Charter: Salzburg, Erzstift (798-1806) AUR 1285
Signature: AUR 1285
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1285
Salzburger Beschwerdepunkte gegen Herzog Heinrich von Niederbayern.Source Regest:
Salzburger Urkundenbuch, IV. Band, Urkunden von 1247-1343. Franz Martin. S. 145.
Salzburger Urkundenbuch, IV. Band, Urkunden von 1247-1343. Franz Martin. S. 145.


Defectus antiqui proponendi contra ducem Bawarie et aliqui novi:||
Datz Mænse gericht und vogtay.||
Umb daz aigen von Regenspurch, da man ze unrecht vogtay abnimt und umb Wildenek.||
Umb di unrecht mout ze Strazwalhen und ze Mætzleinsperge.||
Umb di vogtay datz sand Georiena) (Expeditum est istud.)b)||
Umb di gericht, di di Vrænchinger und di Rorer heten, di in daz gericht ze Titmæning geho/erent.||
Umb di stat ze Halle.||
Umb den Grutten und umb ander recht datz Halle.||
Umb daz gericht von dem Strælpu/ehel untz in den Weizenpach.||
Umb den Wechsel datz Halle, da man wider daz recht Mu/enicher phennig nimt, da man Salzburger solt nemen.||
Umb di mu/el, di her Hainrich an dem Ort innerhalb der rinchmower ze Halle von newem dinge geslagen hat. Umb di mu/el, di ze Charelstain gemacht ist von newem dinge.||
Umb Chirchperg und umb Vager.||
Man irret daz gotshous von Salzburg an den leuten, di da haizent di Chiemsær, di dem gotshous ledich wurden von dem graven von Playn.||
Umb des capitels vogtay in dem Chinko/ew/o, di man ze unrecht niuzzet.||
Umb den Hohenstain und daz dar zue geho/ert, leut und gu/et.||
Umb di merunge der moutt ze Trovnstayn. (LX pfening von dem wagen ).b)||
Umb Trostperch, daz dem gotshous ledich ward von dem phaltzgraven und umb daz saltz von dem Hællein, daz man da nicht fu/erlæt.||
Umb di niderleg ze Titmæning und umb di irrunge der strazze, di man dez gotshouses leuten tu/et daselben.||
Umb di pruke ze Gauræching und umbe daz urvar daselben.||
Umb den unrechten zol ze Ho/ehenwart. ||
Umb di strazze, di dem gotshous abgenomeri sint gen Mu/eldorf ouf dem lande und ouf dem wazzer (und fu/er Trostperch ).b)||
Umb di mu/enze ze Œting und umb daz dwanchsal der durchvart durch Newe Œtinge.||
Umb daz gericht und umb di purch ze Tetelhaim, daz man dem gotshous vor hat (umb den Lentzensberch, der ouf des gotshaus aigen leit).b)||
Umb den Newen Marcht, der gepowenc) ist ouf des gotshous aigen.||
Umb daz gericht in dem Ysentkowe, da man daz gotshous anirret.||
Umb di vest ze Dornberch und Meglinge.||
Umb den ungewonlichen zollen ze Æmphinge in dem Rorbache, di man getailt hat wol an siben stet, und hat der herzog nicht hantprait, da man in da nimt.||
Umb di newen veste, di der Harschircher gebowen hat ouf des gotshous aigen datz Zangwerch und aber ein andreu neweu feste ouf des gotshous aigen ho/ef datz Teysing.||
Umb den Toufchircher, der ein neweu veste gebown hat und noch bowet ouf dez gotshous schaden, da vor dehaineu gewesen ist.||
Umb daz gericht datz Wald, daz her Ortlieb von dem gotshous hat, da solt er di schedlichen leut antwurten hintz Titmæing, di antwurt er hintz Œtinge.||
Umb daz aigen ze Giebinge, daz dem gotshous ledich worden ist, des sich underwunden hat der herzog.||
Der Toufchircher irret den pischolf an den gerichten bei Mu/eldorf in dem Tal ouf dem Graben und Zebinge.||
Umb den Lantzingern, der dem pischolf sein urbar vor hat an allez recht (und dem Moshaimer).b)||
Umb den Poxauwer, der wider alles recht dem pischolf sein urbar vorhat.||
