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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1365 VI 29
Signature: 1365 VI 29
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29. Juni 1365, St. Pölten
Gisela, Witwe Wolfharts beim Wilhelmsburger Tor, giebt dem Stifte ihren dortigen Krautgarten zum Seelgeräth für ihren verstorbenen Gatten.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 636
 

cop.
C, 120 nr. 198.

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    Ich Geysel Wolfharts seligen witib bei Wilhalmspurger tor datz Sand Polten und mein erben vergehen offenlich mit dem brief, das ich mit wolbedachtem muet, mit gutlichem willen, ze der zeit da ich es mit recht wolgetün mocht, durch got und auch durch des vorgenanten meins wirts, meiner und aller meiner vordern nachkomen seien hilf trosts und hail willen recht und redlich gegeben han den erwirdigen und geistlichen herren hern Vlrichen probsta und der gemain des convents des gotshaus datz Sand Polten meinen chraut garten daselbs vor Wilhalmspurger tor gelegen ze nagst Pawln gortenb von Gravendorf, der von demselben gotshaus mein purchk recht ist und jarlich dient den herren in ir gustrei zwelfthalben wienner phenning ze purkrecht und nicht mer, so beschaidenlich das ich den selben meinen chrautgarten nutzen und nissen wil unz an meinen tod und nach meinem tode sullen si sich des underwinden und allen iren frumm damit schaffen, als das in und irem gotshaus allerpest fuglich und nutzlich seic an allen irrsall. Denselben garten hab ich in geben auf ir oblai, also das si des vorgenanten meins wirts, meiner und aller unseren vordern seelen ze hilf und ze trost nach meinem tod alle jar an dem nachsten suntag nach dem ach tistentag unser frawntag ze der schiedung mit vigili und an dem montag darnach mit ainer selmeß ainen ewigen jartag in irem gots haus begen sullen in aller masse als irs gotshaus sit und gewonhait ist, auch sullen wir tailheftig werden alles pets vastens und almuesen und andern gueten werch die in irem gotshaus volpracht werdent. Und pin ich egenante Geysel mit sambt meinen erben unverschai denlich des obgenanten garten ir recht gewer und scherm fur all ansprach in allen den rechten, als vorgeschriben stet. Des ze ur chund gib ich den brief versigelt mit der erberr leut insigellen Mertten ze den zeiten richter datz Sand Polten und Leben des chunter burger daselbs, die ich des vleissichleich gepetten han, das si der sach zeugen sind mit iren insigellen, und wenn ich selb nicht aigens insigel enhan, so verpint ich mich mit meinen trewn under di gegenwurtigen insigell alles das stet ze haben das vor geschriben stet. Geben ze Sand Polten, nach Christi geburd dreuzehenhundert jar darnach in dem funfundsechzgisten,d an sand Peter und sand Pauls tag der heiligen zwelfpoten.
    Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA I, Wien 1981) S. 636-637

    Original dating clausean sant Peter und sant Pauls tag



    LanguageDeutsch

    Notes
    1a vor diesem die durchstrichenen Buchstaben Bli, letzterer vielleicht nur derAnsatz zu einem o; im Orig. stand mithin wol Brobst. b so! c ist sei so!d funfundsechtzisten.1 Unterschrift in C: Ypolitensis. Das ist der Wolfflin briefe pei Wilhalms purger tor umb ein chrautgarten daselbs, davon man dient auf die gustrei zwelifthalben den. — Interessant ist die verschiedene Benennung der Stifterin in der Urkunde und der Rückaufschrift, welche sicherlich noch zu Lebzeiten Gisela's verfasst wurde. Dort heisst dieselbe mit vollem Namen Geysel Wolfharts witib, hier wird kurz von der Wolfflin gesprochen, was schon sehr an Familiennamen erinnert.
    Places
    • St. Pölten
       
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