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Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1397 VI 04
Signature: 1397 VI 04
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4. Juni 1397
Hanns der Liechtenwinkler verkauft dem Stifte den Sedelhof und ein Lehen zu Heutelberg.
Source Regest: 
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 378
 

orig.
Current repository
HHStA Wien AUR (http://www.oesta.gv.at)

Die drei Siegel fehlen;
Material: Pergament
    Graphics: 

    cop.
    C‚ 132 nr. 218.

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      Ich Hanns der Lyechtenwinkchler, ich Elspet sein hausfraw und all unser erben vergehen offenlich mit dem brief allen den di in sechent, hornt oder lesent, das wir mit wolbedachtem müt und mit gesampter hant zu den zeiten do wir es mit recht wolgetun machten, recht und redlichen verchaüft haben unsers rechten aigen unsern hof genant der Sedelhof mit aller zügehorung; darnach haben wir verchaüft unsers rechten lehen ain ganz lehen gelegen dacz Heutelperig, da zu den zeiten Stephan der Heutelperger aufgesezzen ist, das wir ze lehen gehabt haben von dem erwïrdigen geistlichen herren hern Gerungen dem probst und dem goczhaus ze Sandpolten mit aller zügehorung, davön man jearlich ze purkchrecht dïnt sechs schilling an sand Michelstag und vïr und sechs schilling phening an sand Goergentag‚ das alles gelegen ist in Sandpolten pharr. Also haben wir den obgenanten Sedelhof mitsampt dem egenanten lehen mit aller zügehorung ze veld und ze dorf, gestift und ungestift, versücht und unversucht, es sei päw waid holz wismad paewmgearten‚ nichtes darinne ausgenomen, verchaüft und geben umb hundert phunt und umb dreizikch phunt wienner phening, der wir genzlich verricht und gewert sein ze rechten tegen und an all schaden von den obgenanten herren hern Gerungen dem probst und dem ganzen convent ze Sand Polten, also beschaidenlich, daz si mit dem obgenanten gutern und mit aller zugehörung so vorbenant ist, allen irn früm schaffen süllen, verchaüfen verseczen und geben wem si wellen an allen irsal, als mit andern guetern di zue irm goczhaüs gehörnt. Und sein wir des ir recht gewërn und scherm fur all ansprach, aigens als aigens recht ist, lehens als lehens recht ist und des landes recht ze Österreich; get in aber daran icht ab mit recht, oder ob si mit recht icht chrieg oder ansprach daran gewünnen, von wem das wêr, allen den schaden den si des nement, daz sullen wir in widerchern, und süllen si daz haben dacz uns und auf all unseren gütern‚ eribgüter oder varund güter di wir haben, wir sein lebentig oder tod. Mit urkund des briefs‚ den ich in besigilten gib mit meinem obgenant Hannsen insigl; und der sach sind gezeugen di erbern Pawl der Redler von Sichtenberkch und Rueger der Schifer mit irn insigeln in und irn erben an schaden, di wir vleizziglich darümb gepeten haben. Geben an möntag nach dem heiligen aufferttag‚ nach Kristi gepürd dreuzehenhundert jar und in dern siben und newnzigistem jar.
      Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 378-379


      Notes
      11 Rückaufschrift des Originals und Unterschrift in C: Ypolitensis. Hanssen briff Liechtenwinkler umb den Sedelhoff den brobst Gerung gekaufft hat und umb ain lehen gelegen ze Heutelperch in Poltinger pharr.
       
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