Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1379 II 25
Signature: 1379 II 25
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25. Februar 1379
Das Stift verpflichtet sich zur jährlichen Leistung von 32 Eimern Weins an das Siechenhaus zu St. Pölten.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 215
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 215
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im Stadtarchiv zu St. Pölten
im Stadtarchiv zu St. Pölten
Beide Siegel fehlen.1
Material: Pergament
Wir Lewtolt von gots gnaden probst, ich Stêphan techant und wir der convent gemain des gotzhaüs ze Sandpölten bechennen und tün künt offenlich mit dem brief für uns und für all unser nachkömen daselbs, daz wir uns verlubt und verpunden haben und verpinden uns mit dem brief hinz den armlaüten und siehen in unserm spital ze Sandpölten umb dï zehent dï hernach benant sind, di man in und demselben spital durch got gegeben hat und di wir auch inne haben: von erst dacz Zwischenprünn aüf zwain halben lehen, dacz Wieczendorf aüf vïr lehen, dacz Wêczendorf auf ainem lehen und daselbs auf fümf und fümfzig jeucharten überlendes halben zehent, dacz Wernhartstorf an der Öd drittail zehent und dacz Weczmanstorf aüf drin lehen und dacz Pösenhord aüf ainem lehen ganzen zehent, davon man jêrlich ze purkchrecht dïnt unserm genedigen herren . . dem bischof ze Pazzaw ächt wiennër phenning an sand Michels tag in sein ampt ze Sandpölten, so beschaidenlich daz wir den obgenanten armlaütten und siehen von den nüczen der zehent alle jar jêrlich zwen und dreizzikch emmer wein geben und raichen süllen, all freitag ainen halbem emmer und di übring sechs emmer sol man ünder sew auch tailen, als verr di gelongen mögen, iea uber virzehen tag wenn si padent. Wër aber daz si zü der selben zeit nicht padëten, so sullen wir in denselben wein am sampcztag in derselbemb wochen geben; tëten wir aber dez nicht, so süllen und mögen sich di purger ze Sandpölten der obgenanten zehenten underwinden mit unser aller gunst und willen, und di innehaben und auch den egenanten armlaüten und siehen den wein von denselbemb nüczen derselbem zehenten raihen und geben zü den tëgen und auch in aller der mazz als vorbenant ist, als long unz daz wir all saumung des weins ze raihen widertün, und wenn wir dann di saumung widertan haben, so süllen uns auch dann und dem obgenanten unserm gotzhaüs di vorgenanten zehent gënzlich von in ledig sein und gevallen an alle irrunge in den rechten als vorgeschriben stet. Mit urchund des briefs, besigltn mit unsern zwain grozzen anhangunden insigln. Geben an freitag vor dem suntag in der ersten vastwochen in der vasten, nach Christi gepürde dreuzehen hundert jar und in dem naün und sibenzkistem jare.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 215-216
Notes:
11 Rückaufschrift: Stiftbrief auf das spital pro 32 urnis weins vom probst. — Ich danke die Abschrift und Collation dieser Urkunde dem lebhaften Interesse, das der Herr k. und k. Oberst, Freih. v‚ Handel-Mazzetti, derzeit Bataillons-Commandant in St. Pölten, dem Vereine für Landeskunde und dem Urkundenbuche entgegenbringt.a die Vorlage hat y mit zwei Punkten, es war mithin genau so aufzulösen wie auf S. 198, Zeile 4. b vgl. S. 206, Anm. b.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1379 II 25, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1379_II_25/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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