Charter: St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1398 V 05
Signature: 1398 V 05
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5. Mai 1398
Agnes, die Witwe Ulrichs von Rassing, mit ihren Söhnen, Töchtern und Miterben erklärt sich mit den Verfügungen eines Schiedsgerichtes einverstanden, das zwischen ihnen und dem Pfarrer Andres von Kappel eine Entscheidung gefällt hat.Source Regest:
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 385
LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 385
C‚ 206 nr. 357.
Ich Agnes Ulreichs selig witib von Rezzing, ich Jans und ich Paul ir sün, ich Kathrey und ich Elspet ir tochter und all unser erben und miterben verjehen offenlich mit dema brief allen den die in sehent hornt oder lesent, umb den hof mit aller zugehorung gelegen dacz Ressing under den Wasen in Chapeller pharr, davon wir vormalen vier mutt getraids gedint haben dem erbern herren hern Andren pharrer ze Chappellen und seinen vorvodern daselbs. Nu wardenb wir mit demselben dienst vast beswert, das wir denselben dienst von dem obgenanten hof mit seiner zugehorung nicht gedienen mochten, und gaben im denselben hof mit aller zugehorung willigchleich und mit wolbedachtem muet genzlich auf zu seinen henden, also das er denselben hof furbas selb innhaben pawn und verwesen solt und allen seinen und der obgenanten seiner kirhen frumm damit schaffen solt, an all unser irrung, ze veld und ze dorf. Nu sind unser erben herfur kömen und haben dem egenanten hern Andren mit sambt denselben unseren erben an dem vorgenanten hof mit seiner zugehorung invell und irrung daran getan und wolten den hof wider von im gehabt haben‚ von des wegen das er den ze veld und ze dorf päulich gelegt het. Des sein wir auf baiden tailen willichlich gegangen hinder erber leut‚ also was die zwischen uns von des egenanten hofs wegen mit seiner zugehorung sprechent erchennent und ervindent, das wir das auf baiden tailen gänzlich gein enanderc stat haben wellen. Die habent zwischen uns gesprochen, das uns der vorgenant her Andre fur den egenanten hof mit seiner zugehorung funfthalb phundt wienner phenning widerteadingt,d der wir genzlich ze rechten tagen und an all scheaden von dem vorgenanten hern Andre verricht und gewert sein, daran uns wol genugt hat, also beschaidenlich das wir noch unser erben noch miterben oder ander leut von unsern wegen hinz dem egenanten hern Andren und hinz allen seinen nachkommen, pharrern ze Chappellen, von des obgenanten hofs wegen und seiner zugehorung chain ansprach noch vodrung wartung noch recht hinfur haben wellen, mit recht noch an recht, vil noch wenig, und verzeihen uns desselben hofs mit seiner zugehorung genzlich, also das er und all sein nachkomen, pharer ze Chapellen, mit demselben hof und mit seiner zugehorung allen irn frum schaffen sullen, verchaufen verseczen und geben wem si wellen, und damit ze tuen und ze wandeln als mit andern guetern die zu dem obgenanten gotshaus ze Chapellen gehornt, an all unser irrung. Wer aber das wir in oder unser erben und miterben oder ander leut von unserntwegen chrieg invell und irrung daran teten, wie sich das fügt, allen den schaden den si des nemment wie der genant ist, chainen schadn ausgenommen, das sullen wir in alles ausrichten und widercheren, und sullen si das haben dacze uns unverschaidenlich und auf all unsern erben und miterben und darzu auf all unserm guet erbguet oder varund gut nichts ausgenomen, das wir iczund haben oder noch gewinnen in dem land ze Osterich oder wo wir das haben, wir sein lebentig oder tod. Und des zu einem waren urchund so geben wier in den brief besigilten mit unsers genedigen herren insigil hern Gerungs brobst ze Sandpolten, der des obgenanten hofsf rechter purkherr ist; und der sach ist gezeug der erbergg Walther von Chaczenperg mit seinem insigil im an schaden, den wir vleissichlich darumb gepeten haben; wann wir obgenant all selb aigner insigil nicht enheten, so verpinden wir uns mit unsern trewn fur uns und fur all unser erben und miterben an aide stat under der obgenanten insigilen, alles das genczlich steat ze haben das vor an dem brief geschriben stet, der geben ist an sand Florian tag, nach Christi geburde dreuzehenhundert jar und in dem achtundneunzigistem jar.
Source Fulltext: LAMPEL, Urkunden Sanct Pölten (=FRA II, Wien 1901) S. 385-386
Notes:
1a wiederholt. b so. c so. d vnd ertëdingt.e dascz. f hafs. g so.1 Unterschrift: Chapellen. Littera domini Andree plebani in Chappellen super curiam in Rezzing.
St. Pölten, Augustiner Chorherren (976-1668) 1398 V 05, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1398_V_05/charter>, accessed 2025-04-04+02:00
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