Ertzebischo- uen gut ind nutze is, sal man Breue machen in der besten Formen ind wysen as dat syn mach, ind as sich dat eyschit. Ind han wir beide Erlzebischoue vorgenant uns eyn den anderen in guden Truwen gelouit, ind gesichert stede ind vaste zu halden zu dun ind zu handhauen, alle dese vurge- nante Stuko ind ir eclich as sy da vur geschriben steint. Usgescheiden alreley Argelist ind Geuerde in allen desen egenanten Sluken ind ir eclichen besunder. Ind des zu Ur kunde han wir beide Erlzebischoue unse Ingesegele herup gedruki, ind gescbagen dese Stuke up dem Ryne by Eii- gers, na Goitz Geburde drutzenbundirt Jair ind dama in dem eyn und vunftzichien Jare des anderen Dagis in dem Apprille.

     
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