Charter: Urkunden (1140-1814) Urkunde 293
Signature: Urkunde 293
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1486 November 3, Konstanz
Elsina, Margaretha und Anne genannt Maiplin, hatten mit ihrem Anwalt Ludwig Stähelin, als Nichten und Erbinnen des verstorbenen Kaplans Christoph Rudolffi der St. Galluskapelle in Bregenz, auf dessen hinterlassenes Eigentum behördliche Sperre bei dessen Inhabern durch das Konstanzer Ordinariat veranlaßt. Dagegen aber erhoben Einspruch der Priester Jodok „Muchsel“ (Muxel) und Stadtammann und Rat der Stadt Bregenz als Prokuratoren der Galluskapelle in Bregenz, dann Klara „Hellböckin“ (Helbock), Elsina und Margaretha Muchslin, Anna Grenzi mit ihrem Vormund Johann Grenzi, sowie Adelheid Huberin (alias Studerin) als in dieser Sperrangelegenheit Interessierte und baten um Aufhebung der Sperre unter schriftlicher Darlegung der Gründe hierfür durch Anwalt Augustin Tünger. Vertreter der Kläger ist Johann Truckenbrot. Beide Parteien erscheinen mit ihren Vertretern vor dem Konsistorialgericht in Konstanz. Das Urteil des Offizials der Konstanzer Kurie lautete: Die Sperre ist aufzuheben und die, welche die Legate und Vermächtnisse des Kaplans noch nicht erhalten, sind zu deren Erlangung zuzulassen. Truckenbrot legt dagegen namens seiner Partei Berufung an den heiligen Stuhl ein, die der Richter zuläßt und ihm 4 Monate Frist einräumt. Current repository:
fehlt
Material: Perg.


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Places
- Konstanz
Bregenz, Stadtarchiv, Urkunden (1140-1814) Urkunde 293, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StaAB/Urkunden/Urkunde_293/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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