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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1361 II 05
Signature: 1361 II 05
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5. Februar 1361, Wien
Bischof Gottfried von Passau kündigt seine Absicht an, mit dem Stifte einen grossen Besitztausch vorzunehmen und macht die Namen der acht Schiedsmänner bekannt.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 512
 

cop.
C, 107 nr. 171

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    Wir Gotfrid von gotes genaden bischofe ze Passaw bechennen mit dem brief, das wir mit wolbedachtem müt und nach zeitigem rat uberain sein chommen und haben uns des bedacht, das wir dem erwirdigen und lieben in got Vlrichen dem brobst ze Sand Polten widerlegen und auswechselen sullen was er zoll maut gruntrecht unde ander rechteua gueter oder gult ze Sand Polten hat denn allain was seiner ambthöf und hæuserb und aller seiner chirchen und capellen heuser und auch die widem und dannoch was in der widem wär, des der brobst und das chloster sichtichlichen geraten möcht und des er beweist wurde von den die wir und auch er darzue schaffen, das sol er uns auch geben. Wir sullen auch die egenanten recht gueter und zins als oben geschriben ist gelten und widerlegen nach rat und weisung unsrer getrewn lieben maister Hainrichs techant ze Ens, maister Vlrichs unsers obristen schreiber, Chadolten von Ekhartsaw des elteren und Marchats von Tiernstain die wir an unserem tail darzue genommen haben. So hat der vorgenant brobst an seinem tail den geistlichen brueder Nycla maister ze Mawrperg, Wernharten den trugsaczen, Gotfried den Sebekchen und Lewtolden den pharrer ze Sand Polten darzu genommen und was die ervindent umb die widerlegung und umb all auslæufc die sich unz auf den spruch vergangen haben oder zwischen unser noch ergen mochten, wie so die genant mochten sein, do sullen wir baidenthalben pei beleiben; und wër das uns oder im ze baiderseit unsrer sprecher ainer zwen oder mer abgiengen angevär so sullen wird ander an ir stat nemmen in allem dem rechten und gewalt als die vorderen von uns gehabt haben und auch obengeschriben ist. Wär aber das dieselben unser und auch des brobst spruchleut uberain nicht werden mochten, so sullen si nemmen nach iren trewn angevar einen obman zu in, und auf welhen tail der dann gevellt‚ bei dem spruch deselbene tails sol es dann beleiben an allen chrieg. Auch sol der spruch der obgenanten sach geschehen und gesprochen werden zwischen hinne und Sand Gorgen tag der schierst kumbt, und wann wir zu dem spruch senden wellen‚ das sullen wir dem brobst vor vierzehen tag ze wissen tün an gevar. Und daruber zu einem urchunt geben wir den brief besigelten mit unserem anhangunden insigel, der geben ist ze Wienne, an sand Angneten tag, nach Christi gepurd dreuzehenhundert jardarnach in dem ain und sechzigisten jar.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 512-513

    Original dating clausean sand Agneten tag



    LanguageDeutsch

    Notes
    1a rechten. b hdêwser; die Ligatur æ ist hier, wie in dem folgenden Falle, von C missverstanden und für de gelesen worden. c ausldewff. d wiederholt.e so!1 Unterschrift: Episcopus. Ein hindergangbrief des wechsel umb die rechtendie wir in der stat gehabt haben.
    Places
    • Wien
       
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