Charter: Urkunden (1140-1814) Urkunde 372
Signature: Urkunde 372
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1503 September 1
Jos Mennel, Bürger zu Bregenz - welcher an die Jahrzeit, die Konrad Rohner vor Jahren für sich, Nesen, seine Hausfrau, Heinrich und Jos, ihre Söhne, Wältz Schybain (Schienbein) und Els, dessen Hausfrau, Ulin Rohner und Älla dessen, Hausfrau, Clas „Höwlin“ (Höfle) und Nesa, dessen Hausfrau, stiftete, 12 Schilling Pfennig Jahreszins zu entrichten verpflichtet ist - widmet einen weiteren Zins von 13 Schilling Pfennig zu einem Jahrtag für sich und Elsa Bonerin, seine Hausfrau, und ihre Kinder, Konrad Lyben und Barbara Gölgin, dessen Frau, Heinrich Schwertzig, genannt Secklar und Heinrich Binder von Lauterach. Der Jahrtag ist für alle Genannten gemeinsam acht Tage vor oder nach Maria Geburt in der Pfarrkirche zu Bregenz zu halten, am Vorabend mit einer Vigil, am Tage selbst mit einem gesungenen Amt und 14 hl. Messen und mit einem Gang über die Gräber, wie das üblich ist. Zur Realisierung der Stiftung verschreibt er einen Jahreszins von 1 Pfund 5 Schilling Pfennig ab seinem Haus mit Hofstatt und Garten im Maurach, zwischen Heinrichen Speckers und des Schiermeisters selig Häusern gelegen, stoßt hinten an Jörgen Schmid, welcher auf Maria Geburt zu entrichten ist. Für die Abhaltung der Jahrzeit haben der Pfarrer 2 Schilling Pfennig, der Pfründer, der erste Kaplan auf dem Schloß je 18 Schilling Pfennig zu bekommen.Sie sollen alle zur Vigil gehen und morgens Messe lesen. Dem Kaplan Unser Lieben Frauen, dem 2. Kaplan der hl. 3 Königpfründe, den beiden Kaplänen der hl. Kreuzpfründe , dem Kaplan bei St. Alexienaltar, dem St. Mangenkaplan, dem St. Jörgenkaplan am See und dem Meßmer, wenn er ein Priester ist, ist je 1 Schilling Pfennig auszufolgen.Alle diese sollen Messe lesen und über die Gräber gehen. Auf die Kanzlei 1 Schilling Pfennig, der Kirche 1 Schilling Pfennig und zu einer Armenspende 4 Schilling Pfennig, welcher von den genannten Priestern es unterlassen würde, seinen vorbestimmten Verpflichtungen nachzukommen, und nicht Messe lesen würde, dem soll nichts gegeben werden und das Geld der Kirche zufallen, doch ist den außerhalb der Pfarrkirche verpfründeten Kaplänen gestattet, die Seelenmesse in ihrer Kapelle zu lesen. Der Zins von 1 Pfund 5 Schilling Pfennig kann mit 25 Pfund Pfennig Hauptgut abgelöst werden, welches im Falle der Ablösung wieder neu anzulegen ist. Current repository:
fehlt
Sigillant: Heinrich Loher, Stadtammann zu Bregenz
Material: Perg.


Bregenz, Stadtarchiv, Urkunden (1140-1814) Urkunde 372, in: Monasterium.net, URL <https://www.monasterium.net/mom/AT-StaAB/Urkunden/Urkunde_372/charter>, accessed 2025-04-05+02:00
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