Umb den Vrounberger, der an alles recht vorhat dem gotshous daz dorf ze Pv/ertten.||
Swaz dem gotshous ledich ward von der Tannerinne, des underwand sich vitztum Reicher und der herzog und der Toufchircher.||
Swer dehain ansprach hintz dez gotshous leuten hat, der bechlagt darumb des pischolfs gu/et und vordert der scherge den pischolf selbe darumb ze antwurten.||
Die vorbeschribne sache hat man furgeleit unvertzigen der andern sach, di nicht geschriben sint oder der man nicht gedencht ze disen zeiten.d)||
Umb den marchte ze Pu/ochpach, der marchtrecht haben sol.||
Umb di niderleg bei den mu/eln des gotshous bei der stat ze Halle, daz di so/vmer hinvarent und hervarent, do niderlegten, di bedwingt man nu in der stat ze Halle.||
Swer hintz dem Hællein varen wil nah saltze, den bedwinget man ze varen hintz Halle, swer daz ubervert, der mu/ez daz bu/ozzen mit einem pfunt pfennig.||
Wald und Mennos di pu/erge ligent ouf des gotshous aigen von Salzburg.||
Umb di engung, di man tu/ot den fu/erærn, di saltz in Bairen fu/erent unde) herwider ouf choren.||
Umb Tu/etzenpach.||
Umb den varst, der do haizzet der Mu/elnerperch, der des gotshouses aigen ist, den zeuhet sich der herzog halben an.||
Umb den Leuntzensperch daz man den fuder tu/on sol, daz gemeldet st und gevardert bi bischof Friderichen.||
Umb di gericht vogtai und zehent von der Stainbruk untz in di Trovn, di dem gotshause ledich sind worden von herrn Otten von Wolhen.||
Umb den zol datz O/ede, der des gotshaus ist, den nimt der herzog.||
Diseu vordrunge tu/ot mein herre von Salzburg unverzigen anderr vordrunge, di hie niht verschriben noh geoffent sint.
Datz Mænse gericht und vogtay.||
Umb daz aigen von Regenspurch, da man ze unrecht vogtay abnimt und umb Wildenek.||
Umb di unrecht mout ze Strazwalhen und ze Mætzleinsperge.||
Umb di vogtay datz sand Georiena) (Expeditum est istud.)b)||
Umb di gericht, di di Vrænchinger und di Rorer heten, di in daz gericht ze Titmæning geho/erent.||
Umb di stat ze Halle.||
Umb den Grutten und umb ander recht datz Halle.||
Umb daz gericht von dem Strælpu/ehel untz in den Weizenpach.||
Umb den Wechsel datz Halle, da man wider daz recht Mu/enicher phennig nimt, da man Salzburger solt nemen.||
Umb di mu/el, di her Hainrich an dem Ort innerhalb der rinchmower ze Halle von newem dinge geslagen hat. Umb di mu/el, di ze Charelstain gemacht ist von newem dinge.||
Umb Chirchperg und umb Vager.||
Man irret daz gotshous von Salzburg an den leuten, di da haizent di Chiemsær, di dem gotshous ledich wurden von dem graven von Playn.||
Umb des capitels vogtay in dem Chinko/ew/o, di man ze unrecht niuzzet.||
Umb den Hohenstain und daz dar zue geho/ert, leut und gu/et.||
Umb di merunge der moutt ze Trovnstayn. (LX pfening von dem wagen ).b)||
Umb Trostperch, daz dem gotshous ledich ward von dem phaltzgraven und umb daz saltz von dem Hællein, daz man da nicht fu/erlæt.||
Umb di niderleg ze Titmæning und umb di irrunge der strazze, di man dez gotshouses leuten tu/et daselben.||
Umb di pruke ze Gauræching und umbe daz urvar daselben.||
Umb den unrechten zol ze Ho/ehenwart. ||
Umb di strazze, di dem gotshous abgenomeri sint gen Mu/eldorf ouf dem lande und ouf dem wazzer (und fu/er Trostperch ).b)||
Umb di mu/enze ze Œting und umb daz dwanchsal der durchvart durch Newe Œtinge.||
Umb daz gericht und umb di purch ze Tetelhaim, daz man dem gotshous vor hat (umb den Lentzensberch, der ouf des gotshaus aigen leit).b)||
Umb den Newen Marcht, der gepowenc) ist ouf des gotshous aigen.||
Umb daz gericht in dem Ysentkowe, da man daz gotshous anirret.||
Umb di vest ze Dornberch und Meglinge.||
Umb den ungewonlichen zollen ze Æmphinge in dem Rorbache, di man getailt hat wol an siben stet, und hat der herzog nicht hantprait, da man in da nimt.||
Umb di newen veste, di der Harschircher gebowen hat ouf des gotshous aigen datz Zangwerch und aber ein andreu neweu feste ouf des gotshous aigen ho/ef datz Teysing.||
Umb den Toufchircher, der ein neweu veste gebown hat und noch bowet ouf dez gotshous schaden, da vor dehaineu gewesen ist.||
Umb daz gericht datz Wald, daz her Ortlieb von dem gotshous hat, da solt er di schedlichen leut antwurten hintz Titmæing, di antwurt er hintz Œtinge.||
Umb daz aigen ze Giebinge, daz dem gotshous ledich worden ist, des sich underwunden hat der herzog.||
Der Toufchircher irret den pischolf an den gerichten bei Mu/eldorf in dem Tal ouf dem Graben und Zebinge.||
Umb den Lantzingern, der dem pischolf sein urbar vor hat an allez recht (und dem Moshaimer).b)||
Umb den Poxauwer, der wider alles recht dem pischolf sein urbar vorhat.||
Umb den Vrounberger, der an alles recht vorhat dem gotshous daz dorf ze Pv/ertten.||
Swaz dem gotshous ledich ward von der Tannerinne, des underwand sich vitztum Reicher und der herzog und der Toufchircher.||
Swer dehain ansprach hintz dez gotshous leuten hat, der bechlagt darumb des pischolfs gu/et und vordert der scherge den pischolf selbe darumb ze antwurten.||
Die vorbeschribne sache hat man furgeleit unvertzigen der andern sach, di nicht geschriben sint oder der man nicht gedencht ze disen zeiten.d)||
Umb den marchte ze Pu/ochpach, der marchtrecht haben sol.||
Umb di niderleg bei den mu/eln des gotshous bei der stat ze Halle, daz di so/vmer hinvarent und hervarent, do niderlegten, di bedwingt man nu in der stat ze Halle.||
Swer hintz dem Hællein varen wil nah saltze, den bedwinget man ze varen hintz Halle, swer daz ubervert, der mu/ez daz bu/ozzen mit einem pfunt pfennig.||
Wald und Mennos di pu/erge ligent ouf des gotshous aigen von Salzburg.||
Umb di engung, di man tu/ot den fu/erærn, di saltz in Bairen fu/erent unde) herwider ouf choren.||
Umb Tu/etzenpach.||
Umb den varst, der do haizzet der Mu/elnerperch, der des gotshouses aigen ist, den zeuhet sich der herzog halben an.||
Umb den Leuntzensperch daz man den fuder tu/on sol, daz gemeldet st und gevardert bi bischof Friderichen.||
Umb di gericht vogtai und zehent von der Stainbruk untz in di Trovn, di dem gotshause ledich sind worden von herrn Otten von Wolhen.||
Umb den zol datz O/ede, der des gotshaus ist, den nimt der herzog.||
Diseu vordrunge tu/ot mein herre von Salzburg unverzigen anderr vordrunge, di hie niht verschriben noh geoffent sint.
Source Fulltext: Salzburger Urkundenbuch, IV. Band, Urkunden von 1247-1343. Franz Martin. S. 145-147.
Editions:
- SUB IV Nr. 125a
Comment
PergamentrotulusLanguage:
Notes:
a) durchstrichen. b) von anderer Hand. c) gewunnen durchgestrichen. d) der ganze Absatz durchstrichen. e) folgt salz radiert.
Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Salzburg, Erzstift (798-1806) AUR 1285, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-HHStA/SbgE/AUR_1285/charter>, accessed 2025-04-06+02:00
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